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==Leben==
 
==Leben==
Hans Pirchl absolvierte die Salzburger k.k. [[Normathauptschule]], die k.k. [[Bundesrealgymnasium Salzburg|Oberrealschule]] und war ab [[1873]] im Kohlebergbau und in der Bergbauverwaltung in [[Tirol]] beschäftigt. [[1875]] kam er zur [[Mitterberger Kupferbergbau (Unternehmen)|Mitterberger Kupfergewerkschaft]] und studierte von [[1877]] bis [[1880]] an der Bergbauakademie in Clausthal im Harz ([[Deutschland]]), bevor ihm [[1885]] die gesamte Leitung des Bergbaus in [[Mitterberger Kupferbergbau (Unternehmen)|Mitterberg]] übergeben wurde. [[1900]] trat er die Nachfolge seines Vaters [[Johann Pirchl (senior)]] an, der Direktor des Unternehmens gewesen war. Nach einem Besitzerwechsel zog er sich im Herbst [[1907]] ins Privatleben zurück. Ab Juli [[1909]] war er für einige Jahre Vorsitzender des Verschönerungsvereins. Von [[1914]] bis [[1919]] leitete er die [[Bergwerk Seekar|Silber- und Kupfergewerkschaft Seekar]] in den [[Radstädter Tauern]].  
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Hans Pirchl absolvierte die Salzburger k.k. [[Normalhauptschule Salzburg|Normalhauptschule]], die k.k. [[Bundesrealgymnasium Salzburg|Oberrealschule]] und war ab [[1873]] im Kohlebergbau und in der Bergbauverwaltung in [[Tirol]] beschäftigt. [[1875]] kam er zur [[Mitterberger Kupferbergbau (Unternehmen)|Mitterberger Kupfergewerkschaft]] und studierte von [[1877]] bis [[1880]] an der Bergbauakademie in Clausthal im Harz ([[Deutschland]]), bevor ihm [[1885]] die gesamte Leitung des Bergbaus in [[Mitterberger Kupferbergbau (Unternehmen)|Mitterberg]] übergeben wurde. [[1900]] trat er die Nachfolge seines Vaters [[Johann Pirchl (senior)]] an, der Direktor des Unternehmens gewesen war. Nach einem Besitzerwechsel zog er sich im Herbst [[1907]] ins Privatleben zurück. Ab Juli [[1909]] war er für einige Jahre Vorsitzender des Verschönerungsvereins. Von [[1914]] bis [[1919]] leitete er die [[Bergwerk Seekar|Silber- und Kupfergewerkschaft Seekar]] in den [[Radstädter Tauern]].  
    
Schon von Jugend an widmete sich Johann Pirchl der Erforschung des prähistorischen [[Kupfererzbergbau]]s im Gebiet von Mühlbach. Zusammen mit [[Matthäus Much]], dem führenden Prähistoriker seiner Zeit, entstanden grundlegende Studien zu diesem Thema.  
 
Schon von Jugend an widmete sich Johann Pirchl der Erforschung des prähistorischen [[Kupfererzbergbau]]s im Gebiet von Mühlbach. Zusammen mit [[Matthäus Much]], dem führenden Prähistoriker seiner Zeit, entstanden grundlegende Studien zu diesem Thema.  
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Seine Werke samt zahlreicher prähistorischer Fundstücke aus den Kupfergruben am [[Mitterberg (Pongau)|Mitterberg]] werden heute im [[Salzburg Museum]] verwahrt.
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Seine Werke samt zahlreichen prähistorischen Fundstücken aus den Kupfergruben am [[Mitterberg (Pongau)|Mitterberg]] werden heute im [[Salzburg Museum]] verwahrt.
    
== Ehrung ==
 
== Ehrung ==
 
Die [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] ernannte ihn [[1910]] zu ihrem Ehrenmitglied.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1932&size=45&page=173 Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 72, 1932, S. 169f.]</ref>
 
Die [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] ernannte ihn [[1910]] zu ihrem Ehrenmitglied.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1932&size=45&page=173 Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 72, 1932, S. 169f.]</ref>
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Für seine Verdienste als Landesschützenmeister um das Jungschützenwesen wurde ihm der Titel eines kaiserlichen Rates verliehen.
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Für seine Verdienste als [[Landesschützenmeister]] um das Jungschützenwesen wurde ihm der Titel eines kaiserlichen Rates verliehen.
    
Er war Träger des silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich.
 
Er war Träger des silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich.