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'''Alexej Stachowitsch''' (* [[10. Oktober]] [[1918]] in Stockholm, Schweden; † [[1. April]] [[2013]]) war Leichtathletik-Sportler, Jugendführer und [[1951]] Gründer Leiter des [[Werkschulheim Felbertal|Werkschulheims Felbertal]] in [[Ebenau]].
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'''Alexej Stachowitsch''' (* [[10. Oktober]] [[1918]] in Stockholm, Schweden; † [[1. April]] [[2013]]) war Autor, Pädagoge, Liedermacher, Techniker, Pfadfinder, Wandervogel und Bergsteiger, aber auch Leichtathletik-Sportler. [[1951]] wurde er Gründer und Leiter des [[Werkschulheim Felbertal|Werkschulheims Felbertal]] in [[Ebenau]].
    
== Leben ==
 
== Leben ==
Der Sohn einer [[Russland|russischen]] Adels- und  Diplomatenfamilie [[Stachowitsch]] sowie Bruder des Tennisprofis und -lehrers [[Michael Stachowitsch]] kam in den Wirren der russischen Revolution im Jahre [[1922]] nach [[Salzburg]], 13 Jahre später erhielt er die österreichische Staatsbürgerschaft. [[1937]] legte er am [[Bundesrealgymnasium Salzburg|Realgymnasium]] die Matura ab, gleichzeitig erlangte er den Lehrabschluss als Radiomechaniker und war Pfadfinderführer.  
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Der Sohn einer [[Russland|russischen]] Adels- und  Diplomatenfamilie [[Stachowitsch]] sowie Bruder des Tennisprofis und -lehrers [[Michael Stachowitsch]] kam in den Wirren der russischen Revolution im Jahre [[1922]] auf dem Weg durch verschiedene Staaten nach [[Salzburg]] und wohnte im Johannesschlössl auf dem Mönchsberg. 13 Jahre später erhielt er die österreichische Staatsbürgerschaft. [[1937]] legte er am [[Bundesrealgymnasium Salzburg|Realgymnasium]] die Matura ab, gleichzeitig erlangte er den Lehrabschluss als Radiomechaniker und war Pfadfinderführer und Mitarbeiter sowie zeitweise Leiter von Wandervogelbünden.
    
Alexej Stachowitsch verhalf den heimischen Leichtathleten in den [[1930er]] Jahren zu Spitzenleistungen. Er brach sämtliche Streckenrekorde für den [[SAK]]. Er wurde Landesmeister sowohl im 100- als auch im 200-Meter-Lauf und hätte [[1936]] zu den Olympischen Spielen nach Berlin fahren sollen. Alexej entschied sich aber schlussendlich für das Antreten bei der Matura und verpasste so die Teilnahme an diesem Großereignis.
 
Alexej Stachowitsch verhalf den heimischen Leichtathleten in den [[1930er]] Jahren zu Spitzenleistungen. Er brach sämtliche Streckenrekorde für den [[SAK]]. Er wurde Landesmeister sowohl im 100- als auch im 200-Meter-Lauf und hätte [[1936]] zu den Olympischen Spielen nach Berlin fahren sollen. Alexej entschied sich aber schlussendlich für das Antreten bei der Matura und verpasste so die Teilnahme an diesem Großereignis.
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Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten  Weltkrieg]] kam er als Offizier in verschiedene Ausbildungsstätten, wo er seine fachlichen Kenntnisse im Handwerk und im sozialen Bereich vertiefte. 1950 hatte er einen einjährigen Studienaufenthalt in den [[USA]], der durch ein Stipendium ermöglicht wurde, wobei er hauptsächlich ''Social Work''  studierte und praktizierte.<ref>vgl: Plankensteiner, Christian: ''Das    Werkschulheim Felbertal. Entstehungsgeschichte – Konzeption - Bewertungsversuch''</ref> Dabei versuchte Stachowitsch, sich Klarheit über die Werkschulheimidee zu verschaffen, konnte aber keine geeigneten Schulen als Vorbild ausfindig machen. [[1947]] legte „Axi“ die Meisterprüfung in diesem Fach ab. Im Jahr [[1951]] gründete Stachowitsch das [[Werkschulheim Felbertal Privatgymnasium|Werkschulheim Felbertal]], ein Gymnasium mit Matura, Lehrabschluss in einem Handwerk und Internat. Bis [[1958]] war Alexej Stachowitsch Direktor dieser Schule, anschließend war er in leitender Stellung in der Automobilindustrie in [[Deutschland]], Österreich und [[Frankreich]] tätig. Später arbeitete er als Regierungsberater in der Fernmeldetechnik in Afrika, Indien, Ostasien und dem Iran. [[1972]] übernahm Stachowitsch von AEG-Telefunken die Abteilung Datenschutz und blieb dort bis [[1981]]. Danach widmete er sich wieder vermehrt der Jugendarbeit. Wesentlich für die Entwicklung dieser Idee war das Leben Alexej Stachowitschs, der an seiner eigenen Ausbildung Folgendes erkannt hatte:  
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Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten  Weltkrieg]] kam er als Offizier in verschiedene Ausbildungsstätten, vor allem im Nachrichtenwesen, wo er seine fachlichen Kenntnisse im Handwerk und im sozialen Bereich vertiefte. 1950 hatte er einen einjährigen Studienaufenthalt in den [[USA]], der durch ein Stipendium ermöglicht wurde, wobei er hauptsächlich ''Social Work''  studierte und praktizierte.<ref>vgl: Plankensteiner, Christian: ''Das    Werkschulheim Felbertal. Entstehungsgeschichte – Konzeption - Bewertungsversuch''</ref> Dabei versuchte Stachowitsch, sich Klarheit über die Werkschulheimidee zu verschaffen, konnte aber keine geeigneten Schulen als Vorbild ausfindig machen. [[1947]] legte „Axi“ die Meisterprüfung im Fach Radiomechanik ab. Im Jahr [[1951]] gründete Stachowitsch das [[Werkschulheim Felbertal Privatgymnasium|Werkschulheim Felbertal]], ein Gymnasium mit Matura, Lehrabschluss in einem Handwerk und Internat. Bis [[1958]] war Alexej Stachowitsch Direktor dieser Schule, anschließend war er in leitender Stellung in der Automobilindustrie in [[Deutschland]], Österreich und [[Frankreich]] tätig. Später arbeitete er als Regierungsberater in der Fernmeldetechnik in Afrika, Indien, Ostasien und dem Iran. [[1972]] übernahm Stachowitsch von AEG-Telefunken die Abteilung Datenschutz und blieb dort bis [[1981]]. Danach widmete er sich wieder vermehrt der Jugendarbeit. Wesentlich für die Entwicklung dieser Idee war das Leben Alexej Stachowitschs, der an seiner eigenen Ausbildung Folgendes erkannt hatte:  
    
„''"Vier Faktoren glaubte ich zu erkennen, die alle zusammen in mir zu einer Einheit wurden:  
 
„''"Vier Faktoren glaubte ich zu erkennen, die alle zusammen in mir zu einer Einheit wurden:  
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