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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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[[1813]] kauften Stanislaus Erlacher und seine Frau Anna Dallauf einen Vierteltagbau auf der ''[[Leprosenhaus]]wiese''. Dieser Kauf wurde erst Anfang des nächsten Jahres im Hypothekenbuch eingetragen. [[1820]] kaufte Josef Stock, Zimmermann, diesen Grund und demolierte die Straßenstützmauer der [[Müllner Hauptstraße]] auf eine Länge von sieben [[Schuh (Salzburger)|Schuh]]. Er erhielt auch die Erlaubnis zum Bau eines kleinen Wohnhauses, das heute noch in seiner ursprünglichen Form besteht. Zu gleicher Zeit des Hausbaues suchte Stock bei der [[Habsburgermonarchie|k. k.]] Kreishauptmann um die Bewilligung zur Errichtung einer [[überfuhr]] über die Salzach an, welche Bewilligung sich durch allerlei Verhandlungen und Vorschriften bis zum 10. August [[1820]] hinzog, an welchem Tage die überfuhr dann eröffnet wurde.
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Am 5. Mai [[1823]] suchte Stock bei der [[Stadtgemeinde Salzburg]] um die Errichtung einer Badehütte neben seinem Hause an, was ihm bewilligt wurde. Er durfte aber nur kalte Bäder verabreichen. [[1824]] bekam er die Erlaubnis, in seiner Badeanstalt, die schon acht Badezimmer enthielt, [[Sole]]bäder zu verabreichen, wozu er die Mutterlauge aus der [[Saline Hallein]] bezog. Er erhielt auch eine umständliche Badeordnung und noch umständlichere Vorschriften. Ein Solebad kostete 24 Kreuzer Konventionsmünze.
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Josef Stock starb am 7. Oktober [[1834]]. Das Erbe trat die Witwe Kreszentia an, welche die Überfuhr an Martin Lienbacher verpachtete und [[1840]] an Franziska Rehrl verkaufte, die [[1846]] auf die Gant kam. Durch Versteigerung erstand Maria [[Mitterbacherbogen|Mitterbacher]] das Anwesen. Überführer war Matthias Berghammer. Als [[1867]] der hölzerne sogenannte [[Kreuzersteg]] erbaut wurde, hörte die überfuhr auf und Maria Mitterbacher wurde Mauteinnehmerin.
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[[1872]] kauften Nikolaus und Theresia Holzinger das Anwesen und übernahmen die Brückenmaut. [[1879]] traten nach Ableben des Nikolaus Holzinger die Töchter Therese und Maria in den Halbbesitz und nach dem Ableben der Mutter erbten die Töchter Therese, verehelichte Stamberg, und Maria, verehelichte Standl, auch den Mutterteil. [[1900]] sind Therese und Alois Stamberg im Alleinbesitz. Am [[1. Mai]] [[1908]] kauften Josef und Betty Wüstrich, geb. Greimel, das Anwesen und demolierten das heruntergekommene Bad und bauten eine neue Badeanstalt, die sie allen modernen Anforderungen entsprechend ausstatteten.
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Dieses Bad war noch bis in die [[Zwischenkriegszeit]] im [[20. Jahrhundert]] in Betrieb.
 
Dieses Bad war noch bis in die [[Zwischenkriegszeit]] im [[20. Jahrhundert]] in Betrieb.
    
== Quelle ==
 
== Quelle ==
 
* [[Josef Brettenthaler|Brettenthaler, Josef]]: ''Salzburgs Synchronik'', [[Verlag Alfred Winter]], 2002, ISBN 3-85380-055-6, Seite 185
 
* [[Josef Brettenthaler|Brettenthaler, Josef]]: ''Salzburgs Synchronik'', [[Verlag Alfred Winter]], 2002, ISBN 3-85380-055-6, Seite 185
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* [[Josef Eder (Baumeister und Historiker)|Josef Eder]]: ''"Die Geschichte des Bades auf der Leprosenhauswiese"'' [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19340519&query=%22Eder%22&seite=6 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 19. Mai 1934, Seite 14
    
{{SORTIERUNG: Wüstrich, Badeanstalt}}
 
{{SORTIERUNG: Wüstrich, Badeanstalt}}