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[[Bild:Plan_Residenz.jpg|350px|right|Plan der [[Alte Residenz|Alten Residenz]]]]
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[[Datei:Dietrichsruh Salzburg 2020 01.jpg|thumb|Blick von der  von der Sigmund-Haffner-Gasse Gasse in die Dietrichsruh.]]
Als '''Dietrichsruh''' bezeichnet man einen der Innenhöfe der [[Alte Residenz|Alten Residenz]] in der Salzburger [[Altstadt]].
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[[Datei:Toskanatrakt, Ansicht von der Sigmund Haffner Gasse.jpg|thumb|Dietrichsruh, Ansicht von der Sigmund Haffner Gasse]]
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Die '''Dietrichsruh''' ist ein Teilgelände im Westen der [[Alte Residenz|Alten Residenz]] in der [[Altstadt]] der [[Stadt Salzburg]].
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== Geschichte ==
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Die heutigen Reste der ''Dietrichsruh'' grenzen im Norden an den [[Toskanatrakt]], im Süden an die [[Franziskanerkirche]], im Osten an die Alte Residenz und im Westen an die [[Sigmund-Haffner-Gasse]].
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In diesem Hof war ein nach [[Erzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] benannter aufwändig gestalteter Renaissancegarten, der um [[1609]] angelegt wurde. An diesen Garten grenzt der einst von offenen Arkaden umsäumte Gartensaal, die [[Sala Terrena]].
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[[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] erwarb am [[23. August]] [[1605]] das Eckgebäude (heute [[Sigmund-Haffner-Gasse]]-[[Churfürststraße]]) von Maria von [[Rehlingen]], geborene [[Alt]]. Sie war eine Cousine zweiten Grades von [[Salome Alt]], der Lebensgefährtin des Fürsterzbischofs. An diese Gebäude schlossen sich nach Süden zur (damaligen Pfarrkirche) [[Franziskanerkirche Zu Unserer Lieben Frau]] der ''Schaidgarten'' und die [[Münzstätte Salzburg|Münzstätte]] an. Im Schaidgarten wurden u. a. die Edelmetalllegierungen für die Münze gelagert. [[1606]] übersiedelte die Münze von hier in das Haus [[Getreidegasse]] 19 und Wolf Dietrich schenkte das Gelände der alten Münze nun Salome Alt.  
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Der Nachfolger Wolf Dietrichs, Erzbischof [[Markus Sittikus]], ließ dann Teile der Gebäude um die  ''Dietrichsruh'' erneuern. Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] ließ dann den Garten samt der darin befindlichen Gartengrotten abreissen.
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Anstelle dieser Gebäude und des Gartens wurde von zwischen [[1605]] und [[1611]] ein Neubau, ''Dietrichsruh'' genannt, mit einem aufwändig gestalteten [[Renaissance]]<nowiki>garten</nowiki> errichtet. Dieser umschloss zwei Gartenhöfe, die mit Brunnenanlagen, Wasserspielen, Grotten, Figurennischen und einem Vogelhaus ausgestattet waren. Die neuen Höfe mit ihrer Ausstattung als Lustgärten hatten eher privaten Charakter. Beide Höfe waren durch eine von schlanken Marmorsäulen getragene, nach beiden Seiten offene [[Sala Terrena (Residenz)|Sala Terrena]] verbunden. Zu den Neubauten zählte auch ein Teil des später zum [[Toskanatrakt]] umgebauten Bereich.
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Im Norden grenzt die ''Dietrichsruh'' an den [[Toskanatrakt]], im Süden an die [[Franziskanerkirche]], im Osten an die Alte Residenz (wo sich auch die ''Sala Terena'' befindet) und im Westen an die [[Sigmund-Haffner-Gasse]].
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Die Dietrichsruh wurde ab 1606 der Wohnort von Salome Alt. Sie hatte von dort einen direkten, geheimen Zugang zu den Fürstenzimmern in der Residenz von Wolf Dietrich. Salome Alt hatte diesen Wohnsitz bis zu Wolf Dietrichs Sturz im Jahr 1611 nicht mehr verlassen.
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Der Nachfolger Wolf Dietrichs, Fürsterzbischof [[Markus Sittikus von Hohenems]], ließ dann Teile der Gebäude der ''Dietrichsruh'' erneuern.
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Eine Umgestaltung erfolgte Ende des [[18. Jahrhundert]], als der letzte regierende Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]], den Garten samt der darin befindlichen Gartengrotten abbrechen und um [[1790]] entlang der [[Sigmund-Haffner-Gasse]] einen [[Toskanatrakt|Neubautrakt]] errichten ließ. Im Zuge dieser Maßnahmen ging die künstlerische Ausstattung Wolf Dietrichs weitgehend verloren; im Vergleich dazu entstanden relativ nüchterne Verwaltungsgebäude.<ref>[http://www.ubs.sbg.ac.at/rw/allgemein/landkarten/toskana.htm www.ubs.sbg.ac.at]</ref>
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Die [[Herkulesgrotte]] ist ein erhalten gebliebener Rest aus der ehemaligen Dietrichsruh.
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== Bildergalerie ==
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<gallery mode="nolines" mode="packed-hover" heights="200">
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Datei:Innenhof des Toskanatraktes, Ansicht von der Sigmund-Haffner-Gasse.jpg|Blick in die Dietrichsruh.
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Dietrichsruh Salzburg 2020 02.jpg|Blick in die Dietrichsruh.  
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</gallery>
    
==Quellen==
 
==Quellen==
* [[Salzburger Nachrichten]], 23. August 2008
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* {{Quelle SN|23. August 2008}}
* Wikipedia Deutschland
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* [https://de.wikipedia.org/wiki/Salzburger_Residenz#Die_Dietrichsruh_und_die_Sala_terrena de.wikipedia.org]
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* [[Begleitbuch zur Salzburger Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Gründer des barocken Salzburg.]], [[1987]] , Seite 321
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==Einzelnachweis==
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<references/>
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Altstadt]]
 
[[Kategorie:Altstadt]]
[[Kategorie:nicht mehr existierende Gebäude]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Salzburg]]
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[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz (Stadt Salzburg)]]
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[[Kategorie:Gebäude]]
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[[Kategorie:Gebäude Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:historisches Gebäude]]
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[[Kategorie:Hof (Platz)]]
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[[Kategorie:Alte Residenz]]