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Vom zentralen Sammelpunkt Salzburg, wo es sechs Sammellager (plus eins in [[Puch]]) gab, ging es zunächst per Bahn nach [[Saalfelden]] in das DP-Lager [[Givat Avoda]]. Kam eine neue Gruppe von etwa 200 Personen in Saalfelden an, war das Lager bereits wieder von der Gruppe vorher verlassen worden. In kleinen Gruppen wurden dann nach 22 Uhr die Flüchtlinge vom Lager [[Saalfelden]] aus nach [[Krimml]] mit LKW's gebracht. Nach 22 Uhr deshalb, weil bis dahin die Pinzgauer Frächter ihre Fahrzeuge den Amerikanern zur Verfügung zu stellen hatten.  In Krimml angekommen, ging es dann zu Fuß in das [[Krimmler Achental]] zum [[Krimmler Tauernhaus]], wo sie von der dortigen Wirtin [[Liesl Geisler-Scharfetter]] vorbildlich unterstützt und verpflegt wurden. Ohne entsprechende Ausrüstung traten die Flüchtlinge dann tags darauf den hochalpinen Fluchtweg über die [[Birnlücke]] mit Kind und Kegel an, um vom [[Südtirol]]er [[Ahrntal]] über Genua nach Palästina zu gelangen.
 
Vom zentralen Sammelpunkt Salzburg, wo es sechs Sammellager (plus eins in [[Puch]]) gab, ging es zunächst per Bahn nach [[Saalfelden]] in das DP-Lager [[Givat Avoda]]. Kam eine neue Gruppe von etwa 200 Personen in Saalfelden an, war das Lager bereits wieder von der Gruppe vorher verlassen worden. In kleinen Gruppen wurden dann nach 22 Uhr die Flüchtlinge vom Lager [[Saalfelden]] aus nach [[Krimml]] mit LKW's gebracht. Nach 22 Uhr deshalb, weil bis dahin die Pinzgauer Frächter ihre Fahrzeuge den Amerikanern zur Verfügung zu stellen hatten.  In Krimml angekommen, ging es dann zu Fuß in das [[Krimmler Achental]] zum [[Krimmler Tauernhaus]], wo sie von der dortigen Wirtin [[Liesl Geisler-Scharfetter]] vorbildlich unterstützt und verpflegt wurden. Ohne entsprechende Ausrüstung traten die Flüchtlinge dann tags darauf den hochalpinen Fluchtweg über die [[Birnlücke]] mit Kind und Kegel an, um vom [[Südtirol]]er [[Ahrntal]] über Genua nach Palästina zu gelangen.
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Hofrat Feingold erinnert sich in einem Gespräch mit [[Benutzer:Mosaico|Peter Krackowizer]]<ref>Gespräch am 10. November 2009 in der [[Bibliotheksaula]] anlässlich des Konzerts von [[Majimaz]]</ref> noch recht genau daran, dass die Juden in Krimml von der [[Gendarmerie]] nicht gerne gesehen waren. Sie wollte keinen ''Menschenauflauf''. Doch da erging, so Hofrat Feingold, die Weisung von der obersten österreichischen Behörde, dem Innenministerium, an die Krimmler Gendarmerie ''nicht zum Fenster rauszuschauen...''. Die Amerikaner selbst wussten von diesen Transporten, tolerierten sie aber nach der Weisung, weder zu helfen noch sie zu behindern.  
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Hofrat Feingold erinnert sich in einem Gespräch mit [[Benutzer:Peter Krackowizer]]<ref>Gespräch am 10. November 2009 in der [[Bibliotheksaula]] anlässlich des Konzerts von [[Majimaz]]</ref> noch recht genau daran, dass die Juden in Krimml von der [[Gendarmerie]] nicht gerne gesehen waren. Sie wollte keinen ''Menschenauflauf''. Doch da erging, so Hofrat Feingold, die Weisung von der obersten österreichischen Behörde, dem Innenministerium, an die Krimmler Gendarmerie ''nicht zum Fenster rauszuschauen...''. Die Amerikaner selbst wussten von diesen Transporten, tolerierten sie aber nach der Weisung, weder zu helfen noch sie zu behindern.  
    
==Siehe auch==
 
==Siehe auch==