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| | Max Gandolph starb am 3. Mai 1687 an einem Gehirnabszess. Kurz zuvor, [[1686]], erlangte der die Kardinalswürde. Sein Leichnam wurde in einem Zinnsarg in der Krypta des [[Salzburger Dom]]s bestattet, Herz und Eingeweide kamen in die [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]]. Die Trauermusik komponierte [[Heinrich Ignaz Franz Biber]]. | | Max Gandolph starb am 3. Mai 1687 an einem Gehirnabszess. Kurz zuvor, [[1686]], erlangte der die Kardinalswürde. Sein Leichnam wurde in einem Zinnsarg in der Krypta des [[Salzburger Dom]]s bestattet, Herz und Eingeweide kamen in die [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]]. Die Trauermusik komponierte [[Heinrich Ignaz Franz Biber]]. |
| | + | Die lateinische Grabinschrift ('' „… Pascebat gregem amore, more, ore, re …“''<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_lateinischer_Phrasen/A#Amore „Amore, more, ore, re“ in der Wikipedia-''Liste lateinischer Phrasen'']</ref>), eine seinerzeit bekannte Phrase hatte Max Gandolph noch zu Lebzeiten für sich festgelegt. |
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| | ==Der Bau von Kirchen und Klöstern == | | ==Der Bau von Kirchen und Klöstern == |
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| | Max Gandolphs Nepotismus zeigte sich z. B. an einigen für seine Familie erfolgten Bauführungen. Max Gandolph begünstigte aber nicht nur seine engere Familie, sondern auch seine weitverzweigte Verwandtschaft, die er mit Ämtern und Gütern reich bedachte. Max Gandolphs Günstling [[Augustin Friedrich Freiherr von Hegi]] fiel in Ungnade, nachdem er sich unvorsichtigerweise zu einer kritischen Äußerung an dieser Freunderlwirtschaft hinreißen hatte lassen. Max Gandolph enthob ihn aller seiner Ämter und verwehrte ihm den Zutritt zum [[Salzburger Fürstenhof|Fürstenhof]]. | | Max Gandolphs Nepotismus zeigte sich z. B. an einigen für seine Familie erfolgten Bauführungen. Max Gandolph begünstigte aber nicht nur seine engere Familie, sondern auch seine weitverzweigte Verwandtschaft, die er mit Ämtern und Gütern reich bedachte. Max Gandolphs Günstling [[Augustin Friedrich Freiherr von Hegi]] fiel in Ungnade, nachdem er sich unvorsichtigerweise zu einer kritischen Äußerung an dieser Freunderlwirtschaft hinreißen hatte lassen. Max Gandolph enthob ihn aller seiner Ämter und verwehrte ihm den Zutritt zum [[Salzburger Fürstenhof|Fürstenhof]]. |
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| − | == Tod ==
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| − | Max Gandolph starb am 3. Mai 1687 an einem Gehirnabszess. Kurz zuvor, [[1686]], erlangte der die Kardinalswürde. Sein Leichnam wurde in einem Zinnsarg in der Krypta des [[Salzburger Dom]]s bestattet, Herz und Eingeweide kamen in die [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]]. Die Trauermusik komponierte [[Heinrich Ignaz Franz Biber]].
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| − | Die lateinische Grabinschrift ('' „… Pascebat gregem amore, more, ore, re …“''<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_lateinischer_Phrasen/A#Amore „Amore, more, ore, re“ in der Wikipedia-''Liste lateinischer Phrasen'']</ref>) hatte Max Gandolph noch zu Lebzeiten selbst verfasst.
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| | == Bildergalerie von Wappen des Fürsterzbischofs== | | == Bildergalerie von Wappen des Fürsterzbischofs== |