Amateurfunkverband Salzburg
Funkamateure
Funkamateure Der italienische Erfinder und Techniker Guglielmo Marchese Marconi führte 1896 seine Geräte der englischen Post vor, da die italienische Regierung daran kein Interesse zeigte. 1896 demonstrierte er bereits erfolgreich Überseefunkverkehr.
Eine Vielzahl von Erfindungen und Auswertungen von Erkenntnissen beeinflussten den weiteren Verlauf der Entwicklung. Die Deutschen Slaby und Arco entwickelten die mit Funkeninduktoren ausgestatteten Geräte weiter und schufen 1912/1913 Wechselstrommaschinen zur Hochfrequenz-Erzeugung. Braun führte den geschlossenen Schwingkreis zur induktiven Kopplung der Antenne ein. Dem Dänen Poulsen gelang die Bogenlampe.
1908 führte der Deutsche Max Wien den tönenden Löschfunkensender als eine wesentliche Neuerung ein. Durch Veröffentlichungen dieser Erkenntnisse wurden viele interessierte Menschen angeregt, sich privat mit dieser neuen Technik zu befassen, die Funkamateure.
Organisationen
International Telecomunication Union (ITU) Ziele der 1865 als Internationaler Telegraphenverein gegründeten ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen. Heute ist sie eine Teilorganisation der UN mit derzeit 190 Mitgliedsländern. Die Ziele der ITU:
- • Internationale Zuteilung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen
- • Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im Funkverkehr
- • Koordinierung der Entwicklung von Fernmeldeanlagen
- • Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren
Struktur der ITU:
- • ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), früher CCITT
- • ITU-R (Radiocommunication Bureau), früher CCIR
- • ITU-D (Telecommunication Development Bureau)
Internationale Amateur Radio Union (IARU) Weltweit werden alle Funkamateure, die Mitglieder in nationalen Vereinigungen der Funkamateure sind von der Internationalen Amateur Radio Union (IARU) vertreten. Die IARU, die 1925 gegründet wurde, nimmt die Interessen der Funkamateure bei der Weltnachrichtenkonferenz (WRC) wahr. Die Koordinieren der Zustellung von Empfangsbestätigungskarten (QSL-Karten) liegt bei der IARU. Weiters gibt die IARU für die drei Regionen, die im Internationalen Fernmeldevertrag definiert sind, Bandpläne (Frequenztabellen) heraus. Die IARU ist auch an der Zuteilung der international verwendeten Kommunikationsfrequenzen maßgeblich beteiligt.
Österreichischer Versuchssenderverband (ÖVSV)
Die Österreichischen Funkamateure werden vom 1926 gegründeten Österreichischen Versuchssenderverband (ÖVSV), dessen Tätigkeit sich auf das ganze Bundesgebiet erstreckt, international vertreten. Der ÖVSV ist als Verein föderalistisch in einen Dachverband (DV) und zehn Landesverbände (LV) und zwar jeweils ein Landesverband für jedes der neun Bundesländer und die AMRS (Austrian Military Radio Society) als 10. Landesverband gegliedert. Der ÖVSV gibt periodisch die Zeitschrift qsp als Information für seine Mitglieder heraus.
Amateurfunkverband Salzburg
Der Amateurfunkverband Salzburg (Landesverband des ÖVSV) ist ein Verein zur Erhaltung, Förderung und Verbreitung des Amateurfunkwesens im weitesten Sinne und zur Wahrung der gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder auf diesem Gebiet. Weiters bezweckt er die nachrichtentechnische Hilfeleistung]] bei Elementarschäden.
Vereinsvorstand
Bei der Jahreshauptversammlung 2007 wurden gewählt;
- Vorstand
- Landesleiter: OE2VLN Ludwig VOGL
- Landesleiter-StV.(1): OE2SZM Stefan ZYHALIUK
- Landesleiter-StV.(2): OE2KWN Ing. Kurt WINGELMAYER
- Kassier: OE2EJN Johann ENGL
- Kassier-StV.: OE2LCM Günther LOEBL
- Schriftführer: OE2SPN Norbert SCHLIEFF
- QSL Manager: OE2SCM Gerald SCHABER
- Rechnungsprüfer
- Rechnungsprüfer (1): OE2RWM Rudolf WEGSCHEIDER
- Rechnungsprüfer (2): OE2EHP Helga ECKEL
- Referenten
- ARDF-Referent: OE2SPN Norbert SCHLIEFF
- Techn. Referent: OE2JOM Ing. Johann WIMMER
- Diplommanager: OE2KWN Ing. Kurt WINGELMAYER
- Newcomerbetreuung: OE2RHR Harald Robert RESCHER
Landesverband
- Adresse:
- Sieghartsteiner-Straße 33
- 5202 Neumarkt
- Telefon: 0 62 16 - 44 46
- e-mail: lv2@oevsv.at
- Klubheim:
- Adresse:
- Leopoldskronstraße
- 5020 Salzburg
- Telefon: 06 69 - 11 03 32 00
- Mittwoch 17:00 bis 19:00 Uhr
Geschichte
- 1924 gibt es in Salzburg an die 100 Radio-Teilnehmer. Im Jänner wird der Salzburger Radioklub gegründet, Mitgliedsbeitrag 20.000,- Kronen.
1926 bis 1930 Es gibt keine gesetzliche Regelung für den privaten Funkverkehr auf Kurzwelle, alle Funker waren damals Schwarzfunker.[[Bild:
- 1926 funken in Salzburg O. Jenny und R. Haas mit dem Rufzeichen ÖJ1
- 1927 hat der Salzburger H. Wieder mit dem Rufzeichen EAHW mit Stuttgart, Coburg, Belfast, Townsend, Bedford, Paris, Malroux, Roubaix.
- 1928 funken Salzburg Pol. Inspektor Endl mit dem Rufzeichen EA5PO, Gend. Insp. Frank von der BH St. Johann i. P. mit dem Rufzeichen EA-6HJ und Gend. Insp.Pücher von der BH Tamsweg mit dem Rufzeichen UO-BHT, O. Jenny und R. Haas funken mit dem Rufzeichen EAJ1 aus Salzburg und Wien. In Österreich waren 22 Funkamateure aktiv.
1930 eröffnete die RAVAG einen Zwischensender auf dem Mönchsberg. Der Funkamateur H. Wieder bekam das erste amtliche Rufzeichen in Salzburg UO1HW. Ende 1930 gibt es in Österreich 423.534 Radioteilnehmer, davon in Salzburg 2978.
1934 wurden amtliche Rufzeichen in Österreich eingeführt:
- OE1,OE2...Wien
- OE3...Niederösterreich
- OE4...Burgenland
- OE5...Oberösterreich und Salzburg
- OE6...Steiermark
- OE7...Tirol und Vorarlberg
- OE8...Kärnten, 31 Funkamateure haben nun die Lizenz.
1938 waren in Salzburg aktiv:
- Wieder Hans, Salzburg - DE 6471/W
- Ing. Zadra Johann, Salzburg - DE 6472/W
- Putzinger Sepp, Salzburg - DE 6478/W
- Haas Richard, Salzburg - DE-6507/W
1939: Der Verordnung über Sender für Funkfreunde, Amtsblatt des Reichspostministeriums 1939/22 ist zu entnehmen, dass die erste Sendegenehmigung in Salzburg an D4UFS, DE-6472/S Ing. Hans Zadra ausgegeben wird. In der Ostmark gab es insgesamt 6 dieser Genehmigungen.
- 1943: In der Ostmark gab es 22 Lizenzen, eine davon für Ing. Hans Zadra in Salzburg
- 4.5.1945, 06.00Uhr:Die letzte Sendung des Reichsrundfunks ist die Rundfunkansprache des Kampfkommandanten Oberst Hans Lepperdinger: Salzburg wird kampflos den Amerikanern übergeben (3. US-Infanteriedivision).
- 1945: Sendeverbot seitens der Besatzungsmächte, es gibt keine Lizenzen.
- 1946 Im wieder gegründeten ÖVSV vertreten Salzburg (jetzt OE2) Landesverbandsleiter OE2HW Hans Wieder und Stv. OE2JP Josef Putzinger.
In den westlichen Bundesländern entsteht eine Unlis-Tätigkeit mit teilweiser Billigung der Besatzungsmächte. In Salzburg ist stillschweigend von M. Denis (OE13??) vom CIA geduldeter Betrieb (keine schriftlichen Unterlagen vorhanden). Die Funkamateure sind beim CIA inoffiziell registriert. Die Rufzeichenbildung ist dem jeweiligen Amateur überlassen, es wird jedoch immer der Landeskenner OE verwendet. Bei den westlichen Besatzungsmächten verwenden die Amerikaner OE13, die Briten MB9 und die Franzosen FKS8.
- 1947 Im Camp Roeder (Schwarzenberg-Kaserne) betreiben die Amerikaner eine Clubstation mit dem Rufzeichen OE13USA.
1945 bis 1954: In Salzburg sind aktiv (QRV): OE13AA Jack, OE13BC Kptn. Rexford, OE13FM Miki, OE13JR Major Becker, OE13LL Jim, OE13?? M. Denis, OE13USA Clubstation Camp Roeder
- und
OE5AZ Max (OE2SA), OE5BM Gustl (OE2BM) OE5DA Rudi OE5HW Hans Wieder (OE2HW ex EAWG, OE5KK Kümmel (OE2KL) einige Zeit gemeinsames Rufzeichen mit Hans (OE5QY, OE2HKN), OE5KM Messenhauser (keine Lizenz beantragt), OE5MW Gustl OE5PP, Putzinger (OE2JP), OE5QY Hans (OE2HKN), OE5VE Charlie - der Baron, OE5WA Weiss (OE5FW), OE5WL Moritz (OE2JG), OE5YL John und Jane Hans und Inge Wieder (OE2YL), OE5ZZ Zadra (OE2JZ ex D4UFS).
- 1951: Eine Österreichische Tageszeitung schreibt: [OE hat noch immer Sendeverbot - neben zwei innerafrikanischen Kolonien sei es nur in Österreich noch nicht möglich, Funklizenzen an Amateure zu verleihen.]
- 23.4.1954: Neun Jahre nach Ende des Krieges werden Sendelizenzen verliehen und die ersten Rufzeichen ausgegeben.
- 28.6.1954: In Salzburg erhält Ing. J. Zadra OE2JZ seine Lizenz, Kl.C, A1, A2, A3, F3.
- 17.6.1963: Konstituierende Generalversammlung des Landesverbandes Salzburg des Österreichischen Versuchssenderverbandes mit Wahl des Vorstandes.
- 1965: Erstes Verbandsheim des Landesverbandes ist in der Zivilschutzschule im Nonntal. Die Klubstation OE2XAL ist erstmals zu hören.
- 1966: Der Landesverband hat 66 Mitglieder.
- 1967: Die Klubabende werden auf jeden ersten Freitag im Monat verlegt. Jeweils Sonntag Vormittag wird ein Rundspruch ausgestrahlt.
- 1968: Der Landesverband hat 75 Mitglieder.
- 1972: Der Landesverband hat 93 Mitglieder
- 12. bis 16. 12. 1980: Katastropheneinsatz im Erdbebengebiet in Süd-Italien. OE2DDL und OE2PNL fahren mit dem Hilfszug des Malteser Ritterordens.
- 1981: Die 1000. Amateurfunkgenehmigung] der Fernmeldebehörde (Bereich Oberösterreich und Salzburg) wird ausgegeben. Das Verbandsheim beim Zivilschutzverband muss aufgegeben werden.
- 1982: Das neue Verbandsheim in der Riedenburg (Leopoldskronstrasse) wird bezogen. Im Juni wird in Salzburg eine große Katastrophenschutzübung –Koordinierte Übung Lage Flachgau - abgehalten. Dankschreiben des Bundeskanzleramtes Zl.150.708/52-I/5/82 vom 29.6.1982.
- August 1983: Einführung der Austrian-District-Locator (ADL)
18. bis 20. November 1983: In Salzburg wird wieder eine koordinierte Übung, diesmal mit dem Untertitel Lage Salzburg Stadt, durchgeführt. Es ist dies die erste derartige Übung in einer österreichischen Landeshauptstadt und gleichzeitig die bisher größte Übung im gesamten Bundesgebiet. Über 2000 direkt oder indirekt Mitwirkende sind an der ULV-Übung (Umfassende Landesverteidigung) unter der Leitung des Bundeskanzleramtes, Abteilung Koordination der umfassenden Landesverteidigung beteiligt. Von einer Leitstelle im Schloss Mirabell, dem Sitz des Magistrates der Stadt Salzburg, und einer weiteren Feststation in einem Presse-und Informationszentrum im Kongresshaus werden Verbindungen zu drei Bussen (Übungsleitungs-, Besucher- und Figurantenbus) sowie zu 17 Ereignisorten in Salzburg hergestellt. Es kommen dabei insgesamt 25 Funkamateure zum Einsatz. Die beiden Hauptstellen sowie alle wichtigen Ereignisorte sind mit je zwei Funkern, Posten von geringerer Bedeutung mit nur einem Funker besetzt. Drei weitere Funker halten sich zusätzlich für eventuelle Ausfälle in Bereitschaft - eine Maßnahme, die sich als sehr sinnvoll erweist, nachdem zwei der eingesetzten Funker vorzeitig ihren Einsatz beenden müssen. So kann ohne irgendwelche Umstände sofort ein Ersatzmann einspringen. In einer abschließenden Pressekonferenz am 20. November 1983, erklärt der Leiter der Übung dass die Übung wertvolle Erfahrungen gebracht habe. Dabei wird auch Lob über das Zusammenwirken der einzelnen, an dieser Übung beteiligten Einsatzorganisationen, freiwilligen Organisationen, wie auch der Funkamateure ausgesprochen.
- 1984: Einem Beschluss der Jahreshauptversammlung 1983 folgend, führt der Landesverband Salzburg des Österr. Versuchssenderverbandes ab 1. Jänner 1984 den Namen: AMATEURFUNKVERBAND SALZBURG (Landes-verband des ÖVSV).
- März 1985: Neues Verbandsheim fertiggestellt. Mit der Errichtung eines Teleskopgittermastes neben dem neuen Verbandsheim des Salzburger Amateurfunkverbandes findet die Adaptierung des Gebäudes in der Leopoldskronstrasse ihren Abschluss. In der neuen Unterkunft stehen acht Räume zur Verfügung: zwei Geräteabstellräume, ein Bibliotheks- und Büroraum, der Clubraum, die Funkwerkstätte, das Stationszimmer, der Sanitärraum sowie der Lehrsaal.
- 1.1.1985 wurde der Maidenhead-Locator verbindlich eingeführt.
- 1989: Der Notfunkreferent des Landesverbandes OE2KWN übergibt im Beisein von OE2RY der zuständigen Stelle im Amt der Salzburger Landesregierung das Notfunkkonzept des Amateurfunkverbandes Salzburg. Angelehnt an das Konzept OE6 (Landeswarnzentrale) wird u.a. darin vorgeschlagen, eine Koordinationsstelle für alle im Katastrophenfall aktiven Frequenzen zu schaffen. Der Landesverband bietet dazu seine Mitarbeit an.
- 27.2.1995: Mit Bescheid 0/92-LWP-41/5-1995 wird dem Amateurfunkverband Salzburg die Führung des Landeswappens gemäß §2 Abs. 4. des Landeswappengesetzes 1989 bewilligt. In der Begründung des Bescheides wird auf die besonderen Leistungen im Rahmen des Katastrophenhilfsdienstes hingewiesen, insbesondere auch auf den Einsatz bei der Hilfsaktion für Rumänien.
- OE2JZ Ing.OM Johann Zadra ist 80, Mitglied des Ö.V.S.V seit 1. Jänner 1934.
- OE3UE Hans Auer, 90! Er ist seit 62 Jahren Mitglied im Verband.
Funkaktivitäten in Salzburg
- Erstverbindungen
- 1969
- SALZBURG (ÖSTERREICH)-England (G3LQR) auf 432MHz durch OE2OML.
- SALZBURG (ÖSTERREICH)-Luxemburg (LX1SI) auf 432MHz durch OE2OML.
- SALZBURG (ÖSTERREICH)-Niederlande (PA0MJK) auf 432MHz durch OE2OML.
- 1970
- SALZBURG (ÖSTERREICH)-Dänemark (OZ4HC) auf 432MHz durch OE2OML.
- 1971
- SALZBURG (ÖSTERREICH)-Isle of Man GD2HDZ) auf 144MHz durch OE2OML.
- SALZBURG (ÖSTERREICH)-Isle of Man (GD2HDQ) auf 432MHz durch OE2OML.
- SALZBURG (ÖSTERREICH)-Schweden (SM6CYZ/7) auf 432MHz durch OE2OML
- 1974
- SALZBURG (ÖSTERREICH)-Niederlande (PA0JOU) auf 1240...1300MHz durch OE2OML.
- SALZBURG (ÖSTERREICH)-England (G4BEL) auf 1240...1300MHz durch OE2OML.
- 1979
- SALZBURG (ÖSTERREICH)-SALZBURG (ÖSTERREICH) (OE2BM) auf 10,368GHz durch OE2JG.
- 1980
- SALZBURG (ÖSTERREICH)-Jersey auf 432MHz durch OE2CAL.
- SALZBURG (ÖSTERREICH)-Guernsey auf 432MHz durch OE2CAL.
- SALZBURG (ÖSTERREICH)-Wales auf 432MHz durch OE2CAL.
- 1982
- SALZBURG (ÖSTERREICH)-Dänemark (OZ7LX) auf 12,40... 13,000GHz durch OE2CAL.
- SALZBURG (ÖSTERREICH)-Schweden (SM6HYG) auf 12,40...13,000GHz durch OE2CAL.
- SALZBURG (ÖSTERREICH)-Deutschland (DL8RAH) auf 24,000... 24,250GHz durch OE2BM.
- 1983
- SALZBURG (ÖSTERREICH)-SALZBURG (ÖSTERREICH) (OE2BM/2) auf 24GHz durch OE2JG.
DX-Peditionen
Wettbewerbe
Diplome
- 1200 Jahre Erzbistum Salzburg
Anlässlich der 1200-Jahr-Feierlichkeiten des Erzbistums Salzburg stiftet der Amateurfunkverband Salzburg das Diplom 1200 Jahre Erzbistum Salzburg. Aus den Ziffern der Präfixe von Rufzeichen werden die Jahreszahlen 798 und 1998 gebildet, z.B.: HB9(9), OE7(7), DL1(1), W8(8) usw. Aus je einem Buchstaben des Suffix werden die Worte Erzbistum Salzburg gebildet, z.B.: OE2HEM (E), DG7RF(R), GW4ZWN(Z) usw.
- ClownDoctors-Diplom
ClownDoctors besuchen kranke Kinder, insbesondere solche die an Krebs erkrankt sind, im Spital. Sie reden mit ihnen, sie spielen mit ihnen und sie versuchen, ihnen das Lachen wiederzubringen.Der Amateurfunkverband Salzburg gibt das ClownDoctors-Diplom heraus. Der Erlös dieses Diploms kommt der Aktion ClownDoctors zugute. Keine Datums- oder Betriebsartenbeschränkung, Kontakte auf allen Bändern, /p oder /m bzw. /mm sind zugelassen (auch gemischt). Aus je einem Buchstaben des Suffix von 36 verschiedenen Rufzeichen aus 6 verschiedenen Rufzeichengebieten (DXCC-Länder) sind folgende Worte zu bilden: ClownDoctors - Lachen ist die beste Medizin oder Lachen ist die beste Medizin oder ClownDoctors. Das Diplom kann in 4 KLassen gearbeitet werden.
- W.A.Mozart-Award
Anlässlich der Feiern zum 250. Geburtstag Wolfgang Amadeus Mozart’s stiftet der Amateurfunkverband Salzburg das W.A.Mozart Award. Aus je einer Ziffer des Präfixes und je einem Buchstaben des Suffixes von 29 Rufzeichen wird die Sequenz 1756 Wolfgang Amadeus Mozart 2006 gebildet.
Gewertet werden Direktverbindungen zwischen 1. Jänner 2006 und 31. Dezember 2006, keine Band- oder Betriebsartenbeschränkung.
- Salzburg-Relais-Diplom
Um den Funkverkehr auf den vom Amateurfunkverband Salzburg errichteten und betreuten FM-Umsetzern (Relais) zu beleben gibt der AFVS das Salzburg-Relais-Diplom heraus. Funkverkehr über die Salzburger Relais ist wegen ihrer Lage und der damit verbundenen Reichweite nicht nur für Fest- oder Mobilstationen interessant sondern auch für Urlauber, die eine Reise in das Salzburger Land oder dessen Umgebung gerne für neue Funkkontakte nützen möchten.
- Christian-Doppler-Diplom
Der Salzburger Amateurfunkverband und der Christian Doppler Fonds geben das Christian-Doppler-Diplom heraus, das an die wichtigsten Stationen im Lebensweg des in Salzburg geborenen Physikers Christian Doppler erinnern soll. Dopplers wissenschaftliche Erkenntnisse haben erst Entwicklungen auf dem Gebiet der modernen Physik möglich gemacht, vom Doppler-Effekt bis zur VOR-Funknavigation. dem Transit-Navy-Navigation-Satellite-Systemund der Transkraniellen-Doppler-Sonografie. Ab dem Gedenkjahr 2003 wird das Diplom in vier Klassen ausgegeben.
- Schmetterlingskinder-Diplom
Der Amateurfunkverband Salzburg stiftet das Schmetterlingskinder-Diplom.
- Schmetterlingskinder brauchen Hilfe
- Kinder, deren Haut so verletzlich ist wie die Flügel eines Schmetterlings
- Kinder, die an 'Epidermolysis Bullosa erkrankt sind.
- Kinder, deren schmerzhafte Wunden nur schwer heilen
- Dinge, die für andere Kinder ganz alltäglich sind, wie Herumtollen, Laufen und Spielen sind für Schmetterlingskinder, wenn überhaupt, nur eingeschränkt möglich. Aus je einem Buchstaben des Suffix von 20 verschiedenen Rufzeichen ist das Wort Schmetterlingskinder zu bilden.
Keine Datums- oder Betriebsartenbeschränkung, Kontakte auf allen Bändern, /p oder /m bzw. /mm sind zugelassen (auch gemischt). Der Erlös dieses Diploms kommt der Aktion debra-austria - Hilfe für die Schmetterlingskinder zugute.
- Alle Diplome können von allen lizenzierten Funkamateuren oder Hörern (SWL's) gearbeitet werden.
Maidenhead-Locator
Maidenhead-Locator (QTH-Locator)
- Im Amateurfunk wird der Standort (QTH) einer Funkstation anhand eines an den Längen- und Breitengraden ausgerichteten geodätischen Netzes, das von Funkamateuren entwickelt wurde, angegeben.
-
Austrian-District-Locator (ADL)
Mit: dem Austrian District Locator (Bezirkskenner) wird der Versand der QSL-Karten vereinfacht.
- AMRS
- ADL 020...Wals, Schwarzenberg-Kaserne
- ADL 021...Saalfelden, Wallner-Kaserne
- ADL 022...Glasenbach, Rainer-Kaserne
- ADL 023...St. Johann i. Pg., Krobatin-Kaserne
- AFVS
- ADL 200...Landesverband Salzburg
- ADL 201...Salzburg Stadt
- ADL 202...Flachgau, BH Salzburg Umgebung
- ADL 203...Tennengau, BH Hallen
- ADL 204...Pongau, BH St. Johann i. Pg.
- ADL 205...Pinzgau, BH Zell am See
- ADL 206...Lungau, BH Tamsweg