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Der '''Felber Tauern''' ist ein uralter [[Alpenübergänge|Alpenübergang]] in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] zwischen [[Mittersill]] im [[Pinzgau]] und [[Matrei]] in [[Osttirol]].
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Der '''Felber Tauern''' ist ein uralter [[Alpenübergänge|Alpenübergang]] in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] im Bereich des [[Alpenhauptkamm]]es der [[Zentralalpen]] zwischen [[Mittersill]] im [[Pinzgau]] und [[Matrei]] in [[Osttirol]].
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Die Scheitelhöhe liegt in 2.481 m ü. A. Von Mittersill aus erreicht man ihn durch das [[Felbertal]] vorbei am Hintersee zu Fuß, auf osttiroler Seite führt der Weg ins Tauerntal hinter zum [[Matreier Tauernhaus]] (1.511 m ü. A.).
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==Allgemeines==
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Die Scheitelhöhe liegt in 2.481 [[m ü. A.]] Von Mittersill aus erreicht man ihn durch das [[Felbertal]] vorbei am [[Tauernhaus Spital]] und am [[Hintersee (Pinzgau)|Hintersee]] zu Fuß, auf Osttiroler Seite führt der Weg ins Tauerntal hinter zum [[Matreier Tauernhaus]] (1.511 m ü. A.). Es ist der kürzeste Weg zwischen dem [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]] und Osttirol.
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Dieser Alpenübergang wurde in früheren Jahrhunderten von [[Samer]]n auf dem Weg nach Italien benutzt (siehe Weblink). Er war in der Römerzeit der am stärksten begangene Tauernübergang. Es ist der kürzeste Weg zwischen dem [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]] und Osttirol.
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Östlich vom ''Felber Tauern'' verläuft im Berg der [[Felbertauerntunnel]].
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==Geschichtliches==
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Die geringe Passhöhe wurde schon von den [[Römer]]n erkannt und als [[Alpenübergänge|Alpenübergang]] genutzt. Damals war er der am stärksten benutzte Übergang, wenn auch noch ohne gebautem Weg, sondern lediglich als [[Saumpfad]] begehbar.
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Dieser Alpenübergang wurde dann von [[Samer]]n auf dem Weg nach Italien benutzt. Die stärkste Begehung fand zwischen Juni und Oktober statt. Im Winter war meist gesperrt, wurde aber zumindest zeitweise, je nach Wetter- und Schneelage auch im Winter begangen. Die Tauernwirte der [[Tauernhäuser]] markierten den Weg mit Schneestangen. Samer und Weber zogen dann stets in Gruppen über den [[Tauern]], da man sich so im Spuren im tiefen Schnee abwechseln konnte. Trotzdem verkünden zahlreiche Kreuze und Marterln von Todesfällen durch Steinschlag, Lawinen oder auch Erschöpfungstod.  
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Östlich vom ''Felber Tauern'' verläuft im Berg der [[Felbertauerntunnel]].  
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Die Wichtigkeit als Transitroute in den Süden zog auch schon bald Siedler in das nördlich des Übergangs gelegene Felbertal. Erste größere Rodungen wurden im [[11. Jahrhundert|11.]] bis [[13. Jahrhundert]] vorgenommen.
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==== Osttiroler ''Übergiener''====
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An einem bestimmten Tag im Jahr trafen sich in [[Windisch Matrei]] alle Übergiener, so nannte man im [[Pinzgau]] die Osttiroler [[Weberei|Weber]], um gemeinsam den Felber Tauern zu überqueren. Nach einer Heiligen Messe und einem Abschiedstrunk ging es zunächst bis zum Matreier Tauernhaus zur Übernachtung. Meist wurde dort noch recht ausgelassen gefeiert, was auch mehrere Tage dauern konnte und man gerne so auf's Übergienen vergaß.
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In Mittersill angekommen wurden sie im Mittersiller Bräu bewirtet. Vor dort ging dann jeder seiner Wege zu seinem Bauern oder auch auf das Geratewohl los.  
    
{{Geografie Höhenangabe}}
 
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==Weblinks==
 
==Weblinks==
 
* [http://www.matreier-tauernhaus.at/Saumhandel.pdf Der Saumhandel über den Felber Tauern]
 
* [http://www.matreier-tauernhaus.at/Saumhandel.pdf Der Saumhandel über den Felber Tauern]
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==Quellen==
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* ''Salzburg und seine Landschaften'', Erich Seefeldner, 1961, [[Verlag "Das Bergland-Buch"]]
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* ''Simon Stampfer, von der Zauberscheibe zum Film'', Peter Schuster, Christian Strasser, Schriftenreihe des [[Landespressebüro]]s, Nr. 142, ISBN 3-85015-154-2
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* Karten
    
[[Kategorie:Geografie]]
 
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[[Kategorie:Osttirol]]
 
[[Kategorie:Osttirol]]
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