Änderungen

keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 4: Zeile 4:  
Franz Schaffgotsch entstammte einem alten [[Schlesien|schlesischen]] Adelsgeschlecht und war der Sohn des späteren Salzburger Landespräsidenten [[Levin Graf Schaffgotsch]].  
 
Franz Schaffgotsch entstammte einem alten [[Schlesien|schlesischen]] Adelsgeschlecht und war der Sohn des späteren Salzburger Landespräsidenten [[Levin Graf Schaffgotsch]].  
   −
Obwohl er wegen einer fortdauernden Krankheit keine geregelte künstlerische Ausbildung erhielt, wurde er erster stilbildender Bühnenbildner des [[Salzburger Marionettentheater]]s, für das er unter anderem groteske Gespensterphantasien, z. B. die [[1925]] herausgegebene Mappe "Bestien", an Alfred Kubin erinnernde Federzeichnungen von Schreckensszenarien und Angstvisionen, und Märchenillustrationen schuf. Im selben Jahr präsentierte er seine Werke im Salzburger Kunstsalon [[Mora]] erstmals der interessierten Öffentlichkeit. [[1929]] folgte eine gemeinsame Ausstellung mit George Grosz in München. Nebenbei war Schaffgotsch auch als Buchillustrator tätig und gestaltete unter anderem die künstlerischen Einlagen des Kinderbuchs "Das kalte Herz" von [[Stefanie Ginzey]].
+
Obwohl er wegen einer fortdauernden Krankheit keine geregelte künstlerische Ausbildung erhielt, wurde er erster stilbildender Bühnenbildner des [[Salzburger Marionettentheater]]s, für das er unter anderem groteske Gespensterphantasien, z. B. die [[1925]] herausgegebene Mappe "Bestien", an [[Alfred Kubin]] erinnernde Federzeichnungen von Schreckensszenarien und Angstvisionen, und Märchenillustrationen schuf. Im selben Jahr präsentierte er seine Werke im Salzburger Kunstsalon [[Mora]] erstmals der interessierten Öffentlichkeit. [[1929]] folgte eine gemeinsame Ausstellung mit George Grosz in München. Nebenbei war Schaffgotsch auch als Buchillustrator tätig und gestaltete unter anderem die künstlerischen Einlagen des Kinderbuchs "Das kalte Herz" von [[Stefanie Ginzey]]. Schaffgotsch war Mitglied des Salzburger ''[[Sonderbund]]es österreichischer Künstler''.
    
[[1926]] heiratete er Hedwig (''Hede'') Nilson, geborene Vetter (* 25. November 1890 in Hamburg; † 17. Februar 1977 in Salzburg), die nach erster Ehe mit Dirigenten und Komponisten [[Einar Nilson]] (* 21. Februar 1881 in Stockholm; † 21. April 1964 in Hollywood) geschieden war und die ihren Sohn [[Nils Nilson]], (* 1918; † 7. July 1988 in München) mit in die Ehe brachte.
 
[[1926]] heiratete er Hedwig (''Hede'') Nilson, geborene Vetter (* 25. November 1890 in Hamburg; † 17. Februar 1977 in Salzburg), die nach erster Ehe mit Dirigenten und Komponisten [[Einar Nilson]] (* 21. Februar 1881 in Stockholm; † 21. April 1964 in Hollywood) geschieden war und die ihren Sohn [[Nils Nilson]], (* 1918; † 7. July 1988 in München) mit in die Ehe brachte.
63.246

Bearbeitungen