Eisrennen St. Johann im Pongau

Eisrennen in St. Johann im Pongau finden je nach Wetterlage seit 1966 statt. Aktuell (2026) ist der Speedway Racing St. Johann/Pg. Veranstalter.
1967
Trotz plötzlichem Warmwettereinbruch fand am 15. Jänner 1967 das zweite internationale Eisrennen in St. Johann im Pongau vor 3 000 Zuschauern statt. In diesem Rennen fuhr der St. Johanner Gruber auf ESO mit 66 km/h die schnellste Runde des Tages. Einen weiteren Klassensieg errang Hans Wöfler, der in der Beiwagen-Klasse nach erbitterten Kampf als Erster über die Ziellinie fuhr.

Internationales Eisspeedwayrennen 2026
Ein internationales Eisspeedwayrennen fand am 7. Februar 2026 statt. Am Veranstaltungssamstag kamen Tausende Motorsportfreunde aus Salzburg und Umgebung nach St. Johann, um bei prächtigen äußeren Bedingungen Rad-an-Rad-Duelle auf der schnellsten Eisspeedway-Bahn der Welt zu erleben. Mit dabei war diesmal auch Franky Zorn. Der Lokalmatador aus Saalfelden am Steinernen Meer hatte letztes Jahr noch verletzungsbedingt pausieren müssen. Dieses Jahr verzichtete er sogar auf einen Start beim schwedischen Supercup, um sich den heimischen Fans präsentieren zu können. Der 55-jährige Saalfeldner, der den Event klar dominierte, gewann alle Vorläufe und schließlich auch da Finale.
Trotz seiner starken Maschine feierte Zorn nicht ausschließlich Start-Ziel-Siege. Besonders hart zu kämpfen hatte er im vierten Vorlauf. "Da bin ich nicht gut weggekommen und habe mich ein bisschen eingegraben. Bei meinen ersten Überholversuchen bin ich dann immer wieder abgedrängt worden und habe einmal sogar mit dem Ellbogen die Bande gestreift", erinnert sich der Red-Bull-Pilot. Im Finale musste er nach starkem Start mehrere Angriffe abwehren.

Rang zwei sicherte sich schließlich der Tscheche Lukas Hutla vor dem Deutschen Hans Weber. Der Niederösterreicher Harald Simon hatte das A-Finale knapp verpasst. Im Last-Chance-Run war er zwar zunächst in Führung gelegen, hatte aber noch zwei Fahrer passieren lassen müssen. Zumindest gewann er das B-Finale und landete damit auf Rang fünf. Der Bischofshofener Josef Kreuzberger musste sich mit dem vorletzten Platz zufriedengeben.
Quellen
- josalzburg.com
- sn.at, 8. Februar 2026:
- Austro-Motor, internationale Auto- und Motorrundschau, Wien, Ausgabe 2/1967
- → aus dem Motorrad-Literatur- und Bildarchiv Prof. Dr. Helmut Krackowizer