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[[Bild:Kieselhaus Kreuzung Rainerstraße-St.Julien-Straße 22.07.2007.jpg|thumb|Ansicht Kreuzung Rainerstraße/[[Saint-Julien-Straße]]]]
 
[[Bild:Kieselhaus Kreuzung Rainerstraße-St.Julien-Straße 22.07.2007.jpg|thumb|Ansicht Kreuzung Rainerstraße/[[Saint-Julien-Straße]]]]
[[Datei:Kieselgebäude im Jahr 2010.jpg|thumb|Kieselgebäude, Ansicht von der Rainerstraße im Jahr 2010]]
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[[Bild:Kieselhaus 22.07.2007.jpg|thumb|Kieselgebäude, Aufnahme 2007, links und rechts sind die beiden Erker mit Stuckreliefs zu erkennen.]]
Das '''Kieselgebäude''' in der [[Rainerstraße]] in der [[Stadt Salzburg]] war ab [[1924]] der Firmensitz des [[Salzburger Verlagshaus Kiesel|Salzburger Verlagshauses Kiesel]] und beherbergt heute Geschäfte und Büros. Es zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt Salzburg.
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Das '''Kieselgebäude''' an der [[Rainerstraße]] in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Elisabeth-Vorstadt]] war ab [[1924]] der Firmensitz des [[Salzburger Verlagshaus Kiesel|Salzburger Verlagshauses Kiesel]] und beherbergt heute Geschäfte und Büros. Es zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt Salzburg.
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
[[1913]] kaufte die [[OHG Kiesel]] den [[Lindenhof (Froschheim)|Lindenhof]] in [[Froschheim]].
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[[1913]] kaufte die [[OHG Kiesel]] den [[Lindenhof (Froschheim)|Lindenhof]] in [[Froschheim]]. An dessen Stelle wurde vom Architekten [[Wunibald Deininger]], einem Schüler Otto Wagners, das neue Kieselgebäude geplant. Es wurde ein Meisterwerk des [[Modernismus]] in Salzburg. Der Bau des damalige neuen Druckerei- und Verlagsgebäudes begann im Mai [[1923]].  
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Das Gebäude wurde vom Architekten [[Wunibald Deininger]], einem Schüler Otto Wagners, geplant und war ein Meisterwerk des [[Modernismus]] in Salzburg. Der Bau des damalige neuen Druckerei- und Verlagsgebäudes begann im Mai [[1923]].  
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Nachdem das Verlagshaus unter der Führung von [[Hans Glaser]] nicht nur das hauseigene [[Salzburger Volksblatt]], sondern auch das [[Demokratisches Volksblatt|Demokratische Volksblatt]] der [[SPÖ]] und das [[Salzburger Tagblatt]] der [[KPÖ]] druckte, stieg es in den [[1950er]]-Jahren zu den größten Druckereien Österreichs auf. Mitte der [[1970er]]-Jahre kam dann aber das ''Aus'' für das Verlagshaus Kiesel.
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Nachdem das Verlagshaus unter der Führung von [[Hans Glaser]] nicht nur das hauseigene [[Salzburger Volksblatt]], sondern auch das [[Demokratisches Volksblatt|Demokratische Volksblatt]] der [[SPÖ]] und das [[Salzburger Tagblatt]] der [[KPÖ]] druckte, stieg es in den [[1950er]]-Jahren zu den größten Druckereien Österreichs auf. Mitte der [[1970er]]-Jahre kam dann aber das ''Aus'' für das Verlagshaus Kiesel.
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[[1989]] wurde die Kieselpassage, ein Einkaufszentrum, ihrer Bestimmung übergeben. Es wurde nach dem Gründer des ''Salzburger Volksblattes'', [[Reinhold Kiesel]], benannt. Das ''Centermanagement'' übernahm die bereits im [[Shopping Center Alpenstraße]] (SCA) tätige Ekazent Immobilienmanagement aus Wien.  
    
== Beschreibung ==
 
== Beschreibung ==
Das Gebäude wurde in den [[1980er]]-Jahren neu errichtet, Teile der alten Fassade blieben erhalten. [[1989]] wurde die Kieselpassage, ein Einkaufszentrum, ihrer Bestimmung übergeben. Das ''Centermanagement'' übernahm die bereits im [[Shopping Center Alpenstraße]] (SCA) tätige Ekazent Immobilienmanagement aus Wien. Es wurde nach dem Gründer des ''Salzburger Volksblattes'', [[Reinhold Kiesel]], benannt.
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Das Gebäude wurde in den [[1980er]]-Jahren neu errichtet. Teile der alten Fassade blieben erhalten:
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Geschmückt ist das Gebäude u. a. an den die Längsseiten abschließenden Erkern mit Stuckreliefs ([[1926]]): ''Tierkreiszeichen'' von [[Hans Pontiller]] und ''Spielende Kinder'' von [[Roland Bohr]].<ref>''DEHIO Salzburg. Die Kunstdenkmäler Österreichs. SALZBURG Stadt und Land.'' Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1986. ISBN 3-7031-0599-2 (S.&nbsp;638)</ref>
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Geschmückt ist das Gebäude u. a. an den die Längsseiten abschließenden Erkern mit [[Reliefs am ehemaligen Verlagshaus Kiesel|Stuckreliefs]] ([[1926]]).
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== Bildergalerie ==
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== Bilder ==
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Bild:Kieselhaus 22.07.2007.jpg|Ansicht Elisabethstraße
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Bild:Kieselgebäude (Fassadendetail) 22.07.2007.jpg|Erker zur Elisabethstraße
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Datei:Kiesel-Gebäude,_Erker_Rainerstraße.jpg|Erker zur Rainerstraße
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Bild:Kieselhaus_(Rainerstraße_Detail)_22.07.2007.jpg|Erker zur Rainerstraße, Detailaufnahme
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Datei:Kiesel-Erker, Knabe mit Schere.jpg|Erker zur Rainerstraße, Seitenansicht, Detailaufnahme
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=== weitere Bilder ===
   
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==Quellen==
 
==Quellen==
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* [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Kiesel_wunibald_deininger.jpg&filetimestamp=20070926112303& historische Aufnahme]
 
* [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Kiesel_wunibald_deininger.jpg&filetimestamp=20070926112303& historische Aufnahme]
 
* [https://www.stadt-salzburg.at/historischeratlas/ www.stadt-salzburg.at/historische Ansichten 1923-1928 (Kieselgebäude)]
 
* [https://www.stadt-salzburg.at/historischeratlas/ www.stadt-salzburg.at/historische Ansichten 1923-1928 (Kieselgebäude)]
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==Fußnote==
 
==Fußnote==
 
<references/>
 
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