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Das '''Zigeunerlager Maxglan''' in [[Salzburg]]- [[Maxglan]] bestand zwischen Herbst [[1940]] und April [[1943]].

==Allgemeines==
In diesem Lager wurden nach Recherchen des Salzburger Historikers [[Gerd Kerschbaumer]] mindestens 245 Roma und Sinti interniert. Sie waren als Zwangsarbeiter an der Regulierung der [[Glan]] und beim Bau der ersten Kilometer der späteren [[Tauernautobahn|Tauern-]], [[Westautobahn]] und der Autobahn Salzburg - München eingesetzt.

Von 160 Männern, Frauen und Kindern ist bekannt, dass sie später in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau gebracht, wo sie ermordet wurden.

[[Nicole Sevik]] vom [[Verein für Sinti und Roma]] erinnert sich an Erzählungen aus dem Lageralltag ihrer Großmutter, Rosa Winter. Darin schilderte Frau Winter, dass die Internierten bis zu acht in einer Pferdebox gewohnt hatten. Auch erinnerte sie sich wie Leni Riefenstahl sie für die Dreharbeiten zum Film ''Tiefland'' ausgewählte hatte.

[[2009]] gestaltete der Künstler [[Zoltan Pap]] ein ''Hör-Mahnmal'', das von der [[Radiofabrik]] in Maxglan am [[Schwarzgrabenweg]] in der Nähe der [[Kendlersiedlung]] aufgestellt wurde. Der deutsche Künstler [[Gunter Demning]] verlegte [[Stolpersteine]].

==Zigeuner==
Zigeuner ist seit dem [[15. Jahrhundert]] im deutschen Sprachraum eine mehrheitsgesellschaftliche diffuse Fremdbezeichnung, mit der vor allem Roma gemeint sind.

==Weblinks==
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Zigeuner Wikipedia Deutschland - weiterführende Informationen über Zigeuner]

==Quelle==
* [[Salzburger Nachrichten]], 23. Juni 2009

[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Maxglan]]