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===Waschgoldgewinnung===
 
===Waschgoldgewinnung===
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[[Datei:Verfallenes Goldwascherhaus 029.jpg|thumb|verfallenes Goldwäscherhaus in der der [[Thalgau]]er Ortschaft [[Holzing]]]]
 
Diese Art der Goldgewinnung begann schon vor etwa 1.300 Jahren an den Sandbänken der [[Salzach]]. Zur Zeit von [[Rupert von Worms]], also etwa 700 n. Chr. ist sie schon nachgewiesen.  
 
Diese Art der Goldgewinnung begann schon vor etwa 1.300 Jahren an den Sandbänken der [[Salzach]]. Zur Zeit von [[Rupert von Worms]], also etwa 700 n. Chr. ist sie schon nachgewiesen.  
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Der ''Goldzins'' musste an den Besitzer des Grundes abgeliefert werden. Was darüber hinaus gewaschen wurde, musste an den Landesherren, also die [[Salzburger Erzbischöfe]], abgeführt werden. Natürlich erhielten die Wäscher nie den wirklichen Marktpreis für das Gold. Daher lieferten viele auch nicht alles bei den Ämtern ab, sondern verkauften das Gold trotz strengen Strafen heimlich.
 
Der ''Goldzins'' musste an den Besitzer des Grundes abgeliefert werden. Was darüber hinaus gewaschen wurde, musste an den Landesherren, also die [[Salzburger Erzbischöfe]], abgeführt werden. Natürlich erhielten die Wäscher nie den wirklichen Marktpreis für das Gold. Daher lieferten viele auch nicht alles bei den Ämtern ab, sondern verkauften das Gold trotz strengen Strafen heimlich.
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Die Konzessionen für das Goldwaschen wurden hauptsächlich als Nebenerwerb für Bauern oder auch an arme, mittellose Leute vergeben, die mit den kargen Einkommen ihr Leben fristeten. Die Zahl der Konzessionen ging jedoch stetig zurück und im [[20. Jahrhundert]] hörte die Goldwäscherei gänzlich auf. Grund dafür war, dass das Geschiebe der Fließgewässer als Zubringer aus den Hohen Tauern immer weniger von dem Edelmetall mit transportierte.  
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Die Konzessionen für das Goldwaschen wurden hauptsächlich als Nebenerwerb für Bauern oder auch an arme, mittellose Leute vergeben, die mit den kargen Einkommen ihr Leben fristeten. Die Zahl der Konzessionen ging jedoch stetig zurück und im [[20. Jahrhundert]] hörte die Goldwäscherei gänzlich auf. Grund dafür war, dass das Geschiebe der Fließgewässer als Zubringer aus den Hohen Tauern immer weniger von dem Edelmetall mit transportierte.
    
==Literaturhinweise==
 
==Literaturhinweise==