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Auf der ''Ersten Allgemeinen Deutschen Industrieausstellung'' in München [[1854]] wurde J.N.C. Mauracher für seine dort präsentierte zwölfregistrige Orgel gefeiert: ''Der weiche, volle Ton, der freundliche Baß, welcher in verhältnismäßiger Kraft den Diskant begleitet, das in Hinsicht der Mechanik leichte Spiel auf dem Manual und Pedal, die gefällige Ausstattung – alles zeugt von einer Meisterhand'' […].<ref>[[Salzburger Landeszeitung]] Nr. 233 ([[1854]]). Zitiert nach: Gerhard Walterskirchen: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 175.</ref>
 
Auf der ''Ersten Allgemeinen Deutschen Industrieausstellung'' in München [[1854]] wurde J.N.C. Mauracher für seine dort präsentierte zwölfregistrige Orgel gefeiert: ''Der weiche, volle Ton, der freundliche Baß, welcher in verhältnismäßiger Kraft den Diskant begleitet, das in Hinsicht der Mechanik leichte Spiel auf dem Manual und Pedal, die gefällige Ausstattung – alles zeugt von einer Meisterhand'' […].<ref>[[Salzburger Landeszeitung]] Nr. 233 ([[1854]]). Zitiert nach: Gerhard Walterskirchen: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 175.</ref>
 
Seine späten Werke für Tulln ([[1873]]), Langenlois ([[1874]]) und Krems ([[1875]]) sind als ''Bruckner-Orgeln'' in die Geschichte eingegangen, da sie von ihm kollaudiert wurden. Bruckner lobte z. B. in Langenlois Maurachers Werk, ''welches durch vortrefflichen Klang, Charakter, Verhältniß der einzelnen Stimmen zu einander und durch imposante Kraftenfaltung und Schönheit des Tones in pleno sich auszeichnet. Die entsprechende Disposition und zweckmäßige Anlage, sowie die Vorzüglichkeit des Mechanismus und Gebläses verdienen die vollste Anerkennung.''<ref>Salzburger Kirchenblatt Nr. 27 ([[1874]]). Zitiert nach: Gerhard Walterskirchen: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 176.</ref> In späteren Jahren bzw. bei anderen Fachleuten galt er allerdings als altmodisch, da er nicht gewillt war, das System der Schleiflade zugunsten der Kegellade aufzugeben.
 
Seine späten Werke für Tulln ([[1873]]), Langenlois ([[1874]]) und Krems ([[1875]]) sind als ''Bruckner-Orgeln'' in die Geschichte eingegangen, da sie von ihm kollaudiert wurden. Bruckner lobte z. B. in Langenlois Maurachers Werk, ''welches durch vortrefflichen Klang, Charakter, Verhältniß der einzelnen Stimmen zu einander und durch imposante Kraftenfaltung und Schönheit des Tones in pleno sich auszeichnet. Die entsprechende Disposition und zweckmäßige Anlage, sowie die Vorzüglichkeit des Mechanismus und Gebläses verdienen die vollste Anerkennung.''<ref>Salzburger Kirchenblatt Nr. 27 ([[1874]]). Zitiert nach: Gerhard Walterskirchen: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 176.</ref> In späteren Jahren bzw. bei anderen Fachleuten galt er allerdings als altmodisch, da er nicht gewillt war, das System der Schleiflade zugunsten der Kegellade aufzugeben.
<br />Johann Nepomuk Carl Mauracher errichtete mehr als 60 Orgeln, darunter in Uttendorf im Innviertel ([[1844]]), [[Forstau]] ([[1845]]), [[Altenmarkt im Pongau|Altenmarkt]] (um [[1847]]), St. Peter am Hart ([[1848]]), [[Pfarrkirche zum hl. Blasius|Abtenau]] ([[1858]]), [[Dekanatspfarrkirche Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]] ([[1859]]), [[Pfarr- und Dekanatskirche zum hl. Georg|Bergheim]] ([[1859]]), [[Puch bei Hallein|Puch]] ([[1859]]), auf Betreiben seines Freundes [[Franz Xaver Gruber (Autor)|Franz Gruber]] am [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt|Dürrnberg]] ([[1860]]), [[Krankenhauskirche St. Johannes|Johannesspitalskirche]] ([[1860]]), [[Pfarrkirche Gnigl|Gnigl]] ([[1861]]), in der [[Stiftskirche St. Peter]] ([[1863]]), [[Pfarrkirche Bad Vigaun zum hl. Dionysius|Vigaun]] ([[1865]]), [[Guggenthal]] ([[1865]]), im [[Alte Universität#Sacellum|Sacellum]] ([[1866]]), im [[Stiftskirche Nonnberg|Stift Nonnberg]] ([[1867]]), [[Pfarrkirche St. Leonhard (Plainfeld)|Plainfeld]] ([[1868]]), [[Annaberg-Lungötz|Annaberg]] ([[1869]]), [[Pfarrkirche zum hl. Vitus (Henndorf am Wallersee)|Henndorf]] (um [[1870]]), [[Pfarrkirche Hll. Primus und Felizian|Bad Gastein]] (um [[1871]]), Schörfling am Attersee (1873) und andere.
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<br />Johann Nepomuk Carl Mauracher errichtete mehr als 60 Orgeln, darunter in Uttendorf im Innviertel ([[1844]]), [[Forstau]] ([[1845]]), [[Altenmarkt im Pongau|Altenmarkt]] (um [[1847]]), St. Peter am Hart ([[1848]]), [[Pfarrkirche zum hl. Blasius|Abtenau]] ([[1858]]), [[Dekanatspfarrkirche Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]] ([[1859]]), [[Pfarr- und Dekanatskirche zum hl. Georg|Bergheim]] ([[1859]]), [[Puch bei Hallein|Puch]] ([[1859]]), auf Betreiben seines Freundes [[Franz Xaver Gruber (Autor)|Franz Gruber]] am [[Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt|Dürrnberg]] ([[1860]]), [[Krankenhauskirche St. Johannes|Johannesspitalskirche]] ([[1860]]), [[Pfarrkirche Gnigl|Gnigl]] ([[1861]]), in der [[Stiftskirche St. Peter]] ([[1863]]), [[Pfarrkirche Bad Vigaun zum hl. Dionysius|Vigaun]] ([[1865]]), [[Guggenthal]] ([[1865]]), im [[Alte Universität#Sacellum|Sacellum]] ([[1866]]), im [[Stiftskirche Nonnberg|Stift Nonnberg]] ([[1867]]), [[Pfarrkirche St. Leonhard (Plainfeld)|Plainfeld]] ([[1868]]), [[Annaberg-Lungötz|Annaberg]] ([[1869]]), [[Pfarrkirche zum hl. Vitus (Henndorf am Wallersee)|Henndorf]] (um [[1870]]), [[Pfarrkirche Hll. Primus und Felizian|Bad Gastein]] (um [[1871]]), Schörfling am Attersee (1873), [[Filialkirche hl. Emmeram|Filialkirche Untereching]] (1877) und andere.
    
== Werkliste (Auswahl) ==
 
== Werkliste (Auswahl) ==