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Nach dem Tod des Chiemseer Bischofs [[Christoph Schlattl]] ernannte  Fürsterzbischof Raitenau am [[16. August]] [[1589]] Sebastian Catteneo zu dessen Nachfolger. Am 25. August 1589 wurde er bestätigt, musste aber ein Dokument unterzeichnen, in dem in 17 Artikeln seine Rechte und Pflichten festgelegt wurden, wobei vor allem der Gehorsam gegenüber dem Fürsterzbischof betont wurde. Zugleich übertrug ihm Fürsterzbischof Raitenau das Amt des Generalvikars und des Offizials sowie den Vorsitz im Konsistorium. Die mit der Übernahme von Chiemsee verbundenen Auflagen bestätigte Cattaneo schriftlich am [[22. September]] [[1589]].
 
Nach dem Tod des Chiemseer Bischofs [[Christoph Schlattl]] ernannte  Fürsterzbischof Raitenau am [[16. August]] [[1589]] Sebastian Catteneo zu dessen Nachfolger. Am 25. August 1589 wurde er bestätigt, musste aber ein Dokument unterzeichnen, in dem in 17 Artikeln seine Rechte und Pflichten festgelegt wurden, wobei vor allem der Gehorsam gegenüber dem Fürsterzbischof betont wurde. Zugleich übertrug ihm Fürsterzbischof Raitenau das Amt des Generalvikars und des Offizials sowie den Vorsitz im Konsistorium. Die mit der Übernahme von Chiemsee verbundenen Auflagen bestätigte Cattaneo schriftlich am [[22. September]] [[1589]].
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1595 verschlechterten sich die Beziehungen zwischen Fürsterzbischof Raitenau und Sebastian Cattaneo. Es wird angenommen wegen der Kritik am Verhältnis des Fürsterzbischofs zu [[Salome Alt]]. Auslöser der nachfolgenden Streitigkeiten war die Vakanz der [[Pfarre Saalfelden|Pfarrei Saalfelden]], die im [[Erzstift Salzburg]] lag und nach Cattaneos Ansicht zu seiner bischöflichen Ausstattung gehörte. Nach lang andauernden Streitigkeiten ging der Bischof [[1604]] nach Mailand zurück, wohin er 16.000 [[Gulden]] aus Bistumsbesitz mitnahm.
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1595 verschlechterten sich die Beziehungen zwischen Fürsterzbischof Raitenau und Sebastian Cattaneo. Es wird angenommen wegen der Kritik am Verhältnis des Fürsterzbischofs zu [[Salome Alt]]. Auslöser der nachfolgenden Streitigkeiten war die Vakanz der [[Pfarre Saalfelden|Pfarrei Saalfelden]], die im [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstift]] lag und nach Cattaneos Ansicht zu seiner bischöflichen Ausstattung gehörte. Nach lang andauernden Streitigkeiten ging der Bischof [[1604]] nach Mailand zurück, wohin er 16.000 [[Gulden]] aus Bistumsbesitz mitnahm.
    
Er bat den Papst mehrmals um die Übertragung einer neuen Aufgabe und wurde zum Koadjutor des Bischofs von Vigevano in Oberitalien ernannt. Das Amt konnte er nicht mehr antreten, da Cattaneo vorher im Mailänder Kloster Sant' Eustorgio verstarb. Er liegt in der Klosterkirche begraben.
 
Er bat den Papst mehrmals um die Übertragung einer neuen Aufgabe und wurde zum Koadjutor des Bischofs von Vigevano in Oberitalien ernannt. Das Amt konnte er nicht mehr antreten, da Cattaneo vorher im Mailänder Kloster Sant' Eustorgio verstarb. Er liegt in der Klosterkirche begraben.