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Die Belagerung der Festung Hohensalzburg dauerte bis zum [[31. August]] 1525.
 
Die Belagerung der Festung Hohensalzburg dauerte bis zum [[31. August]] 1525.
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In der Zwischenzeit hoffte Kardinal Lang auf Hilfe von außen. Herzog Wilhelm von Bayern hatte allerdings bereits Kontakt mit den Aufständischen aufgenommen gehabt und erklärt, die Bayern würden nicht gegen sie kämpfen. Vorgeschlagen wurde von Salzburger Bürger auch, Matthäus Lang abzusetzen und den Wittelsbacher [[Ernst Herzog von Bayern]] zum Erzbischof zu wählen. Nun kam es zu Verhandlungen zwischen den Aufständischen und dem Fürsterzbischof. Dieser bot sogar an, das Erzstift zu [[Säkularisierung|säkularisieren]] und zu einem Herzogtum zu machen. Aber der Hass der Bevölkerung gegen Lang war zu groß, um auf diesen Vorschlag einzugehen.  
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In der Zwischenzeit hoffte Kardinal Lang auf Hilfe von außen. Herzog Wilhelm von Bayern hatte allerdings bereits Kontakt mit den Aufständischen aufgenommen gehabt und erklärt, die Bayern würden nicht gegen sie kämpfen. Vorgeschlagen wurde von Salzburger Bürger auch, Matthäus Lang abzusetzen und den Wittelsbacher [[Ernst Herzog von Bayern]] zum Erzbischof zu wählen. Nun kam es zu Verhandlungen zwischen den Aufständischen und dem Fürsterzbischof. Dieser bot sogar an, das Erzstift zu [[Säkularisierung|säkularisieren]] und in ein Herzogtum umzuwandeln. Aber der Hass der Bevölkerung gegen Lang war zu groß, um auf diesen Vorschlag einzugehen.  
    
Die Belagerung wurde daher fortgesetzt. Mitte 1525 erhielten die Salzburger Aufständischen Verstärkung durch Flüchtlinge aus dem obersteirischen Gebieten. Von dort kam auch [[Michael Gruber (Salzburger Bauernaufstandsführer)|Michael Gruber]], der sich als Bauern- und Knappenführer schon in der Steiermark einen Namen gemacht hatte. Auf Vermittlung von Erzherzog Ferdinand von Österreich kam es Anfang Juli zu einem einwöchigen Waffenstillstand. Lang ging in den folgenden geheimen Verhandlungen auf die Forderung ein, Ernst Herzog von Bayern als seinen Koadjutor anzuerkennen.   
 
Die Belagerung wurde daher fortgesetzt. Mitte 1525 erhielten die Salzburger Aufständischen Verstärkung durch Flüchtlinge aus dem obersteirischen Gebieten. Von dort kam auch [[Michael Gruber (Salzburger Bauernaufstandsführer)|Michael Gruber]], der sich als Bauern- und Knappenführer schon in der Steiermark einen Namen gemacht hatte. Auf Vermittlung von Erzherzog Ferdinand von Österreich kam es Anfang Juli zu einem einwöchigen Waffenstillstand. Lang ging in den folgenden geheimen Verhandlungen auf die Forderung ein, Ernst Herzog von Bayern als seinen Koadjutor anzuerkennen.   
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