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Dazwischen gründeten die Müllers eine Familie: "Meine älteste Tochter ist [[1974]] in Quito geboren, der Sohn dann [[1979]] in Salzburg, die zweite Tochter [[1985]] in La Paz." In der bolivianischen Hauptstadt besuchten die drei Kinder auch die deutsche Schule, insgesamt waren die Müllers 19 Jahre dort.
 
Dazwischen gründeten die Müllers eine Familie: "Meine älteste Tochter ist [[1974]] in Quito geboren, der Sohn dann [[1979]] in Salzburg, die zweite Tochter [[1985]] in La Paz." In der bolivianischen Hauptstadt besuchten die drei Kinder auch die deutsche Schule, insgesamt waren die Müllers 19 Jahre dort.
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Seit 2010 hat Müller seine Mitarbeiter stark auf Haiti konzentriert: "Eine Menge Schutt von zerstörten Häusern ist noch nicht weggeräumt." Seine Organisation betreibt Schulen, Kinderdörfer sowie ein Lehrlingsausbildungszentrum und investiert in die Stärkung der bestehenden Familien. Auch Nahrungsmittelhilfe (''seit Mai 2010 kaufen wir die Lebensmittel im Land ein, um die Wirtschaft zu beleben'') ist immer noch nötig – denn: ''Wenn die Behörden nicht mitmachen, sind unsere Anstrengungen umsonst.'' Dabei hat Müller gerade bei seinem letzten Aufenthalt in Haiti Anfang Oktober 2010 dem stellvertretenden Bildungsminister ein tolles Angebot unterbreitet: ''Wir wollen Schulen bauen und sie fünf bis sieben Jahre lang selbst betreiben, dann soll sie die Regierung übernehmen.'' Aber der Politiker habe abwartend reagiert. Wie sich Müller angesichts solcher Rückschläge selbst motiviert? ''Man muss die Menschen schon sehr mögen, damit man nicht den Glauben an sie verliert. Aber ich bin sicher, dass wir es schaffen.''
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Seit 2010 hat Müller seine Mitarbeiter stark auf Haiti konzentriert: ''Eine Menge Schutt von zerstörten Häusern ist noch nicht weggeräumt.'' Seine Organisation betreibt Schulen, Kinderdörfer sowie ein Lehrlingsausbildungszentrum und investiert in die Stärkung der bestehenden Familien. Auch Nahrungsmittelhilfe (''seit Mai 2010 kaufen wir die Lebensmittel im Land ein, um die Wirtschaft zu beleben'') ist immer noch nötig – denn: ''Wenn die Behörden nicht mitmachen, sind unsere Anstrengungen umsonst.'' Dabei hat Müller gerade bei seinem letzten Aufenthalt in Haiti Anfang Oktober 2010 dem stellvertretenden Bildungsminister ein tolles Angebot unterbreitet: ''Wir wollen Schulen bauen und sie fünf bis sieben Jahre lang selbst betreiben, dann soll sie die Regierung übernehmen.'' Aber der Politiker habe abwartend reagiert. Wie sich Müller angesichts solcher Rückschläge selbst motiviert? ''Man muss die Menschen schon sehr mögen, damit man nicht den Glauben an sie verliert. Aber ich bin sicher, dass wir es schaffen.''
    
==Quelle==
 
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