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1835 wurde im Stift ein Landgymnasium mit fünf Klassen eingerichtet; die Schule bestand bis 1932.
 
1835 wurde im Stift ein Landgymnasium mit fünf Klassen eingerichtet; die Schule bestand bis 1932.
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Nach dem Anschluss im Mai 1938 wurde das Kloster durch die [[Nationalsozialisten]] beschlagnahmt. Am 13. Mai 1942 traf ein erster Transport von ca. 90 KZ-Häftlingen aus [[KZ Dachau|Dachau]] ein, das Stift wurde zum Außenlager des KZ Dachau. Ungefähr ein Jahr später trafen dann 30 Bibelforscherinnen (Zeugen Jehovas) aus [[KZ Ravensbrück|Ravensbrück]] ein, für die ein zweites Außenlager eingerichtet wurde. Ab dem 20. November 1942 bis zur Befreiung im Mai 1945 unterstand das Männerlager dem [[KZ Mauthausen]].
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Nach dem Anschluss im Mai 1938 wurde das Kloster durch die [[Nationalsozialisten]] beschlagnahmt. Am 13. Mai 1942 traf ein erster Transport von ca. 90 KZ-Häftlingen aus [[KZ Dachau|Dachau]] ein, das Stift wurde zum Außenlager des KZ Dachau. Ungefähr ein Jahr später trafen dann 30 Bibelforscherinnen (Zeugen Jehovas) aus [[KZ Ravensbrück|Ravensbrück]] ein, für die ein Außenlager des KZ Ravensbrück eingerichtet wurde, das vom [[13. Mai]] [[1943]] bus zum [[15. November]] [[1944]] Bestand hatte. Ab dem 20. November 1942 bis zur Befreiung im Mai 1945 unterstand das Männerlager dem [[KZ Mauthausen]].
    
1946 kehrten die Mönche zurück. Heute verwaltet und bewirtschaftet das Kloster insgesamt rund 4000 Hektar land- und forstwirtschaftlichen Besitz und betreibt eine Hackschnitzelanlage, die den ganzen Ort versorgt.
 
1946 kehrten die Mönche zurück. Heute verwaltet und bewirtschaftet das Kloster insgesamt rund 4000 Hektar land- und forstwirtschaftlichen Besitz und betreibt eine Hackschnitzelanlage, die den ganzen Ort versorgt.
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