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Textersetzung - „Kärntner“ durch „Kärntner
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Der aktuelle Geschäftsbericht auf der Homepage zeigt ein Kontrastprogramm: der Geislinger-CEO beim Aufstieg durch Tiefschnee auf den 2686 Meter hohen [[Kreuzkogel]] in [[Sportgastein]] mit dem Snowboard am Rücken. Daneben steht: „Auch die beste Seilbahntechnologie bringt dich nicht dorthin. Die letzten Meter sind das, wofür du geboren bist: Die Weichen dafür zu stellen, ob etwas nur gut sein wird – oder perfekt.“ Das zeigt die Einstellung in der Chefetage. Cornelius Geislinger ist der Kaufmann, er ist als Wirtschaftsingenieur aber „zu drei Viertel Maschinenbauer“, wie er sagt. Sein Bruder Matthias ist der Techniker. Der Slogan der Firma lautet schlicht: „built to last“ – gebaut, um lange zu halten.
 
Der aktuelle Geschäftsbericht auf der Homepage zeigt ein Kontrastprogramm: der Geislinger-CEO beim Aufstieg durch Tiefschnee auf den 2686 Meter hohen [[Kreuzkogel]] in [[Sportgastein]] mit dem Snowboard am Rücken. Daneben steht: „Auch die beste Seilbahntechnologie bringt dich nicht dorthin. Die letzten Meter sind das, wofür du geboren bist: Die Weichen dafür zu stellen, ob etwas nur gut sein wird – oder perfekt.“ Das zeigt die Einstellung in der Chefetage. Cornelius Geislinger ist der Kaufmann, er ist als Wirtschaftsingenieur aber „zu drei Viertel Maschinenbauer“, wie er sagt. Sein Bruder Matthias ist der Techniker. Der Slogan der Firma lautet schlicht: „built to last“ – gebaut, um lange zu halten.
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Das Unternehmen besteht seit 55 Jahren. Gegründet vom Großvater, baute [[Leonhard Geislinger]] das Unternehmen stark aus. Zunächst gab es nur die heutige Zentrale in Hallwang. Als Ende der Sechzigerjahre die Kapazitäten erweitert werden mussten, war guter Rat teuer. „In Salzburg war das damals nicht möglich, es herrschte Vollbeschäftigung“, erzählt Cornelius Geislinger. Dazu komme, dass eine kleine Firma eben weniger attraktiv sei als eine große, die sich bei einer Expansion leichter tue. Geislinger wich 1967 nach Bad St. Leonhard im abgelegenen [[Kärnten|Kärntner]] Lavanttal aus. Dort wird seither produziert, in Hallwang wird entwickelt, konstruiert und montiert. Das klingt umständlicher, als es ist, denn der Vorteil des Standorts Hallwang ist laut Geislinger, dass er viel näher an den großen Häfen Rotterdam oder Hamburg liegt. Denn der Großteil der Geislinger-Ware geht Richtung Asien, wo fast 60 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet werden.
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Das Unternehmen besteht seit 55 Jahren. Gegründet vom Großvater, baute [[Leonhard Geislinger]] das Unternehmen stark aus. Zunächst gab es nur die heutige Zentrale in Hallwang. Als Ende der Sechzigerjahre die Kapazitäten erweitert werden mussten, war guter Rat teuer. „In Salzburg war das damals nicht möglich, es herrschte Vollbeschäftigung“, erzählt Cornelius Geislinger. Dazu komme, dass eine kleine Firma eben weniger attraktiv sei als eine große, die sich bei einer Expansion leichter tue. Geislinger wich 1967 nach Bad St. Leonhard im abgelegenen [[Kärntner]] Lavanttal aus. Dort wird seither produziert, in Hallwang wird entwickelt, konstruiert und montiert. Das klingt umständlicher, als es ist, denn der Vorteil des Standorts Hallwang ist laut Geislinger, dass er viel näher an den großen Häfen Rotterdam oder Hamburg liegt. Denn der Großteil der Geislinger-Ware geht Richtung Asien, wo fast 60 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet werden.
    
Insgesamt rund 650 Mitarbeiter beschäftigt Geislinger heute weltweit, davon 560 in Österreich. Der größte Standort ist nicht die Zentrale, deren Gebäude wellenförmig an die [[Hallwanger Landesstraße|Landesstraße]] gesetzt ist, sondern die Produktion mit derzeit 430 Beschäftigten in Kärnten. Lehrwerkstätten gibt es an beiden Standorten, in Kärnten würden wegen des Facharbeitermangels zunehmend Frauen ausgebildet, sagt Geislinger.
 
Insgesamt rund 650 Mitarbeiter beschäftigt Geislinger heute weltweit, davon 560 in Österreich. Der größte Standort ist nicht die Zentrale, deren Gebäude wellenförmig an die [[Hallwanger Landesstraße|Landesstraße]] gesetzt ist, sondern die Produktion mit derzeit 430 Beschäftigten in Kärnten. Lehrwerkstätten gibt es an beiden Standorten, in Kärnten würden wegen des Facharbeitermangels zunehmend Frauen ausgebildet, sagt Geislinger.