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| | [[Datei:Niki Lauda Oldtimer GP 1981.jpg|thumb|Niki Lauda in einem Mercedes-Benz Silberpfeil beim [[Oldtimer Grand Prix]] 1981 am [[Salzburgring]].]] | | [[Datei:Niki Lauda Oldtimer GP 1981.jpg|thumb|Niki Lauda in einem Mercedes-Benz Silberpfeil beim [[Oldtimer Grand Prix]] 1981 am [[Salzburgring]].]] |
| | [[Datei:Krackowizer Eberan von Eberhorst Fangio 1979.jpg|thumb|[[Helmut Krackowizer]] (ganz rechts) beim Oldtimer Grand Prix 1979 bei [[Juan Manuel Fangio]], dem fünffachen ex-Weltmeister aus Argentinien (im Mercedes Benz Grand Prix Rennwagen W 196 aus dem Jahr 1955), dazwischen Prof. Eberan von Eberhorst, angesehener österreichischer Ingenieur, der vor allem an der Entwicklung und Bau von Grand-Prix-Rennwagen bei Auto Union in der [[Zwischenkriegszeit]] beteiligt war]] | | [[Datei:Krackowizer Eberan von Eberhorst Fangio 1979.jpg|thumb|[[Helmut Krackowizer]] (ganz rechts) beim Oldtimer Grand Prix 1979 bei [[Juan Manuel Fangio]], dem fünffachen ex-Weltmeister aus Argentinien (im Mercedes Benz Grand Prix Rennwagen W 196 aus dem Jahr 1955), dazwischen Prof. Eberan von Eberhorst, angesehener österreichischer Ingenieur, der vor allem an der Entwicklung und Bau von Grand-Prix-Rennwagen bei Auto Union in der [[Zwischenkriegszeit]] beteiligt war]] |
| − | [[Datei:Oldtimer Grand Prix 1981 Max Reisch Steyr 100.jpg|thumb|Oldtimer Grand Prix [[1981]]: Prof. Dr. [[Max Reisch]] ist mit seinem [[Max Reisch, Franz Rehrl und ihr Steyr 100|Steyr 100 Expeditionswagen]] aus dem Jahr [[1935]] zu Gast am [[Salzburgring]]; Zweiter von rechts sein Sohn DI arch. Peter Reisch, neben Max Reisch mit Kappe Prof. Dr. [[Helmut Krackowizer]]]] | + | [[Datei:Oldtimer Grand Prix 1981 Max Reisch Steyr 100.jpg|thumb|Oldtimer Grand Prix [[1981]]: Prof. Dr. [[Max Reisch]] ist mit seinem [[Steyr 100, das Glocknerauto und Transasien-Expeditionsfahrzeug|Steyr 100 Transasien-Expeditionswagen]] aus dem Jahr [[1935]] zu Gast am [[Salzburgring]]; neben Max Reisch sitzt Siegfried Cmyral, Puch-Werksmotorradrennfahrer der 1930er-Jahre; Zweiter von rechts sein Sohn DI arch. Peter Reisch, neben Max Reisch mit Kappe Prof. Dr. [[Helmut Krackowizer]]]] |
| | Zwischen [[1974]] und [[1987]] fand am [[Salzburgring]] neun Mal der "klassische" '''Oldtimer Grand Prix für historische Motorräder und Automobile''' statt, der jedes Mal mehrere Hundert Teilnehmer aus aller Welt anlockte. [[1994]], [[1996]] und [[1997]] gab es dann nochmals 'Oldtimer Grand Prix' in sehr abgespeckter Version. | | Zwischen [[1974]] und [[1987]] fand am [[Salzburgring]] neun Mal der "klassische" '''Oldtimer Grand Prix für historische Motorräder und Automobile''' statt, der jedes Mal mehrere Hundert Teilnehmer aus aller Welt anlockte. [[1994]], [[1996]] und [[1997]] gab es dann nochmals 'Oldtimer Grand Prix' in sehr abgespeckter Version. |
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| | Erst durch die Eröffnung des Salzburgring [[1969]] als permanente Rennstrecke vor den Toren der [[Stadt Salzburg]] entstand die Möglichkeit, an Veranstaltungen mit historischen Fahrzeugen zu denken. Bis zum ersten als eigenständig durchgeführten Oldtimer Grand Prix [[1975]] konnte man nur kurzzeitig Straßenzüge oder Straßenrundkurse für derartige Veranstaltungen sperren ohne den Verkehr nachhaltig zu behindern. | | Erst durch die Eröffnung des Salzburgring [[1969]] als permanente Rennstrecke vor den Toren der [[Stadt Salzburg]] entstand die Möglichkeit, an Veranstaltungen mit historischen Fahrzeugen zu denken. Bis zum ersten als eigenständig durchgeführten Oldtimer Grand Prix [[1975]] konnte man nur kurzzeitig Straßenzüge oder Straßenrundkurse für derartige Veranstaltungen sperren ohne den Verkehr nachhaltig zu behindern. |
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| − | In den [[1960er]] Jahren entstanden Motor Veteranen Clubs und man erinnerte sich der Werte alter Automobile und Motorräder. Während man in England schon längere Zeit auf permanenten Rennstrecken derartige Veranstaltungen durchführte, begann man nun auch in Deutschland auf alten Streckenteilen des Nürburgrings ([[1973]]) und auf dem Hockenheimring mit historischen Rennveranstaltungen. | + | In den [[1960er]]-Jahren entstanden Motor Veteranen Clubs und man erinnerte sich der Werte alter Automobile und Motorräder. Während man in England schon längere Zeit auf permanenten Rennstrecken derartige Veranstaltungen durchführte, begann man nun auch in Deutschland auf alten Streckenteilen des Nürburgrings ([[1973]]) und auf dem Hockenheimring mit historischen Rennveranstaltungen. |
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| | So fand dann auch in Salzburg in Zusammenarbeit des [[Motor Veteranen Club Salzburg|Motor Veteranen Clubs Salzburg]] (MVCS) unter der damaligen Leitung von [[Helmut Krackowizer]] und dem [[Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Club]] (SAMTC) 1974 der ''"1. Wettbewerb um die Castrol-Austria-Trophäe in memoriam Rupert Karner"'' am Salzburg-Ring statt. Zunächst nur ein für Motorräder im Rahmen einer Motorrad-Weltmeisterschafts-Veranstaltung. [[1975]], zwar auch noch im Rahmen eines WM-Rennens, aber immerhin schon zwei Läufe (einer Vormittag und einer Nachmittag). Erst ab [[1976]] wurde der Oldtimer Grand Prix als eigenständige zweitägige Veranstaltung durchgeführt und ab dann auch mit Wertungsläufen für historische Automobile. | | So fand dann auch in Salzburg in Zusammenarbeit des [[Motor Veteranen Club Salzburg|Motor Veteranen Clubs Salzburg]] (MVCS) unter der damaligen Leitung von [[Helmut Krackowizer]] und dem [[Salzburger Automobil-, Motorrad- und Touring-Club]] (SAMTC) 1974 der ''"1. Wettbewerb um die Castrol-Austria-Trophäe in memoriam Rupert Karner"'' am Salzburg-Ring statt. Zunächst nur ein für Motorräder im Rahmen einer Motorrad-Weltmeisterschafts-Veranstaltung. [[1975]], zwar auch noch im Rahmen eines WM-Rennens, aber immerhin schon zwei Läufe (einer Vormittag und einer Nachmittag). Erst ab [[1976]] wurde der Oldtimer Grand Prix als eigenständige zweitägige Veranstaltung durchgeführt und ab dann auch mit Wertungsläufen für historische Automobile. |
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| | * Juan Manuel Fangio: der fünffache ex-Weltmeister aus Argentinien war 1979 im Mercedes Benz Grand Prix Rennwagen W 196 aus dem Jahr [[1955]] der Star der Veranstaltung | | * Juan Manuel Fangio: der fünffache ex-Weltmeister aus Argentinien war 1979 im Mercedes Benz Grand Prix Rennwagen W 196 aus dem Jahr [[1955]] der Star der Veranstaltung |
| | * [[Niki Lauda]], er lenkte einen legendären Mercedes Benz "Silberpfeil" | | * [[Niki Lauda]], er lenkte einen legendären Mercedes Benz "Silberpfeil" |
| − | * Prof. Dr. Max Reisch im Steyr, jenes Fahrzeug, in dem er in den [[1930er]] Jahren rund um die Welt fuhr | + | * Prof. Dr. Max Reisch im [[Steyr 100, das Glocknerauto und Transasien-Expeditionsfahrzeug|Steyr 100]], jenes Fahrzeug, in dem er in den [[1930er]]-Jahren rund um die Welt fuhr |
| | * der Innsbrucker Otto Mathé mit seinem ''Porsche Urahn'', dem ''Berlin-Rom-Wagen'' [[1940]], der auf VW Basis gebaut nicht mehr zum Einsatz kam ([[1977]]); | | * der Innsbrucker Otto Mathé mit seinem ''Porsche Urahn'', dem ''Berlin-Rom-Wagen'' [[1940]], der auf VW Basis gebaut nicht mehr zum Einsatz kam ([[1977]]); |
| | * [[Hans Herrmann]] aus Deutschland in einem Mercedes-Benz-300 SLR (1977); | | * [[Hans Herrmann]] aus Deutschland in einem Mercedes-Benz-300 SLR (1977); |