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| | | farben = Rot/Schwarz | | | farben = Rot/Schwarz |
| | | stadion = Sportanlage Anif | | | stadion = Sportanlage Anif |
| − | | plätze = ca 1.000 | + | | plätze = ca 1 000 |
| | | präsident = Heinz Seelenbacher | | | präsident = Heinz Seelenbacher |
| | | trainer = Michael Baur | | | trainer = Michael Baur |
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| | == Geschichte== | | == Geschichte== |
| | ===Die Anfänge=== | | ===Die Anfänge=== |
| − | Vier Frauen stehen am Anfang der Vereinsgeschichte. Sie gründeten am [[20. Mai]] [[1947]] einen Turnverein, die Österreichische Turn- und Sportunion Anif. Am [[30. April]] [[1948]] wurde die Fußballsektion aus der Taufe gehoben, diese schloss sich dem Verein an. Das Gelände für einen Sportplatz direkt an der Anifer Kreuzung wurde von Graf Moy für einen symbolischen Preis von 1 Schilling pro Jahr zur Verfügung gestellt. Das erste Jahr im Meisterschaftsbetrieb, [[Fußballtabellen 1949/50|1949/50]], beendete der USK Anif ohne Punktverlust als Meister der [[2. Klasse Nord B]]. | + | Vier Frauen stehen am Anfang der Vereinsgeschichte. Sie gründeten am [[20. Mai]] [[1947]] einen Turnverein, die Österreichische Turn- und Sportunion Anif. Am [[30. April]] [[1948]] wurde die Fußballsektion aus der Taufe gehoben, diese schloss sich dem Verein an. Das Gelände für einen Sportplatz direkt an der [[Anifer Kreuzung]] wurde von [[Johannes Graf von Moy]] für einen symbolischen Preis von einem [[Schilling]] Pacht pro Jahr zur Verfügung gestellt. Das erste Jahr im Meisterschaftsbetrieb, [[Fußballtabellen 1949/50|1949/50]], beendete der USK Anif ohne Punktverlust als Meister der [[2. Klasse Nord B]]. |
| − | Bedeutender als die sportlichen Erfolge waren in dieser Ära die Fortschritte im Umfeld. So gab es ab 1957 im Vereinsheim, das sich im Keller des Schlosswirts befand, eine Dusche. Bis dahin war die Körperpflege im Alterbach erfolgt. Nach dem erstmaligen Aufstieg in die Landesliga 1965 entstand bis 1967 das erste eigene Vereinsheim.
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| − | ===Die goldenen 70er-Jahre=== | + | Bedeutender als die sportlichen Erfolge waren in dieser Ära die Fortschritte im Umfeld. So gab es ab 1957 im Vereinsheim, das sich im Keller des [[Schloßwirt Anif|Schloßwirts]] befand, eine Dusche. Bis dahin war die Körperpflege im [[Alterbach (Anif)|Alterbach]] erfolgt. Nach dem erstmaligen Aufstieg in die Landesliga 1965 entstand bis 1967 das erste eigene Vereinsheim. |
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| | + | ===Die goldenen 1970er-Jahre=== |
| | Innerhalb weniger Jahre schaffte der USK Anif ab [[1974]] einen steilen Aufstieg. Mit dem erneuten Meistertitel in der 1. Klasse Nord übersprang der Klub durch eine Ligareform gleich eine Klasse. [[1977]] bedeutete Rang 4 in der Salzburger Liga die Qualifikation für die neu gegründete Alpenliga, in der schon eine Saison später, [[Fußballtabellen 1977/78|1977/78]] überlegen Platz eins geholt wurde. Nach Aufstiegsspielen gegen Vorarlbergmeister Austria Lustenau (2:2 daheim, 1:0 auswärts) fand sich der Verein, der seit 1975 Sponsor Maximarkt im Klubnamen trug, plötzlich in der 2. Division wieder. | | Innerhalb weniger Jahre schaffte der USK Anif ab [[1974]] einen steilen Aufstieg. Mit dem erneuten Meistertitel in der 1. Klasse Nord übersprang der Klub durch eine Ligareform gleich eine Klasse. [[1977]] bedeutete Rang 4 in der Salzburger Liga die Qualifikation für die neu gegründete Alpenliga, in der schon eine Saison später, [[Fußballtabellen 1977/78|1977/78]] überlegen Platz eins geholt wurde. Nach Aufstiegsspielen gegen Vorarlbergmeister Austria Lustenau (2:2 daheim, 1:0 auswärts) fand sich der Verein, der seit 1975 Sponsor Maximarkt im Klubnamen trug, plötzlich in der 2. Division wieder. |
| | In der zweithöchsten österreichischen Spielklasse kämpften die finanziell, infrastrukturell und sportlich nicht konkurrenzfähigen Anifer ein tapferes, aber aussichtsloses Gefecht. Aufstiegstrainer [[Adolf Blutsch]] und der beste Spieler [[Walter Koch]] waren zum LASK gewechselt. Der ÖFB drückte alle Augen zu, verfügte aber, dass die Spieler von den Kabinen zum Platz mit dem Bus gefahren werden mussten. Erst nach 15 Runden gab es bei einem 2:1 gegen Wolfsberg den ersten Punktgewinn. Am Ende der Saison standen ganze acht Punkte auf der Habenseite. Der Dorfklub sammelte Sympathien als "ewiger Verlierer", in Wien wurde sogar ein Anif-Fanklub gegründet. | | In der zweithöchsten österreichischen Spielklasse kämpften die finanziell, infrastrukturell und sportlich nicht konkurrenzfähigen Anifer ein tapferes, aber aussichtsloses Gefecht. Aufstiegstrainer [[Adolf Blutsch]] und der beste Spieler [[Walter Koch]] waren zum LASK gewechselt. Der ÖFB drückte alle Augen zu, verfügte aber, dass die Spieler von den Kabinen zum Platz mit dem Bus gefahren werden mussten. Erst nach 15 Runden gab es bei einem 2:1 gegen Wolfsberg den ersten Punktgewinn. Am Ende der Saison standen ganze acht Punkte auf der Habenseite. Der Dorfklub sammelte Sympathien als "ewiger Verlierer", in Wien wurde sogar ein Anif-Fanklub gegründet. |
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| | === Punkterekord und Red-Bull-Kooperation === | | === Punkterekord und Red-Bull-Kooperation === |
| − | [[2001]] löste [[Zementwerk Leube GmbH|Leube]] als Namenssponsor Maximarkt ab. Am Ende der Saison [[Fußballtabellen 2001/02|2001/02]] unterlag Anif im direkten Duell um den Regionalliga-Aufstieg bei Konkurrent [[SV Seekirchen|Seekirchen]]. Im Jahr darauf brach der Klub aber alle Rekorde. Die von [[Hermann Roitner]] trainierte Mannschaft mit Schlüsselspielern wie [[Alfred Zieher]], Ti Hoang, Marko Vincetic oder Thomas Lampyka marschierte mit 22 Siegen und vier Unentschieden ungeschlagen und 21 Punkte vor dem Zweiten, dem [[ASK Salzburg]], zum Meistertitel. | + | [[2001]] löste [[Zementwerk Leube GmbH|Leube]] als Namenssponsor [[Maximarkt Anif]] ab. Am Ende der Saison [[Fußballtabellen 2001/02|2001/02]] unterlag Anif im direkten Duell um den Regionalliga-Aufstieg bei Konkurrent [[SV Seekirchen|Seekirchen]]. Im Jahr darauf brach der Klub aber alle Rekorde. Die von [[Hermann Roitner]] trainierte Mannschaft mit Schlüsselspielern wie [[Alfred Zieher]], Ti Hoang, Marko Vincetic oder Thomas Lampyka marschierte mit 22 Siegen und vier Unentschieden ungeschlagen und 21 Punkte vor dem Zweiten, dem [[ASK Salzburg]], zum Meistertitel. |
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| | Schon ein Jahr später ging es aber wieder aus der Regionalliga abwärts. Als ein weiterer Anlauf nach oben genommen wurde, musste sich Anif, mittlerweile von Ex-Torjäger [[Thomas Hofer]] betreut, ausgerechnet einem aufstrebenden Nachbarn geschlagen geben: Der [[SV Grödig]] hatte auf seinem Durchmarsch 2006 knapp die Nase vorn. Ein Jahr später folgte Anif in die Regionalliga, wo es das Prestigeduell ein weiteres Mal gab. | | Schon ein Jahr später ging es aber wieder aus der Regionalliga abwärts. Als ein weiterer Anlauf nach oben genommen wurde, musste sich Anif, mittlerweile von Ex-Torjäger [[Thomas Hofer]] betreut, ausgerechnet einem aufstrebenden Nachbarn geschlagen geben: Der [[SV Grödig]] hatte auf seinem Durchmarsch 2006 knapp die Nase vorn. Ein Jahr später folgte Anif in die Regionalliga, wo es das Prestigeduell ein weiteres Mal gab. |
| − | Schon im zweiten Westligajahr 2009 mischte Anif als Dritter vorne mit, eine Platzierung, die 2010 wiederholt wurde. Vor der Saison [[Fußballtabellen 2010/11|2010/11]] ging der Klub eine vieldiskutierte Kooperation mit [[Red Bull Salzburg]] ein: Da die Amateurmannschaft des Bundesligaklubs nicht mehr in der zweithöchsten Klasse spielen durfte, sollte Anif mit Red-Bull-Unterstützung als "Farmklub" in die Erste Liga aufsteigen. Dass die [[Red Bull Juniors]] ihrerseits ein Ligakonkurrent waren, verlieh der Konstruktion eine besondere Pikanterie. Die befürchteten "absichtlichen" Niederlagen blieben aus. Die Juniors wurden überlegen Meister (ohne Aufstiegsrecht), Anif landete nur auf Rang drei. Danach gab es Überlegungen, das angestrebte Ziel mit Hilfe einer Spielgemeinschaft doch noch zu erreichen. Dieses Projekt ''Carpe Diem Niederalm'' wurde aber vorerst nicht verwirklicht. | + | |
| | + | Schon im zweiten Westligajahr 2009 mischte Anif als Dritter vorne mit, eine Platzierung, die 2010 wiederholt wurde. Vor der Saison [[Fußballtabellen 2010/11|2010/11]] ging der Klub eine vieldiskutierte Kooperation mit [[Red Bull Salzburg]] ein. Da die Amateurmannschaft des Bundesligaklubs nicht mehr in der zweithöchsten Klasse spielen durfte, sollte Anif mit Red-Bull-Unterstützung als "Farmklub" in die Erste Liga aufsteigen. Dass die [[Red Bull Juniors]] ihrerseits ein Ligakonkurrent waren, verlieh der Konstruktion eine besondere Pikanterie. Die befürchteten "absichtlichen" Niederlagen blieben aus. Die Juniors wurden überlegen Meister (ohne Aufstiegsrecht), Anif landete nur auf Rang drei. Danach gab es Überlegungen, das angestrebte Ziel mit Hilfe einer Spielgemeinschaft doch noch zu erreichen. Dieses Projekt ''Carpe Diem Niederalm'' wurde aber vorerst nicht verwirklicht. |
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| | Unter Trainer Thomas Hofer spielte Anif auch [[Fußballtabellen 2011/12|2011/12]] vorne mit. Nachdem Hofer in der Winterpause zum [[Sportverein Austria Salzburg|Austria Salzburg]] gewechselt war, übernahm [[Michael Baur]] den Trainerjob. Obwohl Red Bull mit dem FC Pasching über einen weiteren Kooperationsklub in der Regionalliga Mitte verfügte, erhielt auch Anif Talente aus der Nachwuchsakademie zur Verstärkung des Kaders. Hinter WSG Wattens, das die Saison ungeschlagen beendete, belegte Anif den zweiten Platz. | | Unter Trainer Thomas Hofer spielte Anif auch [[Fußballtabellen 2011/12|2011/12]] vorne mit. Nachdem Hofer in der Winterpause zum [[Sportverein Austria Salzburg|Austria Salzburg]] gewechselt war, übernahm [[Michael Baur]] den Trainerjob. Obwohl Red Bull mit dem FC Pasching über einen weiteren Kooperationsklub in der Regionalliga Mitte verfügte, erhielt auch Anif Talente aus der Nachwuchsakademie zur Verstärkung des Kaders. Hinter WSG Wattens, das die Saison ungeschlagen beendete, belegte Anif den zweiten Platz. |
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| − | | + | === Umwandlung in den FC Liefering === |
| − | ===Umwandlung in den FC Anif=== | |
| | Mit Beschluss der Generalversammlung vom [[28. Juni]] [[2012]] wechselte der USK Anif seinen Namen in [[FC Liefering]]. Damit ging ein Standortwechsel sowie die Übertragung des Aufstiegsrechts in den bezahlten Fußball einher. Vorstand und Mitglieder von USK Anif wechselten zum neu gegründeten ''FC Anif''. Dieser bildet eine Spielgemeinschaft mit den Red Bull Juniors und ist somit weiter in der Regionalliga West vertreten, hat aber kein Aufstiegsrecht in die Erste Liga. | | Mit Beschluss der Generalversammlung vom [[28. Juni]] [[2012]] wechselte der USK Anif seinen Namen in [[FC Liefering]]. Damit ging ein Standortwechsel sowie die Übertragung des Aufstiegsrechts in den bezahlten Fußball einher. Vorstand und Mitglieder von USK Anif wechselten zum neu gegründeten ''FC Anif''. Dieser bildet eine Spielgemeinschaft mit den Red Bull Juniors und ist somit weiter in der Regionalliga West vertreten, hat aber kein Aufstiegsrecht in die Erste Liga. |
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| | | NN || Sebastian Waltl ||align="center"| AUT || align="center"| - || [[USK Anif 1b]] | | | NN || Sebastian Waltl ||align="center"| AUT || align="center"| - || [[USK Anif 1b]] |
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| | * [http://www.usk-leube-anif.at Homepage des USK Leube Anif] | | * [http://www.usk-leube-anif.at Homepage des USK Leube Anif] |
| | * Salzburger Nachrichten | | * Salzburger Nachrichten |
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| | + | [[Kategorie:Sport|Anif, USK]] |
| | [[Kategorie:Sport im Flachgau|Anif, USK]] | | [[Kategorie:Sport im Flachgau|Anif, USK]] |
| − | [[Kategorie:Sportverein|Anif]] | + | [[Kategorie:Organisation|Anif, USK]] |
| − | [[Kategorie:Fußballverein|Anif]] | + | [[Kategorie:Verein|Anif, USK]] |
| | + | [[Kategorie:Sportverein|Anif, USK]] |
| | + | [[Kategorie:Fußball|Anif, USK]] |
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| | [[Kategorie:Anif]] | | [[Kategorie:Anif]] |