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{{geschlossen}}Die '''Papierfabrik Ramingstein''' war ein Unternehmen in der [[Lungau]]er Gemeinde [[Ramingstein]].
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{{geschlossen}}Die '''Papierfabrik Ramingstein''' war ein Unternehmen in der [[Lungau]]er Gemeinde [[Ramingstein]] in der Ortschaft [[Madling]].
    
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[[1925]]/[[1926]] wurde das Unternehmen mindestens drei Mal stillgelegt, da die Wirtschaftskrise den Betrieb unmöglich macht. Davon betroffen waren rund 140 Arbeiter.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19251221&query=%22Papierfabrik+Ramingstein%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Salzburger Wacht, Ausgabe vom 21. Dezember 1925, Seite 3</ref> [[1927]] kam der Betrieb zum völligen Erliegen. Im Herbst erwarb der Großgrundbesitzer Johann Fürst Schwarzenberg das Unternehmen.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19270905&query=%22Papierfabrik+Ramingstein%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], Salzburger Wacht, Ausgabe vom 5. September 1927, Seite 5</ref>
 
[[1925]]/[[1926]] wurde das Unternehmen mindestens drei Mal stillgelegt, da die Wirtschaftskrise den Betrieb unmöglich macht. Davon betroffen waren rund 140 Arbeiter.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19251221&query=%22Papierfabrik+Ramingstein%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], Salzburger Wacht, Ausgabe vom 21. Dezember 1925, Seite 3</ref> [[1927]] kam der Betrieb zum völligen Erliegen. Im Herbst erwarb der Großgrundbesitzer Johann Fürst Schwarzenberg das Unternehmen.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19270905&query=%22Papierfabrik+Ramingstein%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], Salzburger Wacht, Ausgabe vom 5. September 1927, Seite 5</ref>
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In den [[1930er]] Jahren hatte das Unternehmen eine eigene Werksfeuerwehr.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19321005&query=%22Papierfabrik+Ramingstein%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 5. Oktober 1932, Seite 9</ref>  
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In den [[1930er]]-Jahren hatte das Unternehmen eine eigene Werksfeuerwehr.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19321005&query=%22Papierfabrik+Ramingstein%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 5. Oktober 1932, Seite 9</ref>  
    
Mit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam die Produktion zum Stillstand. Am [[13. September]] [[1946]] kaufte der Wiener Unternehmer Dr. [[Friedrich Bergius]] von Fürst Schwarzenberg das mittlerweile ganz stillgelegte Unternehmen. Die Übernahme war einvernehmlich der [[1. September]] 1946 festgelegt. Mit dem Kauf wurden alle Maschinen, Anlagen, Wohngebäude, Grundstücke von mehreren Hektar Fläche, ein eigenes Elektrizitätskraftwerk sowie das Nutzungsrecht eines schon vorhandenen Industriegeleises erworben. Damals umfasste jeder Kaufvertrag auch die Bedingung, dass man nicht zu dem im § 17 des Verbotsgesetzes aufgezählten Personenkreis gehörte durfte. Aufgrund dieser Bestimmung kam Dr. Bergius und sein gesamter Konzern in Folge in erhebliche Schwierigkeiten. Experten des Unternehmens Bergius sah man noch bis Ende des Jahres 1946 in der Papierfabrik. "Bürokratische Schwierigkeiten" verhinderten eine grundbücherliche Eintragung und der Vertrag kam nicht zustande.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=ztg&datum=1999&page=142&size=45&qid=WKJ8LSDZNG11BNTLNLPJIJT5OBVHN4 ANNO], Zeitgeschichte, 1999, Seite 117</ref>
 
Mit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam die Produktion zum Stillstand. Am [[13. September]] [[1946]] kaufte der Wiener Unternehmer Dr. [[Friedrich Bergius]] von Fürst Schwarzenberg das mittlerweile ganz stillgelegte Unternehmen. Die Übernahme war einvernehmlich der [[1. September]] 1946 festgelegt. Mit dem Kauf wurden alle Maschinen, Anlagen, Wohngebäude, Grundstücke von mehreren Hektar Fläche, ein eigenes Elektrizitätskraftwerk sowie das Nutzungsrecht eines schon vorhandenen Industriegeleises erworben. Damals umfasste jeder Kaufvertrag auch die Bedingung, dass man nicht zu dem im § 17 des Verbotsgesetzes aufgezählten Personenkreis gehörte durfte. Aufgrund dieser Bestimmung kam Dr. Bergius und sein gesamter Konzern in Folge in erhebliche Schwierigkeiten. Experten des Unternehmens Bergius sah man noch bis Ende des Jahres 1946 in der Papierfabrik. "Bürokratische Schwierigkeiten" verhinderten eine grundbücherliche Eintragung und der Vertrag kam nicht zustande.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=ztg&datum=1999&page=142&size=45&qid=WKJ8LSDZNG11BNTLNLPJIJT5OBVHN4 ANNO], Zeitgeschichte, 1999, Seite 117</ref>
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