Flugzeugabsturz 1996 in der Freilassinger Saalachau

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Am 19. Februar 1996, dem Rosenmontag, stürzte in der Freilassinger Saalachau eine zweistrahlige Geschäftsmaschine des Typs Cessna 550 Citation im Landeanflug auf den Flughafen Salzburg ab.

Hergang des Unglücks

Das Flugzeug war in Berlin‑Tempelhof gestartet und mit zwei Piloten und acht Passagieren besetzt. Gegen 9:56 Uhr verschwand die Maschine laut Flugsicherung ohne vorherige Problemmeldung vom Radar und stürzte rund 1,5 km vor der Landebahn in ein Waldstück nahe der Saalach.

Mehrere Feuerwehren aus dem Raum Freilassing sowie das Bayerische Rote Kreuz und das THW wurden um 10:01 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen stand das Flugzeugwrack in Brand; das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Für die zehn Insassen kam jede Hilfe zu spät.

Die Einsatzkräfte sperrten das Gebiet großräumig ab, führten Such‑ und Sicherungsmaßnahmen durch und unterstützten Polizei, Kriminaltechnik und Luftfahrtbundesamt bei der Unfallaufnahme. Die Bergung der Wrackteile und die Ermittlungsarbeiten dauerten bis zum 21. Februar 1996 an.

Quellen

  • facebook.com der Freiwilligen Feuerwehr Freilassing, Eintrag am 19. Februar 2026
  • Archiv der Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 20. Februar 1996 im Lokalteil, mehrere Seiten