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Er war ein Sohn des fürsterzbischöflich-salzburgischen Hofeinkäufers Hanns Kimpfler und seiner Ehefrau Katharina. Am [[26. Dezember]] [[1641]] legte er im Kloster Scheyern seine Ordensgelübde ab. Er studierte zunächst in Ingolstadt und ab [[1646]] in Salzburg. Am [[1. Juli]] [[1655]] wurde er zum Dr. jur. und am [[8. Juli]] in Salzburg zum Dr. theol. promoviert. Zwischen 1653 und 1657 lehrte er Kirchenrecht an der [[Benediktineruniversität Salzburg|Universität Salzburg]] und war [[Bibliothekare der Universitätsbibliothek Salzburg|Bibliothekar]] an der [[Universitätsbibliothek]], danach wurde er Prior in Scheyern und schließlich am [[6. Mai]] [[1658]] zum Abt gewählt.
 
Er war ein Sohn des fürsterzbischöflich-salzburgischen Hofeinkäufers Hanns Kimpfler und seiner Ehefrau Katharina. Am [[26. Dezember]] [[1641]] legte er im Kloster Scheyern seine Ordensgelübde ab. Er studierte zunächst in Ingolstadt und ab [[1646]] in Salzburg. Am [[1. Juli]] [[1655]] wurde er zum Dr. jur. und am [[8. Juli]] in Salzburg zum Dr. theol. promoviert. Zwischen 1653 und 1657 lehrte er Kirchenrecht an der [[Benediktineruniversität Salzburg|Universität Salzburg]] und war [[Bibliothekare der Universitätsbibliothek Salzburg|Bibliothekar]] an der [[Universitätsbibliothek]], danach wurde er Prior in Scheyern und schließlich am [[6. Mai]] [[1658]] zum Abt gewählt.
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Er war der Hauptbegründer der 1684 gebildeten Bayerischen Benediktinerkongregation (SS. Angelorum). Sein literarisches Werk umfasst theologische und kanonistische Werke, von denen einige mehrere Auflagen erlebten.  
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Er war der Hauptbegründer der 1684 gebildeten Bayerischen Benediktinerkongregation (SS. Angelorum). In seiner Eigenschaft als Abt von Scheyern war er zwei Mal (1660 und 1678) Präses der Benediktineruniversität Salzburg. Ebenso war er in dieser Eigenschaft Abgeordneter des Prälatenstandes im Kurfürstentum Bayern. Sein literarisches Werk umfasst theologische und kanonistische Werke, von denen einige mehrere Auflagen erlebten.  
 
   
 
   
 
Auch zwei seiner Geschwister erlangten hohe kirchliche Würden. Sein Bruder [[Rupert Kimpfler|Rupert]] (* 1638, † 1708) war von 1678 bis zu seinem Tod 1708 Abt von Gleink, seine Schwester Maria Katharina war von 1654 bis 1685 Äbtissin von Kühbach. Ein weiterer Bruder, [[Bernhard Kimpfler|Bernhard]], unterrichtete ebenso wie er an der Benediktineruniversität Salzburg.
 
Auch zwei seiner Geschwister erlangten hohe kirchliche Würden. Sein Bruder [[Rupert Kimpfler|Rupert]] (* 1638, † 1708) war von 1678 bis zu seinem Tod 1708 Abt von Gleink, seine Schwester Maria Katharina war von 1654 bis 1685 Äbtissin von Kühbach. Ein weiterer Bruder, [[Bernhard Kimpfler|Bernhard]], unterrichtete ebenso wie er an der Benediktineruniversität Salzburg.
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