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, 12:18, 27. Mär. 2019
Die '''Salzburger Beteiligungsges.m.b.H.''' war ein Salzburger Unternehmen.
== Geschichte ==
Anfang 1976 kursierten Gerüchte in Salzburg, dass die Salzburger [[SPÖ]] das [[Salzburger Druck- und Verlagshaus Kiesel]] mit seinen Unternehmen kaufen möchte. Am [[5. Februar]] [[1976]] nahm Chefredakteur Dr. [[Hans Menzel]] dazu Stellung und teilte mit "''...Kiesel wird nicht verkauft, sondern die Anteile der Gesellschafter, die einen Verkauf ihrer Anteile wünschen ... Das [[Salzburger Volksblatt]] wird, wie bisher, keiner Partei gehören...''" Am selben Tag konnte man in den [[Salzburger Nachrichten]] von Verkaufsverhandlungen lesen. Auch die SN hätten ihr Interesse angemeldet.
Schon vor einiger Zeit hatte eine Sitzung einer Bürgergruppe im [[Maria-Theresien-Schlössl]] in [[Hellbrunn]] unter Vorsitz des Salzburger [[Landeshauptmann]]s DDr. [[Hans Lechner]] stattgefunden. Die Bürgergruppe wollte den Verkauf an die SPÖ verhindern.
Am [[13. April]] 1976 wurde dann der Gesellschaftsvertrag der Salzburger Beteiligungsges.m.b.H. geschlossen. Im Juni 1976 ging dann der Verkauf der Gesellschaftsanteile des "Salzburger Volksblatts" über die Bühne. Doch erst nachdem am [[10. Juli]] die ''Salzburger Nachrichten'' darüber berichteten, brachte auch das ''Salzburger Volksblatt'' einen Beitrag über den Verkauf. Darin berichtete das SV, dass die Salzburger Beteiligungsges.m.b.H. sich mit 51 Prozent an den Gesellschaftsanteilen beteiligt hatte. Als Geschäftsführer wurde der Rechtsanwalt Dr. [[Hans Asamer]] eingetragen.
Im April [[1977]] erwarben die Gesellschafter um 17 Millionen Schilling auch die restlichen 49 Prozent Anteile. Laut [[Hans Norbert Glaser|Hans Glaser]] waren die 51 Prozent um 31 Millionen Schilling verkauft worden.
== Die Gesellschafter ==
Die Salzburger Beteiligungsges.m.b.H. verfügte über ein Stammkapitel von 25,5 Millionen [[Schilling]].
Hauptgeldgeber der Gesellschafter die Genossenschaftliche Zentralbank ([[Raiffeisen]]). Diese war aufgrund persönlicher Bemühungen des Salzburger Landeshauptmann-Stellvertreters Dr. [[Wilfried Haslauer senior|Wilfried Haslauer]] und des Landeshauptmanns DDr. Hans Lechner zustande gekommen.
Die Gesellschafter hatte am 13. April 1976 beim öffentlichen Notar Dr. [[Rudolf Seethaler]] in [[Neumarkt am Wallersee]] den Gesellschaftsvertrag unterzeichnet.
Die Gesellschafter waren die:
* [[Allgemeine Warenhandels- und Beteiligungsgesellschaft m.b.H.]] Wien, zehn Millionen Schilling Anteil;
* [[Waren-, Erzeugungs- und Handelsgesellschaft m.b.H.]], sechs Millionen Schilling Anteil;
* [[Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft m.b.H.]] (BBG), drei Millionen Schilling Anteil;
* Rechtsanwalt Dr. [[Kurt Asamer jun.]], 2,75 Millionen Schilling Anteil;
* [[Bankhaus Carl Spängler & Co. AG|Bankhaus Carl Spängler & Co.]], zwei Millionen Schilling Anteil;
* [[Bankhaus Berger & Comp.]], zwei Millionen Schilling Anteil;
* [[Österreichische Fahrzeugbaugesellschaft m.b.H.]] (ÖFAG), 250.000 Schilling Anteil;
* [[Höller-Eisen-Großhandelsgeslleschaft]], 250.000 Schilling Anteil;
== Quelle ==
* [[Waltraud Jakob|Jakob, Waltraud]]: ''[[Salzburger Zeitungsgeschichte (Publikation)|Salzburger Zeitungsgeschichte]]'', [[Schriftenreihe des Landespressebüros]], September 1979, Band Nr. 39
[[Kategorie:Wirtschaft]]
[[Kategorie:Wirtschaft (Geschichte)]]
[[Kategorie:Unternehmen]]
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Rechtsform]]
[[Kategorie:Gesellschaft mit beschränkter Haftung]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]