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Sie wohnte mit ihrem Mann Haydn im ''St. Petrischen Haus am Friedhof''. Es war sein Wohn- und Sterbehaus an jener Stelle, wo [[1894]] die Talstation der [[Festungsbahn|Drahtseilbahn]] zur [[Festung Hohensalzburg]] entstand. Sie hatten ein Kind, eine Tochter, die jedoch bereits im ersten Lebensjahr verstarb.  
 
Sie wohnte mit ihrem Mann Haydn im ''St. Petrischen Haus am Friedhof''. Es war sein Wohn- und Sterbehaus an jener Stelle, wo [[1894]] die Talstation der [[Festungsbahn|Drahtseilbahn]] zur [[Festung Hohensalzburg]] entstand. Sie hatten ein Kind, eine Tochter, die jedoch bereits im ersten Lebensjahr verstarb.  
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Obwohl beide recht gut verdiente, herrschte ständig Geldmangel in der Familie Haydn. Aber sie führten getrennte Finanzen, was dazu führte, dass er, Michael, nie belangt wurde, wohl aber Maria Magdalena. So kam es [[1786]] soweit, dass eine Kommission die Finanzen von Maria Magdalena untersuchten und einen Haushaltsplan aufstellten. Michael stimmte freiwillig einem Gehaltsabzug zu. Doch Maria Magdalena machte weiter Schulden, vor allem durch den Kauf bei Tandlern. Michael Haydn machte sie zu seiner Erbin.
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Obwohl beide recht gut verdienten, herrschte ständig Geldmangel in der Familie Haydn. Aber sie führten getrennte Finanzen, was dazu führte, dass er, Michael, nie belangt wurde, wohl aber Maria Magdalena. So kam es [[1786]] soweit, dass eine Kommission die Finanzen von Maria Magdalena untersuchten und einen Haushaltsplan aufstellten. Michael stimmte freiwillig einem Gehaltsabzug zu. Doch Maria Magdalena machte weiter Schulden, vor allem durch den Kauf bei Tandlern. Michael Haydn machte sie zu seiner Erbin.
    
Als Witwe erhielt sie eine Pension von 144 Gulden, ihre eigene Pension betrug 192 Gulden. So hatte sie mehr als eine Hofratswitwe erhielt. Trotzdem konnte sie auch in der Pension nicht mit ihrem Geld haushalten. Sie verkaufte dem Fürsten Esterhazy die Musikalien ihres Mannes für den Gegenwert einer weiteren Monatsrente von 16 Gulden. Sie ließ sich sogar von Freunden ihres Mannes nochmals 50 Gulden dafür geben, dass diese in einem von ihnen errichteten Denkmal in der [[Stiftskirche St. Peter]] den Schädelknochen in einer Urne hinterlegten.  
 
Als Witwe erhielt sie eine Pension von 144 Gulden, ihre eigene Pension betrug 192 Gulden. So hatte sie mehr als eine Hofratswitwe erhielt. Trotzdem konnte sie auch in der Pension nicht mit ihrem Geld haushalten. Sie verkaufte dem Fürsten Esterhazy die Musikalien ihres Mannes für den Gegenwert einer weiteren Monatsrente von 16 Gulden. Sie ließ sich sogar von Freunden ihres Mannes nochmals 50 Gulden dafür geben, dass diese in einem von ihnen errichteten Denkmal in der [[Stiftskirche St. Peter]] den Schädelknochen in einer Urne hinterlegten.  
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