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Am [[1. August]] [[1903]] trat er in den Ruhestand und erhielt [[1921]] anlässlich des 25jährigen Bestandes des Landesarchivs den Titel eines Landesarchivdirektors. Bei seinem Scheiden aus dem Amte gab er auf eigene Kosten eine Broschüre ''Das oberösterreichische. Landesarchiv zu Linz'' heraus, welche über dessen Zweck, Tätigkeit und Inhalt kurz berichtet. Während Krackowizer zu seinen Lebzeiten hauptsächlich als Humorist bekannt war, wird er im Gedächtnis der Nachwelt vorwiegend als Sammler weiterleben. Sein größtes Werk ist sein „ Biografisches Lexikon des Landes Österreich ob der Enns“  (Gelehrte, Schriftsteller und Künstler Oberösterreichs seit 1800), 1931 erschienen.
 
Am [[1. August]] [[1903]] trat er in den Ruhestand und erhielt [[1921]] anlässlich des 25jährigen Bestandes des Landesarchivs den Titel eines Landesarchivdirektors. Bei seinem Scheiden aus dem Amte gab er auf eigene Kosten eine Broschüre ''Das oberösterreichische. Landesarchiv zu Linz'' heraus, welche über dessen Zweck, Tätigkeit und Inhalt kurz berichtet. Während Krackowizer zu seinen Lebzeiten hauptsächlich als Humorist bekannt war, wird er im Gedächtnis der Nachwelt vorwiegend als Sammler weiterleben. Sein größtes Werk ist sein „ Biografisches Lexikon des Landes Österreich ob der Enns“  (Gelehrte, Schriftsteller und Künstler Oberösterreichs seit 1800), 1931 erschienen.
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==Seine Reisen im Salzburger Land==
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Ferdinand Krackowizer galt als reiselustiger Bildungsbürger. So schrieb er 1896 ''"... Die Touristenwelt bewegt sich meist in den vom allmächtigen Baedeker''<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Baedeker Wikipedia Deutschland Karl Baedeker]</ref>'' und seinen Genossen angepriesenen Gleisen. ''[...]'' Allein der [[Lungau]] bleibt von der großen Menge unberührt und nur wenige Getreue pilgern alljährlich mit neuer Freude über die alte Tauernstraße<ref>siehe [[Radstädter Tauernstraße]]</ref>..."''. So beschreibt er das Personal im [[Fremdenverkehr]] "...''Kein Kellner mit fader Bartcotelette, kein Hausdiener mit goldbordierter Mütze, kein Hände reibender Hotelier...''", über die Speisen meint Krackowizer im [[Postgasthof Tweng]], in dessen "...''wohlige''[m]'' Speisezimmer... ''[...]'' höchst leckere Gerichte...''" warteten. "''...hier ist es gut sein im ruhigen Tauernhause<ref>siehe [[Tauernhäuser]]</ref> will ich ''[...]'' Wissenqualm entladen, in Alpenluft gesund mich baden. ''[...]'' Läge die herrliche Gegend ''[der Lungau]'' in der industriellen Schweiz, sie wäre längst in der Welt berühmt und von Tausenden besucht...''"
    
==Weblinks==
 
==Weblinks==
* [[http://home.schule.at/cometo/mostpresse/DerMost.htm "Der Most" von Dr. F. Krackowizer]]
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* [http://home.schule.at/cometo/mostpresse/DerMost.htm "Der Most" von Dr. F. Krackowizer]
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==Fußnoten==
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<references/>
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==Quelle==
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==Quellen==
 
* Oberösterreichischer Musealverein - Gesellschaft für Landeskunde
 
* Oberösterreichischer Musealverein - Gesellschaft für Landeskunde
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* ''Salzburger Archiv: Reisen im Lungau'', Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins Freunde der Salzburger Geschichte]], Band 25, Beitrag ''Die Suche nach Ursprünglichkeit, Die Anfänge des Lungauer Fremdenverkehrs im 19. Jahrhundert'' von Thomas Hellmuth
    
[[Kategorie:Person|Krackowizer, Ferdinand]]
 
[[Kategorie:Person|Krackowizer, Ferdinand]]