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, 18:12, 23. Mär. 2011
Die '''Einödsiedlung Zell am See''' ist eine Siedlung im Gemeindegebiet von [[Zell am See]] im [[Pinzgau]].
==Lage==
Die Einödsiedlung liegt am relativ steilen Abhang der [[Schmittenhöhe]], nördlich der Stadt Zell am See und des [[Schmittental]]es, oberhalb der Bundesstraße, der Westbahntrasse und des [[Zeller See (Pinzgau)Zeller See]].
==Geschichte==
Der Hauptteil der Siedlung bestand bis vor kurzem aus Zweifamilienhäusern, die am Beginn der NS-Zeit unter Verwendung von Zwangsarbeitern errichtet wurden und ein einheitliches Erscheinungsbild, wie man sie von den sog. Südtirolersiedlungen kennt, boten. Seit [[2010]] werden die Häuser der Siedlung nach und nach abgerissen und durch Mehrfamilienhäuser ersetzt, da sie abgewohnt und energietechnisch veraltet waren. Es wird den Bewohnern und Bewohnerinnen ermöglicht, so lange in den alten Häusern zu verbleiben, bis die neuen Wohnungen fertig gestellt und beziehbar sind. Erst nachfolgend wird das verlassene Haus abgerissen.
Ebenfalls im Bereich der Einödsiedlung liegt der Friedhof der Stadt Zell am See.
==Unwetterkatastrophe 1966==
Im Jahr [[1966]] erlangte die Einödsiedlung traurige Berühmtheit, da das Unwetter vom [[12. Juni]], das die ganze Stadt verwüstete, in der Einödsiedlung neben schwersten Sachschäden auch sechs Todesopfer zur Folge hatte.
==Quellen==
* [[Ferdinand Hölzl]], 1200 Jahre Zell am See, Eigenverlag, 1975
[[Kategorie:Ort]]
[[Kategorie:Architektur]]
[[kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Zell am See]]
[[KategoriePinzgau]]