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[[2008]] schied Markus Voglreiter aus der Politik aus, nachdem ein Finanzstrafverfahren gegen ihn eingeleitet und Hausdurchsuchungen durchgeführt wurden. Trotz guter Umfragewerte vor der Bürgermeister-Wahl in Seekirchen (100% Zustimmung der ÖVP-Mandatare) war Voglreiter als Kandidat nicht mehr haltbar.
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[[2008]] schied Markus Voglreiter aus der Politik aus, nachdem ein Finanzstrafverfahren gegen ihn eingeleitet und Hausdurchsuchungen durchgeführt wurden. Trotz guter Umfragewerte vor der Bürgermeister-Wahl in Seekirchen (100% Zustimmung der ÖVP-Mandatare) war Voglreiter als Kandidat nicht mehr haltbar. Voglreiter konzentrierte sich auf die Rettung seiner Firmengruppe und die Bezahlung von Steuerschulden, die er bestritt.  
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Voglreiter konzentrierte sich auf die Rettung seiner Firmengruppe und die Bezahlung von Steuerschulden - diese bestreitet er bis heute.
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2010 einigte er sich mit der Finanz auf eine Abschlagszahlung. Im Rahmen des Finanzstrafverfahrens wollte er die Forderungen der Finanz widerlegen. Sein Hauptargument war, dass die Umsatzrentabilität auf 30 % festgesetzt wurde - im Durchschnitt liegt diese bei 1,7 % des Umsatzes.  
 
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2010 einigte er sich mit der Finanz auf eine Abschlagszahlung. Im Rahmen des Finanzstrafverfahrens wollte die Forderungen der Finanz widerlegen. Sein Hauptargument war, dass die Umsatzrentabilität auf 30 % festgesetzt wurde - im Durchschnitt liegt diese bei 1,7 % des Umsatzes.  
      
Am [[14. Juni]] [[2018]] wurde Markus Voglreiter am [[Landesgericht Salzburg]] nach elf Jahren Verfahrensdauer vom Vorwurf der Steuerhinterziehung freigesprochen. Die Beschwerde der Finanz gegen das Urteil des Landesgerichtes wurde vom Obersten Gerichtshof im Jahr 2019 abgelehnt und Voglreiter endgültig vom Vorwurf der Steuerhinterziehung rechtskräftig freigesprochen. Seitdem kämpft Voglreiter um die Rückerstattung zu viel bezahlter Steuern und um Schadenersatzansprüche gegenüber der Republik Österreich.
 
Am [[14. Juni]] [[2018]] wurde Markus Voglreiter am [[Landesgericht Salzburg]] nach elf Jahren Verfahrensdauer vom Vorwurf der Steuerhinterziehung freigesprochen. Die Beschwerde der Finanz gegen das Urteil des Landesgerichtes wurde vom Obersten Gerichtshof im Jahr 2019 abgelehnt und Voglreiter endgültig vom Vorwurf der Steuerhinterziehung rechtskräftig freigesprochen. Seitdem kämpft Voglreiter um die Rückerstattung zu viel bezahlter Steuern und um Schadenersatzansprüche gegenüber der Republik Österreich.
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