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Der Umbau führte [[2010]] zu einem Besucherrekord von 366 678 Besuchern. In den Jahren davor waren es zwischen 250 000 und 300 000 gewesen.
 
Der Umbau führte [[2010]] zu einem Besucherrekord von 366 678 Besuchern. In den Jahren davor waren es zwischen 250 000 und 300 000 gewesen.
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=== Das Haus der Natur und sein Bezug zur NS-Ideologie ===
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=== Das Haus der Natur und der Nationalsozialismus ===
 
Mit Hilfe der deutschen Historikerin und Museumsexpertin Susanne Köstering begann das Haus der Natur Anfang 2013 seine Geschichte aufzuarbeiten. Dazu befand sich die Expertin zwei Monate in Salzburg. Die Ergebnisse waren im Herbst 2013 in einer Ausstellung zu sehen und 2014 erscheint ein Buch darüber.
 
Mit Hilfe der deutschen Historikerin und Museumsexpertin Susanne Köstering begann das Haus der Natur Anfang 2013 seine Geschichte aufzuarbeiten. Dazu befand sich die Expertin zwei Monate in Salzburg. Die Ergebnisse waren im Herbst 2013 in einer Ausstellung zu sehen und 2014 erscheint ein Buch darüber.
    
Ungewöhnlich eng verlief die Beziehung mit dem Namen Paul Eduard Tratz, wie Köstering feststellt. Sie wird aber noch genau seine Rolle im [[Nationalsozialismus]] an Hand der Unterlagen in den Salzburger Archiven untersuchen. Ihr ist es wichtig zu klären, wie stark er eingebunden war und welche Inhalte des Nationalsozialismus er für seine Ausstellungen übernommen hatte. Als entscheidende Zäsur sieht Köstering den Umzug des Museums 1959 vom Salzburger Festspielhaus an den heutigen Standort. Denn auch hier sieht die Expertin Erklärungsbedarf, ob die Annahme, dass aufgrund der personellen Kontinuität keine richtig kritische und aktive Auseinandersetzung stattgefunden hatte, ob und wie viel ''aufgearbeitet und mitgeschleppt'' wurde, zutreffend ist<ref>{{Quelle SW-SN|18. Jänner 2013}}</ref>.
 
Ungewöhnlich eng verlief die Beziehung mit dem Namen Paul Eduard Tratz, wie Köstering feststellt. Sie wird aber noch genau seine Rolle im [[Nationalsozialismus]] an Hand der Unterlagen in den Salzburger Archiven untersuchen. Ihr ist es wichtig zu klären, wie stark er eingebunden war und welche Inhalte des Nationalsozialismus er für seine Ausstellungen übernommen hatte. Als entscheidende Zäsur sieht Köstering den Umzug des Museums 1959 vom Salzburger Festspielhaus an den heutigen Standort. Denn auch hier sieht die Expertin Erklärungsbedarf, ob die Annahme, dass aufgrund der personellen Kontinuität keine richtig kritische und aktive Auseinandersetzung stattgefunden hatte, ob und wie viel ''aufgearbeitet und mitgeschleppt'' wurde, zutreffend ist<ref>{{Quelle SW-SN|18. Jänner 2013}}</ref>.
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=== Haus der Natur restituiert Raubgut aus NS-Zeit ===
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=== Haus der Natur restituiert (geringwertiges) Raubgut aus NS-Zeit ===
 
Die Vorgänge in der NS-Zeit hat nun eine Arbeitsgruppe im Salzburger Haus der Natur aufgearbeitet. 2014 sollen die noch im Haus verbliebenen Raubgut-Objekte an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden.  Von den rund 900&nbsp;000 Objekten in der Sammlung des Museums ist nur mehr ein kleiner Teil betroffen. Viele Dinge wurden schon in der Zeit nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] restituiert. Rund 1&nbsp;000 Bücher, 200 Jagdtrophäen, rund 150 Tierpräparate und einige eiszeitliche Funde wie Mammutknochen, die in der Zeit des Nationalsozialismus unrechtmäßig angeeignet wurden, müssen noch zurückgegeben werden.
 
Die Vorgänge in der NS-Zeit hat nun eine Arbeitsgruppe im Salzburger Haus der Natur aufgearbeitet. 2014 sollen die noch im Haus verbliebenen Raubgut-Objekte an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden.  Von den rund 900&nbsp;000 Objekten in der Sammlung des Museums ist nur mehr ein kleiner Teil betroffen. Viele Dinge wurden schon in der Zeit nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] restituiert. Rund 1&nbsp;000 Bücher, 200 Jagdtrophäen, rund 150 Tierpräparate und einige eiszeitliche Funde wie Mammutknochen, die in der Zeit des Nationalsozialismus unrechtmäßig angeeignet wurden, müssen noch zurückgegeben werden.
  
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