Rosa Schwaiger

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Rosl Schwaiger (* 5. September 1918 in Maria Alm, Land Salzburg; † 19. Mai 1970 in München), österreichische Sängerin.


Biografie Der erste Musikunterreicht erfolgte durch den Vater, einem Organisten aus der heimischen Dorfkirche, nahm Rosl Schwaiger Klavier- und Gesangsunterricht am Mozarteum in Salzburg. 1940 gehörte sie dem Salzburger Landestheater an. Als Königin der Nacht feierte die Sängerin einen ihrer ersten großen Erfolge. Rosl Schwaiger hatte verschiedenste nationale und internationale Engagements, wie z.B. an der Volksoper, Basel, Bregenz und der Staatsoper in Wien sowie als erster Koloratursopran an der Bayerische Staatsoper in München, als auch am Staatstheater am Gärtnerplatz. In den beiden letztgeannten Theatern in München waren ihre Partner/innen u. a. Ferry, Gruber, Harry Friedauer, Marianne Schech, Erika Köth, Martha Kunig-Rinach und Sari Barabas. Unvergessen ist sie für das Münchener Publikum und darüber hinaus als Papagena (und ihr Gesangskollege Ferry Gruber als Papageno) in der Oper Die Zauberflöte (in der sie an anderen Opernbühnen auch die Rolle des ersten Knaben sang) sowie als Adina in Donizettis Der Liebestrank, zusammen mit ihrem Kollegen Benno Kusche.

Bei den Salzburger Festspielen sang sie 1945 eine der Soubrettenrollen, die der Zofe "Blonde", in Mozarts Die Entführung aus dem Serail, 1946 die "Barbarina" im Figaro und die "Sophie" im Rosenkavalier. Sie war eine der populärsten Sängerinnen der Festspiele in Salzbug Anfang/Mitte der 1950er Jahre. 1966 sang sie die Partie der Maria bei der Uraufführung der "Salzburger Passion" von Cesar Bresgen im Großen Festspielhaus von Salzburg.

1954 unternahm Rosl Schwaiger eine Tournee durch Nordamerika, auf der sie frenetisch gefeiert wurde. Drei Jahre später sang sie sehr erfolgreich bei den Festspielen von Glyndebourne das Blondchen in "Die Entführung aus dem Serail", die Papagena in Die Zauberflöte und die Najade in Ariadne auf Naxos. Zwei Jahre vor ihrem Tod gab die Künstlerin noch Liederabende in Griechenland und in der Türkei.