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| | == Allgemeines== | | == Allgemeines== |
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| − | W&H entwickelt die zahntechnischen Präzisionsinstrumente und Geräte in enger Zusammenarbeit mit | + | W&H entwickelt die zahntechnischen Präzisionsinstrumente und Geräte in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung. Die W&H-Produkte finden in Zahnarztpraxen, Zahnkliniken, Dentallabors und der Mikrochirurgie Anwendung. |
| − | Wissenschaft und Forschung. | |
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| − | Die W&H-Produkte finden in Zahnarztpraxen, Zahnkliniken, Dentallabors und der Mikrochirurgie Anwendung.
| + | Ausgehend vom Standort Bürmoos exportiert W&H mehr als 95 % seiner Produkte weltweit in mehr als 90 Länder. Das Unternehmen beschäftigt (2009) weltweit rund 980 Mitarbeiter, davon etwa 645 im Stammwerk Bürmoos, wovon etwa 60 in Forschung und Entwicklung tätig sind. Der Leitsatz des Unternehmens lautet „Der Mensch im Mittelpunkt“. |
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| − | Ausgehend vom Standort Bürmoos exportiert W&H mehr als 95 % seiner Produkte weltweit in mehr als 90 Länder. | |
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| − | Das Unternehmen beschäftigt (2009) weltweit rund 980 Mitarbeiter, davon etwa 645 im Stammwerk Bürmoos, wovon etwa 60 in Forschung und Entwicklung tätig sind. | |
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| − | Der Leitsatz des Unternehmens lautet „Der Mensch im Mittelpunkt“. | |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
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| | W&H steht für die beiden Gründer des Unternehmens, Jean Weber und Hugo Hampel. Die beiden Feinmechaniker gründeten 1890 in Berlin eine Firma zur Erzeugung von Winkel- und Handstücken. Dass sich die Initialen der beiden Firmengründer mit denen ihrer Produkte decken, war vielleicht ein weiterer Anreiz, die Buchstaben W&H als zentralen Logobestandteil zu verwenden. | | W&H steht für die beiden Gründer des Unternehmens, Jean Weber und Hugo Hampel. Die beiden Feinmechaniker gründeten 1890 in Berlin eine Firma zur Erzeugung von Winkel- und Handstücken. Dass sich die Initialen der beiden Firmengründer mit denen ihrer Produkte decken, war vielleicht ein weiterer Anreiz, die Buchstaben W&H als zentralen Logobestandteil zu verwenden. |
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| − | Im Jahr 1944 wurde der Firmensitz nach Bürmoos verlegt. | + | Im Jahr 1944 wurde der Firmensitz nach Bürmoos verlegt. 1946, nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], setzte die US-Militärregierung Dipl.-Ing. [[Peter Malata I.|Peter Malata sen.]] als öffentlichen Verwalter ein, bevor W&H 1958 in den Familienbesitz der Familie Malata überging. |
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| − | 1946, nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], setzte die US-Militärregierung Dipl.-Ing. [[Peter Malata I.|Peter Malata sen.]] als öffentlichen Verwalter ein, bevor W&H 1958 in den Familienbesitz der Familie Malata überging. | |
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| − | Die Firma erhielt 1993 die Zertifikate nach ISO 9001 und EN 46001 und erfüllt den Qualitätsstandard ''Good Manufacturing Practice''.
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| − | Drei Jahre später, im Jahr 1996, übernahm Dipl.-Ing. [[Peter Malata II.|Peter Malata jun.]] das Unternehmen.
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| − | Eine weitere Produktionsstätte mit Schwerpunkt Sterilisatoren wurde 1999 in Italien gegründet, welche den Namen "W&H Sterilization" erhielt.
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| − | 2003 erfolgte die Eröffnung eines zweiten Werks in Bürmoos.
| + | Die Firma erhielt 1993 die Zertifikate nach ISO 9001 und EN 46001 und erfüllt den Qualitätsstandard ''Good Manufacturing Practice''. Drei Jahre später, im Jahr 1996, übernahm Dipl.-Ing. [[Peter Malata II.|Peter Malata jun.]] das Unternehmen. |
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| − | W&H erhielt 2007 eine weitere Zertifizierung nach ISO 14001:2004. | + | Eine weitere Produktionsstätte mit Schwerpunkt Sterilisatoren wurde 1999 in Italien gegründet, welche den Namen "W&H Sterilization" erhielt. 2003 erfolgte die Eröffnung eines zweiten Werks in Bürmoos. W&H erhielt 2007 eine weitere Zertifizierung nach ISO 14001:2004. |
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| | [[2009]] wurde das erweiterte Werk 2 fertiggestellt. Der Bau war die größte Investition der Firmengeschichte. 23.500 Kubikmeter Erde wurden bewegt, 7.700 Kubikmeter Beton und 600 Tonnen Eisen verarbeitet. Der Kern des Baus ist die stützenfrei konstruierte Halle, in der fast 30 Maschinen mit einem Einzelgewicht von bis zu zehn Tonnen arbeiten. Um die Homogenität der Betondecken zu gewährleisten, mussten zur Herstellung insgesamt 22 Betonmischer zeitgleich eingesetzt werden. | | [[2009]] wurde das erweiterte Werk 2 fertiggestellt. Der Bau war die größte Investition der Firmengeschichte. 23.500 Kubikmeter Erde wurden bewegt, 7.700 Kubikmeter Beton und 600 Tonnen Eisen verarbeitet. Der Kern des Baus ist die stützenfrei konstruierte Halle, in der fast 30 Maschinen mit einem Einzelgewicht von bis zu zehn Tonnen arbeiten. Um die Homogenität der Betondecken zu gewährleisten, mussten zur Herstellung insgesamt 22 Betonmischer zeitgleich eingesetzt werden. |
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| | [[Kategorie:Unternehmen]] | | [[Kategorie:Unternehmen]] |
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| | + | [[Kategorie:Bürmoos]] |