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Da sie der Bauer aber weiter bedrängte, informierte sie ihn, dass nur Dr. Zillner, damals Amtsarzt in Zell am See, die Möglichkeit habe, ihr die ausnahmsweise Erlaubnis zum Praktizieren zu erteilen. Der Bauer fuhr umgehend mit seinem Ross nach [[Zell am See]], kam einige Zeit später retour und sagte: ''„Magst scho geh, da Zillner hat`s dalabt!“''
 
Da sie der Bauer aber weiter bedrängte, informierte sie ihn, dass nur Dr. Zillner, damals Amtsarzt in Zell am See, die Möglichkeit habe, ihr die ausnahmsweise Erlaubnis zum Praktizieren zu erteilen. Der Bauer fuhr umgehend mit seinem Ross nach [[Zell am See]], kam einige Zeit später retour und sagte: ''„Magst scho geh, da Zillner hat`s dalabt!“''
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Bei der Wöchnerin angekommen, musste die Hebamme feststellen, dass es weder eine Schüssel zum Händewaschen, noch Leintücher, noch eine entsprechende Lichtquelle, noch den nötigen Platz zum Arbeiten gab. Ihre Hände hat sie sich dann in einem ''Holzsechta'' beim Brunntrog gewaschen und die bitterarme Magd, in ihrer misslichen Lage mit einem [[Ledige Kinder|ledigen Kind]] ohne Kindesvater, bei Petroleumlicht erfolgreich entbunden.
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Bei der Wöchnerin angekommen, musste die Hebamme feststellen, dass die anwesende Bäuerin vermutlich aus gutem Grund grantig und unwirsch war, und dass es weder eine Schüssel zum Händewaschen, noch Leintücher, noch eine entsprechende Lichtquelle, noch den nötigen Platz zum Arbeiten gab. Ihre Hände hat sie sich dann in einem ''Holzsechta'' beim Brunntrog gewaschen und die bitterarme Magd in ihrer misslichen Lage von einem [[Ledige Kinder|ledigen Kind]], zu dem es keinen offiziellen Kindesvater gab, bei Petroleumlicht erfolgreich entbunden.
    
Frau Jakober bekam kurz darauf die staatliche Niederlassungsbewilligung, erhielt die nötige Grundausstattung über eine örtliche NS-Funktionärin und die Hebammentasche von ihrer Vorgängerin, da die von ihr in München bestellte im Bombenhagel verschollen war. [[1945]] wurde sie selbst von ihrem zweiten Kind, einem Sohn entbunden.
 
Frau Jakober bekam kurz darauf die staatliche Niederlassungsbewilligung, erhielt die nötige Grundausstattung über eine örtliche NS-Funktionärin und die Hebammentasche von ihrer Vorgängerin, da die von ihr in München bestellte im Bombenhagel verschollen war. [[1945]] wurde sie selbst von ihrem zweiten Kind, einem Sohn entbunden.
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