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, 07:14, 6. Okt. 2009
Die Epoche der [[Bronzezeit]] (1900 - 1250 v. Chr.) bescherte Salzburg als Zentrum des [[Kupferbergbau]]s in den Ostalpen eine erste wirtschaftliche Blüte: In [[Mitterberg (Pongau)|Mitterberg]] bei [[Mühlbach am Hochkönig]] und in den benachbarten [[Bergbau]]gebieten wurden bis ca. 700 v. Chr. mehr als 20.000 Tonnen Kupfer gefördert.
== Funde==
Im Herbst [[2009]] machten Archäologen einen Sensationsfund. Bei Grabungen am Mitterberg entdeckte man am ''Troiboden'' in 1.700 [[m ü. A.]] eine alte Holzkiste. Diese etwa einen mal einen Meter große Kiste ist ein Werkskasten, der auf das 10. bis 15. Jahrhundert vor Christus datiert wird. Der [[Torfstechen|Torfboden]] konservierte nicht nur das Holz, sondern auch die darin befindliche Mechanik.
Kasten und Wasser bildeten für die Bergleute der Bronzezeit ein Spezialgerät. Damit konnten verschieden schwere Sedimentgesteine gesiebt werden - Erze konnte somit gewonnen werden.
Man nimmt an, dass zur Bronzezeit mehrere Hundert Bergarbeiter am Troiboden werkten. Es war ja das größte Kupfererzbergwerk Mitteleuropas gewesen!
==Quelle==
* [[Salzburger Nachrichten]], 6. Oktober 2009
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[[Kategorie:Geschichte]]