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| | Das '''Kieselgebäude''' in der [[Rainerstraße]] in der [[Stadt Salzburg]] war ab [[1924]] der Firmensitz des [[Salzburger Verlagshaus Kiesel|Salzburger Verlagshauses Kiesel]] und beherbergt heute Geschäfte und Büros. Es zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt Salzburg. | | Das '''Kieselgebäude''' in der [[Rainerstraße]] in der [[Stadt Salzburg]] war ab [[1924]] der Firmensitz des [[Salzburger Verlagshaus Kiesel|Salzburger Verlagshauses Kiesel]] und beherbergt heute Geschäfte und Büros. Es zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt Salzburg. |
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| − | ==Geschichte== | + | == Geschichte == |
| − | Das Gebäude wurde vom Architekten [[Wunibald Deininger]], einem Schüler Otto Wagners, geplant und war ein Meisterwerk des [[Modernismus]] in Salzburg. | + | [[1913]] kaufte die [[Salzburger Verlagshaus Kiesel|Firma Kiesel]] den [[Lindenhof (Froschheim)|Lindenhof]] in [[Froschheim]]. |
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| | + | Das Gebäude wurde vom Architekten [[Wunibald Deininger]], einem Schüler Otto Wagners, geplant und war ein Meisterwerk des [[Modernismus]] in Salzburg. Der Bau des damalige neuen Druckergebäudes begann im Mai [[1923]]. |
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| | Nachdem das Verlagshaus unter der Führung von [[Hans Glaser]] nicht nur das hauseigene [[Salzburger Volksblatt]], sondern auch das [[Demokratisches Volksblatt|Demokratische Volksblatt]] der [[SPÖ]] und das [[Salzburger Tagblatt]] der [[KPÖ]] druckte, stieg es in den [[1950er]]-Jahren zu den größten Druckereien Österreichs auf. Mitte der [[1970er]]-Jahre kam dann aber das ''Aus'' für das Verlagshaus Kiesel. | | Nachdem das Verlagshaus unter der Führung von [[Hans Glaser]] nicht nur das hauseigene [[Salzburger Volksblatt]], sondern auch das [[Demokratisches Volksblatt|Demokratische Volksblatt]] der [[SPÖ]] und das [[Salzburger Tagblatt]] der [[KPÖ]] druckte, stieg es in den [[1950er]]-Jahren zu den größten Druckereien Österreichs auf. Mitte der [[1970er]]-Jahre kam dann aber das ''Aus'' für das Verlagshaus Kiesel. |
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| | + | == Beschreibung == |
| | Das Gebäude wurde in den [[1980er]]-Jahren neu errichtet, Teile der alten Fassade blieben erhalten. [[1989]] wurde die Kieselpassage, ein Einkaufszentrum, ihrer Bestimmung übergeben. Das ''Centermanagement'' übernahm die bereits im [[Shopping Center Alpenstraße]] (SCA) tätige Ekazent Immobilienmanagement aus Wien. Es wurde nach dem Gründer des ''Salzburger Volksblattes'', [[Reinhold Kiesel]], benannt. | | Das Gebäude wurde in den [[1980er]]-Jahren neu errichtet, Teile der alten Fassade blieben erhalten. [[1989]] wurde die Kieselpassage, ein Einkaufszentrum, ihrer Bestimmung übergeben. Das ''Centermanagement'' übernahm die bereits im [[Shopping Center Alpenstraße]] (SCA) tätige Ekazent Immobilienmanagement aus Wien. Es wurde nach dem Gründer des ''Salzburger Volksblattes'', [[Reinhold Kiesel]], benannt. |
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| | Geschmückt ist das Gebäude u. a. an den die Längsseiten abschließenden Erkern mit Stuckreliefs ([[1926]]): ''Tierkreiszeichen'' von [[Hans Pontiller]] und ''Spielende Kinder'' von [[Roland Bohr]].<ref>''DEHIO Salzburg. Die Kunstdenkmäler Österreichs. SALZBURG Stadt und Land.'' Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1986. ISBN 3-7031-0599-2 (S. 638)</ref> | | Geschmückt ist das Gebäude u. a. an den die Längsseiten abschließenden Erkern mit Stuckreliefs ([[1926]]): ''Tierkreiszeichen'' von [[Hans Pontiller]] und ''Spielende Kinder'' von [[Roland Bohr]].<ref>''DEHIO Salzburg. Die Kunstdenkmäler Österreichs. SALZBURG Stadt und Land.'' Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1986. ISBN 3-7031-0599-2 (S. 638)</ref> |
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| − | ==Bildergalerie== | + | == Bildergalerie == |
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| | Bild:Kieselhaus 22.07.2007.jpg|Ansicht Elisabethstraße | | Bild:Kieselhaus 22.07.2007.jpg|Ansicht Elisabethstraße |