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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Die Schrifttafel über der Tür steht in der hoch[[barock]]en Tradition von Salzburger Bauinschriften, wie sie häufig auch an [[Paris Graf Lodron|lodronischen]] Bauten zu finden sind. Sie wurde laut Inschrift im Jahre [[1678]] geschaffen. Das Gebäude selbst war der Trakt des [[Erhardspital]]s für männliche [[Dienstbote]]n des Salzburger [[Domkapitel]]s. Zusammen mit dem "[[Portal des ehemaligen Frauensiechenhauses|Frauensiechenhaus]]an der Südseite der  [[Stadtpfarrkirche St. Erhard]] bildete es einst eine bedeutende soziale Einrichtung für die Kranken und Armen, als deren Patron St. Erhard fungiert. Das Spital wurde [[1898]] aufgelassen.
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Die Schrifttafel über der Tür steht in der hoch[[barock]]en Tradition von Salzburger Bauinschriften, wie sie häufig auch an [[Paris Graf Lodron|lodronischen]] Bauten zu finden sind. Sie wurde laut Inschrift im Jahre [[1678]] geschaffen. Das Gebäude selbst war der Trakt des [[Erhardspital]]s für männliche [[Dienstbote]]n des Salzburger [[Domkapitel]]s. Zusammen mit dem "[[Portal des ehemaligen Frauensiechenhauses|Frauensiechenhaus]]" an der Südseite der  [[Stadtpfarrkirche St. Erhard]] bildete es einst eine bedeutende soziale Einrichtung für die Kranken und Armen, als deren Patron St. Erhard fungiert. Das Spital wurde [[1898]] aufgelassen.
    
==Beschreibung==
 
==Beschreibung==
 
Das ehemalige Spital schließt im Norden an die Stadtpfarrkirche an. Der Eingang ist ein aus rustizierten [[Konglomerat]]blöcken gefügtes, oben im Halbkreis gerundetes Portal, mit Basen, Kämpfern und einem Schlussstein. Hinter dem tiefen Gewände schließt eine zweiflügelige Tür den Eingang.
 
Das ehemalige Spital schließt im Norden an die Stadtpfarrkirche an. Der Eingang ist ein aus rustizierten [[Konglomerat]]blöcken gefügtes, oben im Halbkreis gerundetes Portal, mit Basen, Kämpfern und einem Schlussstein. Hinter dem tiefen Gewände schließt eine zweiflügelige Tür den Eingang.
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Über dem Schlussstein befindet sich eine aus [[Marmor]] gehauene querovale Schrifttafel mit einer konvex gewölbten Oberfläche. Die Umrahmung besteht aus Voluten samt einer Maskengrotteske und flammenartigem Blattwerk. Die Inschrift der Tafel lautet: <blockquote>"Dises Hausz Ist Von / Ainem Hochwürdigem Thumb / Capitl A : A:, Anno 1677. Zu dessen / Spitall alda erbauht : und im volgend / tem 1678. Jahr in Gegenwerttige / Formb erhebt worden.</blockquote>
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Über dem Schlussstein befindet sich eine aus [[Marmor]] gehauene querovale Schrifttafel mit einer konvex gewölbten Oberfläche. Die Umrahmung besteht aus Voluten samt einer Maskengrotteske und flammenartigem Blattwerk. Die Inschrift der Tafel lautet: <blockquote>"Dises Hausz Ist Von / Ainem Hochwürdigem Thumb / Capitl A : A:, Anno 1677. Zu dessen / Spitall alda erbauht : und im volgend / tem 1678. Jahr in Gegenwerttige / Formb erhebt worden."</blockquote>
 
==Quelle==
 
==Quelle==
 
* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=3672#.XbplxtVCccA Marterl.at]
 
* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=3672#.XbplxtVCccA Marterl.at]