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Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es an die Erben Reinhardts restituiert. [[1947]] ermöglichte [[Helene Thimig]], die Witwe von Max Reinhardt, [[Clemens Heller]], damals Student in Harvard (USA) und einer der Gründer des [[Salzburg Global Seminar]], das Schloss für ein erstes Seminar zu verwenden.
 
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es an die Erben Reinhardts restituiert. [[1947]] ermöglichte [[Helene Thimig]], die Witwe von Max Reinhardt, [[Clemens Heller]], damals Student in Harvard (USA) und einer der Gründer des [[Salzburg Global Seminar]], das Schloss für ein erstes Seminar zu verwenden.
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Im Sommer [[1950]] veranstaltete das Salzburg Seminar in American Studies vier Wochen lang Internationale Jugendtheater-Festspiele im Studio des Senders [[Radio Rot-Weiß-Rot]] im [[Franziskanerkloster]] und im Gartentheater des Schlosses Leopoldskron. Nach einer Idee von Helene Thimig traten dabei Schauspielschüler aus [[Italien]], [[England]], [[Irland]], [[Deutschland]], [[Frankreich]] und [[Österreich]] auf; einen der künstlerischen Höhepunkte bildete Marcel Marceaus „''Pantomimes de Bip''“. Das Salzburger Schauspielseminar führte Friedrich Schillers Lustspiel ''„Der Parasit oder die Kunst sein Glück zu mache''n“ mit Hilde Esterhazy, Therese Stangl, Günther Bauer, [[Herbert Fux]] u. a., in der Inszenierung von Rudolf E. Leisner, auf.
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Im Sommer [[1950]] veranstaltete das ''Salzburg Global Seminar'' vier Wochen lang Internationale Jugendtheater-Festspiele im Studio des Senders [[Radio Rot-Weiß-Rot]] im [[Franziskanerkloster]] und im Gartentheater des Schlosses Leopoldskron. Nach einer Idee von Helene Thimig traten dabei Schauspielschüler aus [[Italien]], [[England]], [[Irland]], [[Deutschland]], [[Frankreich]] und [[Österreich]] auf; einen der künstlerischen Höhepunkte bildete Marcel Marceaus „''Pantomimes de Bip''“. Das Salzburger Schauspielseminar führte Friedrich Schillers Lustspiel ''„Der Parasit oder die Kunst sein Glück zu mache''n“ mit Hilde Esterhazy, Therese Stangl, Günther Bauer, [[Herbert Fux]] u. a., in der Inszenierung von Rudolf E. Leisner, auf.
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[[1955]] verhandelten die Stadt Salzburg und das Land Salzburg über einen Ankauf von Schloss Leopoldskron samt den weitläufigen umgebenden Grünflächen. Der Kaufpreis sollte bei sechs Millionen Schilling liegen (ca. € 440.000.--). Die Stadt Salzburg erwarb das  Schloss mit den umgebenden Grünflächen und dem Weiher und verkaufte 1959 nur das Schloss und den Schlosspark im engeren Bereich an die amerikanische Stiftung „[[Salzburg Seminar in American Studies]]“ - kurz „Salzburg Seminar“ genannt.
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[[1955]] verhandelten die Stadt Salzburg und das Land Salzburg über einen Ankauf von Schloss Leopoldskron samt den weitläufigen umgebenden Grünflächen. Der Kaufpreis sollte bei sechs Millionen Schilling liegen (ca. € 440.000.--). Die Stadt Salzburg erwarb das  Schloss mit den umgebenden Grünflächen und dem Weiher und verkaufte 1959 nur das Schloss und den Schlosspark im engeren Bereich an die amerikanische Stiftung ''Salzburg Global Seminar''.
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Seit [[1959]] ist Schloss Leopoldskron nun im Besitz der heute internationalen Non-Profit-Organisation "[[Salzburg Global Seminar]]".
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Seit [[1959]] ist Schloss Leopoldskron nun im Besitz der heute internationalen Non-Profit-Organisation "[[Salzburg Global Seminar]]". [[1973]] kam der benachbarte Meierhof zum Besitz dazu.  
[[1973]] kam der benachbarte Meierhof zum Besitz dazu.  
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[[1964]] war Schloss Leopoldskron und sein Ambiente als [[Trapp-Villa|Villa]] des [[Georg Ludwig Ritter von Trapp|Baron von Trapp]] einer von mehreren Drehorten im Film [[The Sound of Music (Film)|"The Sound of Music"]]. Durch geschickte Szenenfolge und Schnitttechnik verband der Film das Äußere und Innere von mehreren Gebäuden und ihrer Gärten in der Stadt Salzburg zu einem Sujet und zeigt fiktional die Wohnverhältnisse und Lebensumstände eines österreichischen Edelmannes, die so aber nicht existiert haben.  
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[[1964]] war Schloss Leopoldskron und sein Ambiente als [[Trapp-Villa|Villa]] des [[Georg Ludwig Ritter von Trapp|Baron von Trapp]] einer von mehreren Drehorten im Film [[The Sound of Music (Film)|"The Sound of Music"]]. Durch geschickte Szenenfolge und Schnitttechnik verband der Film das Äußere und Innere von mehreren Gebäuden und ihrer Gärten in der Stadt Salzburg zu einem Sujet und zeigt fiktional die Wohnverhältnisse und Lebensumstände eines österreichischen Edelmannes, die so aber nicht existiert haben. Der weiße Pavillon (Gazebo), wo ''Liesl'' das bekannte Lied ''"I am 16 going to 17"'' singt, befindet sich heute im [[Schlosspark Hellbrunn]].  
Der weiße Pavillon (Gazebo), wo ''Liesl'' das bekannte Lied ''"I am 16 going to 17"'' singt, befindet sich heute im [[Schlosspark Hellbrunn]].  
      
[[2013]] finanzierte die amerikanische Samuel. H. Kress Stiftung ein mehrjähriges Projekt zur Katalogisierung der großen Kunstsammlung in Schloss Leopoldskron.
 
[[2013]] finanzierte die amerikanische Samuel. H. Kress Stiftung ein mehrjähriges Projekt zur Katalogisierung der großen Kunstsammlung in Schloss Leopoldskron.