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K
→‎Leben: kinder ergänzt. nachkommen vorhanden. 2 Enkelkinder - söhne von Sophie (tochter) - im 2. Weltkrieg gefallen. Sophie leider nicht in sbg gestorben, sondern in thannhausen. wäre sie in sbg. gestorben, wäre der bezug hergestellt gewesen.
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Nach dem Freitod des Kronprinzen  [[Rudolf (Kronprinz)|Rudolf]] [[1889]] wurde er zum Thronfolger. [[1900]] heiratete er Gräfin Sophie Chotek, die ab [[1909]] den Titel ''Fürstin von Hohenberg'' führte. Da die Verbindung nicht standesgemäß war, musste Franz Ferdinand auf den Thronanspruch seiner Nachkommen verzichten. Der Ehe entstammten vier Kinder (eine Tochter und drei Söhne, ein Sohn starb bei der Geburt). Die Familie hatte ihren Wohnsitz in Schloss Belvedere in Wien.
 
Nach dem Freitod des Kronprinzen  [[Rudolf (Kronprinz)|Rudolf]] [[1889]] wurde er zum Thronfolger. [[1900]] heiratete er Gräfin Sophie Chotek, die ab [[1909]] den Titel ''Fürstin von Hohenberg'' führte. Da die Verbindung nicht standesgemäß war, musste Franz Ferdinand auf den Thronanspruch seiner Nachkommen verzichten. Der Ehe entstammten vier Kinder (eine Tochter und drei Söhne, ein Sohn starb bei der Geburt). Die Familie hatte ihren Wohnsitz in Schloss Belvedere in Wien.
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==Kinder==
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<table border=1 style=„border-collapse: collapse;“>
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<tr bgcolor=cccccc><th>Name<th>Geburtsdatum<th>Todesdatum
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<tr><td>Sophie<td> 24. Juli 1901<td>  27. Oktober 1990
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<tr><td>Maximilian<td> 29. September 1902<td> 8. Jänner 1962
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<tr><td>Ernst<td> 27. Mai 1904 <td> 5. März 1954
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<tr><td>Totgeborener Sohn<td> 1908 <td> 1908
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</td></tr></table>
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<ref>Aichelburg, Wladimir, ''Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este und Artstetten'', Wien u.a., 2000,
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Seite 70</ref>
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Ab [[1906]] begann sich Franz Ferdinand mit der Politik zu beschäftigen. Er entwarf Pläne für die Umgestaltung Österreich-Ungarns nach seiner Regierungsübernahme. Dabei plädierte er für den Umbau der Monarchie nach nationalen Gesichtspunkten unter Wahrung einer möglichst starken Zentralgewalt. Außenpolitisch trat er für ein enges Bündnis mit [[Deutschland]] und [[Russland]] sowie eine friedliche Balkanpolitik ein.
 
Ab [[1906]] begann sich Franz Ferdinand mit der Politik zu beschäftigen. Er entwarf Pläne für die Umgestaltung Österreich-Ungarns nach seiner Regierungsübernahme. Dabei plädierte er für den Umbau der Monarchie nach nationalen Gesichtspunkten unter Wahrung einer möglichst starken Zentralgewalt. Außenpolitisch trat er für ein enges Bündnis mit [[Deutschland]] und [[Russland]] sowie eine friedliche Balkanpolitik ein.