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| | | Höhe: || 1 002 [[m ü. A.]] | | | Höhe: || 1 002 [[m ü. A.]] |
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| − | | Einwohner: || 4 152 ''<small>(1. Jänner 2016)</small>'' | + | | Einwohner: || 3 980 ''<small>(1. Jänner 2018)</small>'' |
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| | Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 170,73 km² und die Länge der Gemeindegrenze liegt bei 74,76 km. Die Bevölkerungsdichte beträgt 26 Einwohner/km². Bad Gastein ist flächenmäßig die größte Gemeinde des Pongaus. | | Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 170,73 km² und die Länge der Gemeindegrenze liegt bei 74,76 km. Die Bevölkerungsdichte beträgt 26 Einwohner/km². Bad Gastein ist flächenmäßig die größte Gemeinde des Pongaus. |
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| − | Seit [[1. Jänner]] [[1991]] ist {{PAGENAME}} bei den [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalpark-Hohe-Tauern-Gemeinden]] dabei. Bad Gastein gehört mit seinem Böcksteiner Anteil mit 95,71 Quadratkilometern zum Nationalpark Hohe Tauern, aus welchem der Bereich von [[Sportgastein]] ausgenommen ist. Im Zentrum Sportgasteins (dieses ohne Dauersiedlung) befindet sich die große [[Naßfeldalm]] im [[Naßfeldtal]], die unter strengstem [[Landschaftsschutzgebiet|Landschaftsschutz]] steht.
| + | Am [[1. Jänner]] [[1991]] änderte die Gemeinde ihre Schreibweise von "Badgastein" in "Bad Gastein" und wurde [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalpark-Hohe-Tauern-Gemeinde]]. Bad Gastein gehört mit seinem Böcksteiner Anteil mit 95,71 Quadratkilometern zum Nationalpark Hohe Tauern, aus welchem der Bereich von [[Sportgastein]] ausgenommen ist. Im Zentrum Sportgasteins (dieses ohne Dauersiedlung) befindet sich die große [[Naßfeldalm]] im [[Naßfeldtal]], die unter strengstem [[Landschaftsschutzgebiet|Landschaftsschutz]] steht. |
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| | Neben dem Stubnerkogel im Westen erhebt sich der [[Graukogel]] im Westen. | | Neben dem Stubnerkogel im Westen erhebt sich der [[Graukogel]] im Westen. |
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| | Die älteste Darstellung Bad Gasteins ist mit [[1690]] datiert. Südwestlich der Gemeinde lag eines der ergiebigsten [[Tauerngold]]-Abbaureviere des [[Erzbistum Salzburg|Erzbistums Salzburg]] im [[Radhausberg]]-Massiv. Seine höchste Blütezeit erlebte der nunmehrige [[Kurort]] im [[19. Jahrhundert]]. Persönlichkeiten wie [[Erzherzog Johann]], Kaiser [[Franz Joseph I.]], der deutsche Kaiser [[Wilhelm I.]] und König [[Leopold II. von Belgien]] kurten regelmäßig in Bad Gastein. Zahlreiche [[Gasteiner Hotelbauten|Hotels]] entstanden in dieser Zeit. | | Die älteste Darstellung Bad Gasteins ist mit [[1690]] datiert. Südwestlich der Gemeinde lag eines der ergiebigsten [[Tauerngold]]-Abbaureviere des [[Erzbistum Salzburg|Erzbistums Salzburg]] im [[Radhausberg]]-Massiv. Seine höchste Blütezeit erlebte der nunmehrige [[Kurort]] im [[19. Jahrhundert]]. Persönlichkeiten wie [[Erzherzog Johann]], Kaiser [[Franz Joseph I.]], der deutsche Kaiser [[Wilhelm I.]] und König [[Leopold II. von Belgien]] kurten regelmäßig in Bad Gastein. Zahlreiche [[Gasteiner Hotelbauten|Hotels]] entstanden in dieser Zeit. |
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| − | [[1901]] warb "Badgastein" in "Dillinger's Reisezeitung" wie folgt: | + | [[1901]] warb Badgastein in "Dillinger's Reisezeitung" wie folgt: |
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| | "''Kräftigste Alpentherme Europas, 18 Quellen mit Maximal-Temperaturen von 39 °Reaumur (49 °C), liegt mitten in der grossartigsten und herrlichsten Bergwelt, ist vorzüglich wirksam in Nervenkrankheiten, sowohl allgemeiner als localer Natur (Neuralgien), sowie bei allen Zuständen, die auf Erschöpfung der Nervenkraft beruhen, möge diese durch vorhergegangene Krankheiten, geistige Ueberanstrengung oder Excesse verursacht worden sein - Comfortable Unterkunft in 56 Hotels und Logirhäusern. Bäder in jedem Hause, Saison vom 1. Mai bis 1. October. - Vor Mitte Juni, sowie gegen Ende August Preise bedeutend ermässigt. Jegliche Auskünfte über den Curort ertheilt die Curkommission. - Programme gratis. - Thermalwasser-Versendung.''"<ref>Quelle [* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dil&datum=19010620&seite=15&zoom=23 ANNO], Dillinger's Reisezeitung, Ausgabe vom 20. Juni 1901, Seite 15</ref> | | "''Kräftigste Alpentherme Europas, 18 Quellen mit Maximal-Temperaturen von 39 °Reaumur (49 °C), liegt mitten in der grossartigsten und herrlichsten Bergwelt, ist vorzüglich wirksam in Nervenkrankheiten, sowohl allgemeiner als localer Natur (Neuralgien), sowie bei allen Zuständen, die auf Erschöpfung der Nervenkraft beruhen, möge diese durch vorhergegangene Krankheiten, geistige Ueberanstrengung oder Excesse verursacht worden sein - Comfortable Unterkunft in 56 Hotels und Logirhäusern. Bäder in jedem Hause, Saison vom 1. Mai bis 1. October. - Vor Mitte Juni, sowie gegen Ende August Preise bedeutend ermässigt. Jegliche Auskünfte über den Curort ertheilt die Curkommission. - Programme gratis. - Thermalwasser-Versendung.''"<ref>Quelle [* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=dil&datum=19010620&seite=15&zoom=23 ANNO], Dillinger's Reisezeitung, Ausgabe vom 20. Juni 1901, Seite 15</ref> |