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Der '''Große Ratsbrief''' von [[1481]] gewährte verbriefte Rechte der [[Salzburg]]er Bürgerschaft Ende des [[15. Jahrhundert|15.]] bis Anfang des [[16. Jahrhundert]]s.
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Der '''Große Ratsbrief''' von Kaiser [[Friedrich III.]] aus dem Jahre [[1481]] gewährte verbriefte Rechte der [[Salzburg]]er Bürgerschaft Ende des [[15. Jahrhundert|15.]] bis Anfang des [[16. Jahrhundert]]s.
    
==Hintergrund==
 
==Hintergrund==
Bewaffnete Auseinandersetzungen innerhalb der Bürgerschaft bildeten [[1287]] den Anlass, das überkommene Stadtrecht im so genannten [[Sühnebrief]] zu kodifizieren. Im Unterschied zu anderen Städten wurden Bürgermeister (erst [[1374]] zum ersten Mal erwähnt) und Ratsherren bisher vom [[Erzbischof#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]] nominiert. Um in seiner Auseinandersetzung mit dem Fürsterzbischof die Bürger der Stadt für sich zu gewinnen, verbriefte dann [[Kaiser Friedrich III.]] neben anderen Privilegien die freie Wahl des Stadtrates und des [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeisters]] im ''Großen Ratsbrief'' von [[1481]].  
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Bewaffnete Auseinandersetzungen innerhalb der [[Bürger der Stadt Salzburg|Bürgerschaft]] bildeten [[1287]] den Anlass, das überkommene Stadtrecht im so genannten [[Sühnebrief]] zu kodifizieren. Im Unterschied zu anderen Städten wurden [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] (erst [[1374]] zum ersten Mal erwähnt) und Ratsherren bisher vom [[Fürsterzbischof]] nominiert. Um in seiner Auseinandersetzung mit dem Fürsterzbischof die Bürger der Stadt für sich zu gewinnen, verbriefte dann Kaiser Friedrich III. neben anderen Privilegien die freie Wahl des Stadtrates und des Bürgermeisters im ''Großen Ratsbrief'' von 1481.  
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Bereits [[1511]] erzwang Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]] durch das [[Gastmahl Festung Hohensalzburg|Gastmahl auf der Festung Hohensalzburg]] gewaltsam den Verzicht auf dies Freiheiten. Ähnlich gewaltsam verfuhr [[1523]] Erzbischof [[Matthäus Lang]]. Die von Matthäus Lang [[1524]] erlassene Stadt- und Polizeiordnung gilt als (früh-)absolutistisches Rechtsdokument.
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Bereits [[1511]] erzwang Fürsterzbischof [[Leonhard von Keutschach]] durch das [[Gastmahl Festung Hohensalzburg|Gastmahl auf der Festung Hohensalzburg]] gewaltsam den Verzicht auf dies Freiheiten. Ähnlich gewaltsam verfuhr [[1523]] Fürsterzbischof [[Matthäus Lang]]. Die von Matthäus Lang [[1524]] erlassene Stadt- und Polizeiordnung gilt als (früh-)absolutistisches Rechtsdokument.
    
==Straßenbenennung==
 
==Straßenbenennung==
[[Ratsbriefstraße]] in [[Schallmoos]]
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* [[Ratsbriefstraße]] in Salzburg-[[Schallmoos]]
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==Quelle==
 
==Quelle==
 
* [http://www.stadt-salzburg.at/pdf/geschichtederstadtsalzburgimueberblick.pdf. www.stadt-salzburg.at]
 
* [http://www.stadt-salzburg.at/pdf/geschichtederstadtsalzburgimueberblick.pdf. www.stadt-salzburg.at]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Justiz]]
 
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[[Kategorie:Gesetz]]
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[[Kategorie:Rechtsgeschichte]]