| − | Gefährdet, bzw. beeinträchtigt wäre das Naturschutzgebiet Zeller See durch eine mögliche Ausweitung eines bereits bestehenden Campingplatzes und vor allem durch kleinere Aufschüttungen, die besonders negative Auswirkungen haben. Nicht zu unterschätzen ist der Druck, der durch die landwirtschaftliche Nutzung, den täglichen Besucherstrom in Form von Fußgängern, Radfahrern, mehrheitlich trotz Leinengebotes freilaufenden Hunden, Pferdekutschenfahrten, Reitern und im Winter zusätzlich durch Langläufer entsteht. Auch wird das Gebiet bejagt und in Teilen befischt. Zu jeder Jahreszeit sind auch illegale Nutzungen zu beobachten: der sogenannte Wirtschaftsweg wird zwecks Abkürzung gelegentlich von Mopeds (und vor der Errichtung eines überwachten Schrankens in [[Thumersbach]] auch schon mal mit dem PKW) befahren, die Wege werden vor allem im Winter bei niedriger Schneelage von manchen Fußgängern verlassen und es ziehen sich kilometerlange Trampelpfade durch das geschützte Gebiet. Im Sommer wird in den Wiesen nahe der Wege und Kanäle immer wieder gelagert und im großen Seekanal gelegentlich sogar gebadet. | + | Gefährdet, bzw. beeinträchtigt wäre das Naturschutzgebiet Zeller See durch eine mögliche Ausweitung eines bereits bestehenden Campingplatzes und vor allem durch kleinere Aufschüttungen, die besonders negative Auswirkungen haben. Nicht zu unterschätzen ist der Druck, der durch die landwirtschaftliche Nutzung, den täglichen Besucherstrom in Form von Fußgängern, Radfahrern, Reitern, von trotz Leinengebotes freilaufenden Hunden, durch Pferdekutschenfahrten und im Winter zusätzlich durch Langläufer auf nächtlich beleuchteter (…) Loipe entsteht. Auch wird das Gebiet bejagt und in Teilen befischt. Zu jeder Jahreszeit sind auch illegale Nutzungen zu beobachten: der sogenannte Wirtschaftsweg wird zwecks Abkürzung gelegentlich von Mopeds (und vor der Errichtung eines überwachten Schrankens in [[Thumersbach]] auch schon mal mit dem PKW) befahren, einige Schrankenanlagen-Schlüsselinhaberinnen missbrauchen die Wege seit Errichtung der Schrankenanlagen als Abkürzung von Thumersbach nach Schüttdorf, um beispielsweise ihre Kinder mit dem PKW zur Schule zu bringen (…), die offiziellen Wege durch das Schutzgebiet werden vor allem im Winter bei niedriger Schneelage von manchen Fußgängern verlassen und es ziehen sich nachfolgend kilometerlange Trampelpfade durch das geschützte Gebiet. Im Sommer wird in den Wiesen nahe der Wege und Kanäle immer wieder gelagert und im großen Seekanal gelegentlich sogar gebadet. Die Schutzgebietsbetreuung, das mittlerweile installierte Besucher-Leitsystem und die Kontrollen durch die Stadtpolizei greifen nur allmählich und führen hoffentlich in absehbarer Zeit zu mehr Schutz der bedrohten Arten des Schutzgebietes. |