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, 13:47, 19. Okt. 2009
Das '''Kuratorium für Journalistenausbildung ''' (KfJ) ist eine Aus- und Weiterbildungsanstalt für Journalisten, die gemeinsam von den österreichischen Medien und der Journalistengewerkschaft ins Leben gerufen wurde.
==Aufgaben==
Das KfJ dient als berufsbegleitende Ausbildungsstätte für Journalisten und ist nicht als Konkurrenz zur universitären Ausbildung gedacht. Ein wichtiges Standbein des KfJ ist das ''Österreichische Journalisten-Kolleg'', ein seit [[1999]] im Kollektivvertrag verankertes Grundelement der Journalistenausbildung. Daneben werden jährlich rund 60 Seminare, Workshops und Lehrgänge angeboten. Außerdem vergibt das KfJ Stipendien für Voluntariate in österreichischen Medien.
==Organe des KfJ==
*Vorstand
**[[Andreas Koller|Dr. Andreas Koller]] und Hannes Schopf (für den Verband Österreichischer Zeitungen ''VÖZ'')
**Eike Kullmann und Brigitte Pechar (für die Journalistengewerkschaft)
**Günter Greul und Dr. Wolfgang Brandstetter (für den Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedien-Verband ''ÖZV'')
*Geschäftsführung
**[[Meinrad Rahofer|Dr. Meinrad Rahofer]]
Daneben existieren im Kuratorium noch das Schiedsgericht, der Programmbeirat und die Fördernden Mitglieder als Organe.
==Geschichte==
Erste Versuche, Grundkurse für die journalistische Ausbildung einzuführen, werden bereits [[1971]] angeregt. Es dauert jedoch bis [[1978]], dass dieses auch in die Tat umgesetzt wird. Am [[16. November]] [[1978]] wird das KfJ von der Journalistengewerkschaft, dem VÖZ und dem ÖZV gegründet, [[1979]] nimmt es seine Tätigkeit unter er Geschäftsführung von [[Heinz Pürer|Dr. Heinz Pürer]] auf.
[[1984]] erscheint mit dem Handbuch "Praktischer Journalismus in Zeitung, Radio und Fernsehen" ein bis heute gültiges Standardwerk der Journalistenausbildung. [[1986]] übernimmt [[Helmut K. Ramminger|Dr. Helmut K. Ramminger]] die Geschäftsführung von Heinz Pürer, der als Universitätsprofessor nach München wechselt.
[[1992]] wird das ''Österreichische Journalisten-Kolleg'' ins Leben gerufen, heute der Standard in der Ausbildung neuer Redakteure und im Kollektivvertrag verankert. Zwei Jahre später übersiedelt das Kuratorium ins [[Pressezentrum Salzburg]]. Im gleichen Jahr wird auch die Österreichische Medienakademie gegründet.
[[1997]] scheidet Helmut Ramminger aus, [[Meinrad Rahofer|Dr. Meinrad Rahofer]] tritt seine Nachfolge an. [[2005]] werden acht Pioniere der Journalistenausbildung von Staatssekretär Franz Morak geehrt: Dabei erhalten Meinrad Rahofer das ''Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich'' und Heinz Pürer das ''Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst''. Am [[31. Oktober]] [[2008]] wird im Parlament in Wien das 30-Jahr-Jubiläum der Vereinsgründung begangen.
==Adresse==
:Karolingerstraße 40
:5020 Salzburg
:Telefon: 06 62 - 83 41 33 - 0
==Quelle==
*Homepage des Kuratoriums
==Weblinks==
{{Homepage|http://www.kfj.at}}
[[Kategorie:Medien]]