| − | Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler rief in ihrer Begrüßungsansprache dazu auf: "''Widersprechen wir jenen, die ihre Redegewalt für europäische Untergangsszenarien missbrauchen. Investieren wir unsere rhetorische Stärke, vor allem aber unsere Tatkraft, um die faszinierende Idee eines vereinten Europas wieder voranzutreiben.''" Und sie erinnerte weiter daran, dass die "''Manifestation des Glaubens an Europa''" und "''Festspiele als europäisches Friedensprojekt''" schon das Anliegen der Festspiele-Gründer [[Max Reinhardt]] und [[Hugo von Hofmannsthal]] waren.<ref>die gesamte Rede von Helga Rabl-Stadler siehe den [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/XBeilage?cmd=dateiAusliefern&klasse=beilagen.ABeilagen&beilagenid=1267&nachrid=60242 Link (pdf) der [[Salzburger Landeskorrespondenz]]</ref> | + | Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler rief in ihrer Begrüßungsansprache dazu auf: "''Widersprechen wir jenen, die ihre Redegewalt für europäische Untergangsszenarien missbrauchen. Investieren wir unsere rhetorische Stärke, vor allem aber unsere Tatkraft, um die faszinierende Idee eines vereinten Europas wieder voranzutreiben.''" Und sie erinnerte weiter daran, dass die "''Manifestation des Glaubens an Europa''" und "''Festspiele als europäisches Friedensprojekt''" schon das Anliegen der Festspiele-Gründer [[Max Reinhardt]] und [[Hugo von Hofmannsthal]] waren.<ref>die gesamte Rede von Helga Rabl-Stadler siehe den [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/XBeilage?cmd=dateiAusliefern&klasse=beilagen.ABeilagen&beilagenid=1267&nachrid=60242 Link (pdf)] der [[Salzburger Landeskorrespondenz]]</ref> |
| − | Unter den Titel "''Metamorphosen''" stellte Landeshauptmann Haslauer seine Eröffnungsrede und betonte: "''Erst die Aufklärung befreit aus dem Unausweichlichen, die moralisch-intellektuelle Version einer Metamorphose, das Streben nach Glück als ändernde Handlungsanleitung: Gestaltung aus eigenen Fähigkeiten und aus der Absolutheit des eigenen Willens.''" Und weiter: "''Die menschliche Schöpfungsfähigkeit und ihre Informations- und Biotechnologie samt künstlicher Intelligenz lassen als Kehrseite von Wohlstand und Bequemlichkeit das Defizit einer unbeantworteten Sinnfrage sichtbar werden: eine sinnentleerte Welt als Endbestimmung menschlicher Entwicklung oder doch lieber zurück zum Ursprung? Es kommt darauf an, unter welchen Bedingungen wir leben, was wir für entscheidend halten, was wir aus uns machen, was wir einander wert sind. Die Metamorphose hat längst begonnen, ergebnisoffen. Was dabei herauskommt, liegt in der Spanne unseres Lebens an uns und nicht zuletzt daran, welchen Stellenwert wir Kunst und Kultur beimessen.''"<ref>die gesamte Rede des Landeshauptmannes siehe den [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/XBeilage?cmd=dateiAusliefern&klasse=beilagen.ABeilagen&beilagenid=1264&nachrid=60242 Link (pdf) der [[Salzburger Landeskorrespondenz]]</ref> | + | Unter den Titel "''Metamorphosen''" stellte Landeshauptmann Haslauer seine Eröffnungsrede und betonte: "''Erst die Aufklärung befreit aus dem Unausweichlichen, die moralisch-intellektuelle Version einer Metamorphose, das Streben nach Glück als ändernde Handlungsanleitung: Gestaltung aus eigenen Fähigkeiten und aus der Absolutheit des eigenen Willens.''" Und weiter: "''Die menschliche Schöpfungsfähigkeit und ihre Informations- und Biotechnologie samt künstlicher Intelligenz lassen als Kehrseite von Wohlstand und Bequemlichkeit das Defizit einer unbeantworteten Sinnfrage sichtbar werden: eine sinnentleerte Welt als Endbestimmung menschlicher Entwicklung oder doch lieber zurück zum Ursprung? Es kommt darauf an, unter welchen Bedingungen wir leben, was wir für entscheidend halten, was wir aus uns machen, was wir einander wert sind. Die Metamorphose hat längst begonnen, ergebnisoffen. Was dabei herauskommt, liegt in der Spanne unseres Lebens an uns und nicht zuletzt daran, welchen Stellenwert wir Kunst und Kultur beimessen.''"<ref>die gesamte Rede des Landeshauptmannes siehe den [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/XBeilage?cmd=dateiAusliefern&klasse=beilagen.ABeilagen&beilagenid=1264&nachrid=60242 Link (pdf)] der [[Salzburger Landeskorrespondenz]]</ref> |