Änderungen

1 Byte hinzugefügt ,  08:48, 19. Apr. 2013
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 2: Zeile 2:     
== Leben ==
 
== Leben ==
Nach dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums in St.Pölten nahm Helliger [[1919]] seine Studien als Kapellmeisterschüler am Salzburger [[Mozarteum]] auf. Seine Lehrer waren [[Bernhard Paumgartner]] (Kapellmeisterkurs), [[Friedrich Frischenschlager]] (Kontrapunkt) und [[Felix Petyrek]] (Klavier). [[1922]] kam er als zweiter Kapellmeister an das Salzburger [[Landestheater]], in der Saison [[1923]] / [[1924]] wirkte er in gleicher Position am Stadttheater Gablonz an der Neiße. [[1924]] ging er aus familiären Gründen zurück nach St.Pölten, wo er sich als Musikpädagoge, Kammermusiker und Konzertbegleiter betätigte. [[1926]] heiratete er Anna Zinke, die Tochter des Violinvirtuosen [[Gustav Adolf Zinke]]. Helliger war [[1928]] und [[1929]] musikalischer Assistent [[Max Reinhardt]]s bei den [[Salzburger Festspiele]]n und [[1936]] bis [[1938]] Leiter der Korrepetitionsklassen der [[Mozarteums-Sommerakademie]]. Besondere Verdienste um das St. Pöltner Musikleben erwarb sich Helliger durch das von ihm gegründete "Collegium Musicum", in dessen Konzerten Spitzenkräfte der [[Wiener Staatsoper]] (u.a. [[A. Michalsky]], [[H. Duhan]], [[J. v. Manowarda]], [[H. Rosvaenge]] und [[F. Voelker]] sowie nahezu alle ersten Kräfte der [[Wiener Philharmoniker]] (u.a. [[W. Schneiderhan]], [[W. Winkler]], [[K. Stiegler]], [[L. Wlach]], [[K. Öhlberger]] und [[R. Krotschak]]) auftraten. [[1942]] wollte ihn [[Hans Knappertsbusch]] an die Staatsoper in Wien verpflichten, wo Helliger die Stelle eines Studienleiters und Solokorrepetitors übernehmen sollte. Das Engagement kam aber nicht mehr zustande, da er im Mai [[1942]] zum Militärdienst einberufen wurde. Aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, ließ er sich [[1946]] in [[Salzburg]] nieder. [[1947]] wurde er als Studienleiter und Kapellmeister an das Salzburger Landestheater engagiert, wo er ab [[1957]] bis zu seiner Pensionierung im Jahr [[1970]] als Chordirektor wirkte. Er starb am 9. Jänner [[1975]] und liegt am Salzburger [[Kommunalfriedhof]] begraben.
+
Nach dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums in St.Pölten nahm Helliger [[1919]] seine Studien als Kapellmeisterschüler am Salzburger [[Mozarteum]] auf. Seine Lehrer waren [[Bernhard Paumgartner]] (Kapellmeisterkurs), [[Friedrich Frischenschlager]] (Kontrapunkt) und [[Felix Petyrek]] (Klavier). [[1922]] kam er als zweiter Kapellmeister an das Salzburger [[Landestheater]], in der Saison [[1923]] / [[1924]] wirkte er in gleicher Position am Stadttheater Gablonz an der Neiße. [[1924]] ging er aus familiären Gründen zurück nach St.Pölten, wo er sich als Musikpädagoge, Kammermusiker und Konzertbegleiter betätigte. [[1926]] heiratete er Anna Zinke, die Tochter des Violinvirtuosen [[Gustav Adolf Zinke]]. Helliger war [[1928]] und [[1929]] musikalischer Assistent [[Max Reinhardt]]s bei den [[Salzburger Festspiele]]n und [[1936]] bis [[1938]] Leiter der Korrepetitionsklassen der [[Mozarteums-Sommerakademie]]. Besondere Verdienste um das St. Pöltner Musikleben erwarb sich Helliger durch das von ihm gegründete "Collegium Musicum", in dessen Konzerten Spitzenkräfte der [[Wiener Staatsoper]] (u.a. [[A. Michalsky]], [[H. Duhan]], [[J. v. Manowarda]], [[H. Rosvaenge]] und [[F. Voelker]]) sowie nahezu alle ersten Kräfte der [[Wiener Philharmoniker]] (u.a. [[W. Schneiderhan]], [[W. Winkler]], [[K. Stiegler]], [[L. Wlach]], [[K. Öhlberger]] und [[R. Krotschak]]) auftraten. [[1942]] wollte ihn [[Hans Knappertsbusch]] an die Staatsoper in Wien verpflichten, wo Helliger die Stelle eines Studienleiters und Solokorrepetitors übernehmen sollte. Das Engagement kam aber nicht mehr zustande, da er im Mai [[1942]] zum Militärdienst einberufen wurde. Aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, ließ er sich [[1946]] in [[Salzburg]] nieder. [[1947]] wurde er als Studienleiter und Kapellmeister an das Salzburger Landestheater engagiert, wo er ab [[1957]] bis zu seiner Pensionierung im Jahr [[1970]] als Chordirektor wirkte. Er starb am 9. Jänner [[1975]] und liegt am Salzburger [[Kommunalfriedhof]] begraben.
    
== Werke ==
 
== Werke ==
29

Bearbeitungen