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[[1391]] konnte das [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstift]]  das Gebiet um den [[Roter Turm|Roten Turm]] auf dem [[Mönchsberg]] erweitern. Dabei wird auch ein Weingarten bei diesem Turm erwähnt.<ref>* [[Adolf Hahnl|Hahnl, Adolf]]: ''St. Peter und die Stadt Salzburg'', in: ''Das älteste Kloster im deutschen Sprachraum - St. Peter in Salzburg''. [[St. Peter in Salzburg|Katalog zur]]  3. [[Landesausstellung]] 15. Mai–26. Oktober 1982, Red.: [[Heinz Dopsch]] und [[Roswitha Juffinger]] (Salzburg 1982) S. 46.</ref>
 
[[1391]] konnte das [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstift]]  das Gebiet um den [[Roter Turm|Roten Turm]] auf dem [[Mönchsberg]] erweitern. Dabei wird auch ein Weingarten bei diesem Turm erwähnt.<ref>* [[Adolf Hahnl|Hahnl, Adolf]]: ''St. Peter und die Stadt Salzburg'', in: ''Das älteste Kloster im deutschen Sprachraum - St. Peter in Salzburg''. [[St. Peter in Salzburg|Katalog zur]]  3. [[Landesausstellung]] 15. Mai–26. Oktober 1982, Red.: [[Heinz Dopsch]] und [[Roswitha Juffinger]] (Salzburg 1982) S. 46.</ref>
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[[2008]] begannen die Pfasdfinder im kleinen Maßstab wieder mit einem Weinbau, allerdings nahe der [[Richterhöhe]] auf dem Mönchsberg, der von den [[Salzburger Pfadfinder]]n ins Leben gerufen wurde. Am [[21. Juni]] [[2012]] wurde im [[Arthotel Blaue Gans]] in der Salzburger [[Altstadt]] der Jahrgang 2011 von der Richterhöhe - der "[[Bertoldszwinger|Paris Lodron Zwinger]]" - vorgestellt. An diesem Ort war zwar - schon aus verständlichen wehrtechnischen Gründen selbst im Mittelalter - nie Weinanbau betrieben worden, wohl aber gab es - vor allem an den Südhängen der Stadtberge und außerhalb der Wehranlagen - vereinzelt einen solchen mittelalterlichen Weinanbau.  
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[[2008]] begannen die Pfadfinder im kleinen Maßstab wieder mit einem Weinbau, allerdings nahe der [[Richterhöhe]] auf dem Mönchsberg, der von den [[Salzburger Pfadfinder]]n ins Leben gerufen wurde. Am [[21. Juni]] [[2012]] wurde im [[Arthotel Blaue Gans]] in der Salzburger [[Altstadt]] der Jahrgang 2011 von der Richterhöhe - der "[[Bertoldszwinger|Paris Lodron Zwinger]]" - vorgestellt. An diesem Ort war zwar - schon aus verständlichen wehrtechnischen Gründen selbst im Mittelalter - nie Weinanbau betrieben worden, wohl aber gab es - vor allem an den Südhängen der Stadtberge und außerhalb der Wehranlagen - vereinzelt einen solchen mittelalterlichen Weinanbau.  
    
Schon der 2010er Jahrgang des Pfadfinderweines wurde von der Fachwelt gelobt. Beim 2012er sei noch einmal ein Qualitätssprung gelungen, meinte Hotelier [[Andreas Gfrerer]] nach dem ersten Probeschluck. Vom 2012er Jahrgang, der in Pfadfinderkreisen um 40 Euro je Flasche verkauft wurde,  gab es 500 Flaschen. Produziert wurden die beiden Jahren von den Salzburger Pfadfindern unter der Anleitung des Wachauer Winzers Martin Mittelbach vom "Tegernseehof". Auf dem [[Bucklreuth]] zwischen Mönchs- und Rainberg hatte Christian Sturm mehr als 1&nbsp;200 Weinstöcke gesetzt, dessen Arbeitstitel ''Mönchsberg Sparkling'' lautet. Dieser Salzburger Weinbau wird, trotzdem er stets eine Randerscheinung geblieben war, von den Pfadfidnern in einem eigenen Salzburger Weinbaumuseum im Militärwachthaus vorgestellt werden.   
 
Schon der 2010er Jahrgang des Pfadfinderweines wurde von der Fachwelt gelobt. Beim 2012er sei noch einmal ein Qualitätssprung gelungen, meinte Hotelier [[Andreas Gfrerer]] nach dem ersten Probeschluck. Vom 2012er Jahrgang, der in Pfadfinderkreisen um 40 Euro je Flasche verkauft wurde,  gab es 500 Flaschen. Produziert wurden die beiden Jahren von den Salzburger Pfadfindern unter der Anleitung des Wachauer Winzers Martin Mittelbach vom "Tegernseehof". Auf dem [[Bucklreuth]] zwischen Mönchs- und Rainberg hatte Christian Sturm mehr als 1&nbsp;200 Weinstöcke gesetzt, dessen Arbeitstitel ''Mönchsberg Sparkling'' lautet. Dieser Salzburger Weinbau wird, trotzdem er stets eine Randerscheinung geblieben war, von den Pfadfidnern in einem eigenen Salzburger Weinbaumuseum im Militärwachthaus vorgestellt werden.   
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Im [[19. Jahrhundert]] wurde von [[Johann Baptist Baumgartner]] am [[Adneter Riedl]] ein Weinberg, welcher 1&nbsp;500 Rebstöcke unterschiedlicher Sorten umfasste, angelegt. Der Weinanbau existierte jedoch lediglich knapp zehn Jahre von August 1854 zum Jahr 1864 und wurde, aufgrund mangelndem Ertrags, wieder eingestellt. Noch heute befindet sich an dieser Stelle das Weinhüterhäuschen, das auch unter den Namen Grill- oder Geisterhäusel bekannt ist.<ref>Quelle [[Ernst Penninger|Penninger, Ernst]]: "''Die Straßennamen der Stadt Hallein''", Sonderdruck aus: Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Band 110, Salzburg 1970</ref>
 
Im [[19. Jahrhundert]] wurde von [[Johann Baptist Baumgartner]] am [[Adneter Riedl]] ein Weinberg, welcher 1&nbsp;500 Rebstöcke unterschiedlicher Sorten umfasste, angelegt. Der Weinanbau existierte jedoch lediglich knapp zehn Jahre von August 1854 zum Jahr 1864 und wurde, aufgrund mangelndem Ertrags, wieder eingestellt. Noch heute befindet sich an dieser Stelle das Weinhüterhäuschen, das auch unter den Namen Grill- oder Geisterhäusel bekannt ist.<ref>Quelle [[Ernst Penninger|Penninger, Ernst]]: "''Die Straßennamen der Stadt Hallein''", Sonderdruck aus: Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Band 110, Salzburg 1970</ref>
 
[[Datei:Geisterhäusl am Adneter Riedl.jpg|thumb|Geisterhäusel (ehemaliges Weinhüterhäuschen) am Adneter Riedl]]
 
[[Datei:Geisterhäusl am Adneter Riedl.jpg|thumb|Geisterhäusel (ehemaliges Weinhüterhäuschen) am Adneter Riedl]]
Im Bereich des [[Schloss Heuberg|Schlosses Heuberg]] im [[Pinzgau]] gab es früher einige Weingärten<ref>Quelle Salzburgwiki-Artikel Schloss Heuberg</ref>.
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Im Bereich des [[Schloss Heuberg|Schlosses Heuberg]] im [[Pinzgau]] gab es früher angeblich Weingärten<ref>Quelle Salzburgwiki-Artikel Schloss Heuberg</ref>.
    
[[2001]] begann [[Marianne Witzko]] in [[Großgmain]] auf 470 [[m ü. A.]]  unterhalb des [[Untersberg]]s auf ihrem [[Reiterhaindlhof]] Reben anzupflanzen. Sie setzte 3&nbsp;000 Rebstöcke, 2002 kamen weitere 1&nbsp;000 dazu.  
 
[[2001]] begann [[Marianne Witzko]] in [[Großgmain]] auf 470 [[m ü. A.]]  unterhalb des [[Untersberg]]s auf ihrem [[Reiterhaindlhof]] Reben anzupflanzen. Sie setzte 3&nbsp;000 Rebstöcke, 2002 kamen weitere 1&nbsp;000 dazu.  
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Zu  gleicher Zeit wie auf der Richterhöhe (2008) wurden von Schülern der [[Privathauptschule  Michaelbeuern]] von der [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]] knapp 1&nbsp;000 Rebstöcke unweit der Abtei auf der sogenannten ''Alm'' angepflanzt. Grüner Veltiner, Gelber Muskateller und Zweigelt reifen nun an den Hängen heran und sollen 2011 den ersten Wein von "[[Vinumburanum]]" bringen. Dann sollen noch weitere 3&nbsp;000 Rebstöcke folgen, kündigten die  Projektleiter Wolfgang Kaiser und Hannes Reichl an. Damit soll die lange Tradition des Weinbaus dieser Abtei, die bis ins [[15. Jahrhundert]] zurück reicht, wieder aufgenommen werden. 2011 wurden je 100 Flaschen Zweigelt und Grüner Veltiner gekeltert.
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Zu  gleicher Zeit wie auf der Richterhöhe (2008) wurden von Schülern der [[Privathauptschule  Michaelbeuern]] der [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]] knapp 1&nbsp;000 Rebstöcke unweit der Abtei auf der sogenannten ''Alm'' angepflanzt. Grüner Veltiner, Gelber Muskateller und Zweigelt reifen nun an den Hängen heran und sollen 2011 den ersten Wein von "[[Vinumburanum]]" bringen. Dann sollen noch weitere 3&nbsp;000 Rebstöcke folgen, kündigten die  Projektleiter Wolfgang Kaiser und Hannes Reichl an. Damit soll die mittelalterliche Tradition des Weinbaus dieser Abtei, die ins [[15. Jahrhundert]] zurück reicht, wieder aufgenommen werden. 2011 wurden je 100 Flaschen Zweigelt und Grüner Veltiner gekeltert.
    
Bio-Wein soll es ab [[2022]] am [[Wolfgangsee]] geben, der aus einer Lage im Garten des [[Hotel Hollweger|Hotels Hollweger]] in [[St. Gilgen]] kommt.
 
Bio-Wein soll es ab [[2022]] am [[Wolfgangsee]] geben, der aus einer Lage im Garten des [[Hotel Hollweger|Hotels Hollweger]] in [[St. Gilgen]] kommt.
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