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=== Die Fassade ===
 
=== Die Fassade ===
 
[[Datei:Domfassade.jpg|thumb|Domfassade]]
 
[[Datei:Domfassade.jpg|thumb|Domfassade]]
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[[Datei:Salzburger Dom, Ansicht von der Empore.jpg|thumb|Blick von der Orgelempore]]
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[[Bild:Dom_2.jpg|thumb|Blick in die Kuppel des Doms]]
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[[Bild:Dom_8.jpg|thumb|Innenraum mit zwei der vier Vierungsorgeln]]
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[[Datei:Dom Kanzel.JPG|thumb|Die Kanzel im Dom]]
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[[Datei:Dom Salzburger Taufbecken 02.jpg|thumb|Taufbrunnen, [[1321]] von ''Meister Heinrich'' aus Bronze gegossen, ruhend auf Löwen aus dem 12. Jahrhundert; Brunnendeckel von [[Toni Schneider-Manzell]] (1959), mit Motiven zur Taufsymbolik in Niellotechnik. Hier wurden, als Beispiel, [[Wolfgang Amadé Mozart]] oder [[Joseph Mohr]] getauft]]
 
Die prunkvolle Fassade an der Stirnseite des Doms nach Westen blickt auf den [[Domplatz]] und besteht aus hellen weißrosa [[Untersberger Marmor]]. Dieses Baumaterial hebt sich von dem dunklen graubraunen [[Nagelfluh]] (Konglomerat), aus dem der Bau äußerlich sonst besteht, deutlich unterscheidbar ab. Das programmatische Thema der Fassade ist, dass die Menschen durch ein demütiges Leben auf Erden nach den Lehren der Bibel durch Glaube, Liebe und Hoffnung nach dem Tode eine Auferstehung und das ewige Leben in den Himmel erfahren werden.
 
Die prunkvolle Fassade an der Stirnseite des Doms nach Westen blickt auf den [[Domplatz]] und besteht aus hellen weißrosa [[Untersberger Marmor]]. Dieses Baumaterial hebt sich von dem dunklen graubraunen [[Nagelfluh]] (Konglomerat), aus dem der Bau äußerlich sonst besteht, deutlich unterscheidbar ab. Das programmatische Thema der Fassade ist, dass die Menschen durch ein demütiges Leben auf Erden nach den Lehren der Bibel durch Glaube, Liebe und Hoffnung nach dem Tode eine Auferstehung und das ewige Leben in den Himmel erfahren werden.
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=== Das Innere ===
 
=== Das Innere ===
[[Datei:Salzburger Dom, Ansicht von der Empore.jpg|thumb|Blick von der Orgelempore]]
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[[Bild:Dom_2.jpg|thumb|Blick in die Kuppel des Doms]]
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[[Bild:Dom_8.jpg|thumb|Innenraum mit zwei der vier Vierungsorgeln]]
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[[Datei:Dom Kanzel.JPG|thumb|Die Kanzel im Dom]]
   
Nachdem man eine Vorhalle durchquert hat, steht man im Mittelschiff, einer hohen Halle mit einem Tonnengewölbe. Im östlichen, vorderen Teil des Dom wölbt sich die achtseitige Vierungskuppel. Die Decken sind mit Stukkatur bedeckt, die von [[Andrea Orsolini]] und [[Giuseppe Bassarino]] [[1631]] bis [[1635]] und von anderen Bildhauern aus Italien gefertigt wurden.
 
Nachdem man eine Vorhalle durchquert hat, steht man im Mittelschiff, einer hohen Halle mit einem Tonnengewölbe. Im östlichen, vorderen Teil des Dom wölbt sich die achtseitige Vierungskuppel. Die Decken sind mit Stukkatur bedeckt, die von [[Andrea Orsolini]] und [[Giuseppe Bassarino]] [[1631]] bis [[1635]] und von anderen Bildhauern aus Italien gefertigt wurden.
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=== Taufbecken ===
 
=== Taufbecken ===
[[Datei:Dom Salzburger Taufbecken 02.jpg|thumb|Taufbrunnen, [[1321]] von ''Meister Heinrich'' aus Bronze gegossen, ruhend auf Löwen aus dem 12. Jahrhundert; Brunnendeckel von [[Toni Schneider-Manzell]] (1959), mit Motiven zur Taufsymbolik in Niellotechnik. Hier wurden, als Beispiel, [[Wolfgang Amadé Mozart]] oder [[Joseph Mohr]] getauft]]
   
Das bronzene Taufbecken, mitten in der ersten linken Seitenkapelle aufgestellt, ist der einzige Einrichtungsgegenstand aus dem virgilianischen Dom, der 1628 in den neuen Dom übernommen wurde. Das Rundbecken wird von vier liegenden Löwen getragen. An der Außenwand des Beckens sind 16 Halbreliefs zu sehen, die Bischöfe, Patrone und Heilige Salzburgs darstellen. Sie stehen unter einem Arkadengang aus Schriftbändern in Rundbogenform, die auf 16 Pilastern (Halbsäulen) ruhen.  
 
Das bronzene Taufbecken, mitten in der ersten linken Seitenkapelle aufgestellt, ist der einzige Einrichtungsgegenstand aus dem virgilianischen Dom, der 1628 in den neuen Dom übernommen wurde. Das Rundbecken wird von vier liegenden Löwen getragen. An der Außenwand des Beckens sind 16 Halbreliefs zu sehen, die Bischöfe, Patrone und Heilige Salzburgs darstellen. Sie stehen unter einem Arkadengang aus Schriftbändern in Rundbogenform, die auf 16 Pilastern (Halbsäulen) ruhen.