| − | Man nimmt an, dass der Felberturm um 1150 von den Herren von Felben errichtet wurde. Seit ca. [[1289]] gehörte der Turm der älteren Linie der Felber. Diese starb mit Heinrich von Felben im Jahr [[1369]] aus. Seine Frau, die Witwe Dorothea, erbte nach ihm den Felberturm. Sie starb [[1425]] kinderlos und ihrem Tod folgten längere Erbstreitigkeiten, die damit endeten, dass der Turm [[1442]] an den Erzbischof zurück fiel. Dieser verlieh ihn nachfolgend an verdiente Hofbeamte. Seit [[1480]] war im Felberturm auch der landesfürstliche Getreidekasten untergebracht. Jene Bauern, die ein erzbischöfliches Lehen inne hatten, mussten ihren Zehent und Naturaldienst im Felberturm abliefern. Der Turm wurde daher auch Felberkasten genannt. | + | Man nimmt an, dass der Felberturm um 1150 von den Herren von Felben errichtet wurde. Seit ca. [[1289]] gehörte der Turm der älteren Linie der Felber. Diese starb mit Heinrich von Felben im Jahr [[1369]] aus. Seine Frau, die Witwe Dorothea, erbte nach ihm den Felberturm. Sie starb [[1425]] kinderlos und ihrem Tod folgten längere Erbstreitigkeiten, die damit endeten, dass der Turm [[1442]] an den Erzbischof zurück fiel. Dieser verlieh ihn nachfolgend an verdiente Hofbeamte. Seit [[1480]] war im Felberturm auch der landesfürstliche [[Getreidekasten]] untergebracht. Jene Bauern, die ein erzbischöfliches Lehen inne hatten, mussten ihren Zehent und Naturaldienst im Felberturm abliefern. Der Turm wurde daher auch Felberkasten genannt. |