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Am Freitag, dem [[19. März]] [[1965]] ereignete sich ein schweres Seilbahnunglück. Um 20:30 Uhr rollte bei der letzten Fahrt eine Gondel zurück und riss zwei weitere Gondeln mit sich. Durch den Zusammenprall wurde eine Person getötet, zehn andere, zum Teil schwer, verletzt.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=R5zqBhQESzsyHErVig4YNKvrX%2Bs%2B%2FFCSdjSKbb7ABhhl0ZaMK5UCHsgJnoekd7d%2BnrXgTlhHnruPfWyvyrLGvcOHsSzozFdylS3qmZXeMkXrpD0%2FqdOlIyQmItU4CeCE&id1=19650320_04&q=%2522Seilbahnungl%25C3%25BCck%2520auf%2520dem%2520D%25C3%25BCrrnberg%2522#slide4 www.sn.at], Archiv der [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 20. März 1965, Seite 4</ref>  
 
Am Freitag, dem [[19. März]] [[1965]] ereignete sich ein schweres Seilbahnunglück. Um 20:30 Uhr rollte bei der letzten Fahrt eine Gondel zurück und riss zwei weitere Gondeln mit sich. Durch den Zusammenprall wurde eine Person getötet, zehn andere, zum Teil schwer, verletzt.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=R5zqBhQESzsyHErVig4YNKvrX%2Bs%2B%2FFCSdjSKbb7ABhhl0ZaMK5UCHsgJnoekd7d%2BnrXgTlhHnruPfWyvyrLGvcOHsSzozFdylS3qmZXeMkXrpD0%2FqdOlIyQmItU4CeCE&id1=19650320_04&q=%2522Seilbahnungl%25C3%25BCck%2520auf%2520dem%2520D%25C3%25BCrrnberg%2522#slide4 www.sn.at], Archiv der [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 20. März 1965, Seite 4</ref>  
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Die Gondeln waren mit je vier Personen besetzt und waren im Abstand von je 140 Metern unterwegs. Als die erste Gondel den ersten Stützmast passierte, begann sie rückwärts zu rollen. Augenzeugen berichteten von einem grellroten Feuerschein, der durch die Reibung entstand. Nachdem die erste Gondel die hinter hier fahrende gerammt hatte, traf sie auf die dritte und schleuderte diese in die Bergstation zurück. Die Seilbahn war durch eine automatische Notschaltung zwar zum Stillstand gekommen, konnte aber das Ausmaß des Unglücks nicht mehr verhindern oder beeinflussen. Die Rettungskräften durchkämmten sofort das Gelände und fanden auch einen Fahrgast schwerverletzt, der aus der Gondel gesprungen war.
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Die Gondeln waren mit je vier Personen besetzt und waren im Abstand von je 140 Metern unterwegs. Als die erste Gondel den ersten Stützmast passierte, begann sie rückwärts zu rollen. Augenzeugen berichteten von einem grellroten Feuerschein, der durch die Reibung entstand. Nachdem die erste Gondel die hinter hier fahrende gerammt hatte, traf sie auf die dritte und schleuderte diese in die Bergstation zurück. Die Seilbahn war durch eine automatische Notschaltung zwar zum Stillstand gekommen, konnte aber das Ausmaß des Unglücks nicht mehr verhindern oder beeinflussen. Die Rettungskräfte durchkämmten sofort das Gelände und fanden auch einen Fahrgast schwerverletzt, der aus der Gondel gesprungen war.
    
Nachdem Bürgermeister Brandauer, Vizebürgermeister Holztrattner und Stadtrat Viertbauer schon bald am Unglücksort erschienen war, traf gegen Mitternacht auch [[Landeshauptmann]] Dr. [[Hans Lechner]] ein. Bereits um 04 Uhr Früh trafen die Mitglieder einer Untersuchungskommission des Verkehrsministeriums aus Wien ein.
 
Nachdem Bürgermeister Brandauer, Vizebürgermeister Holztrattner und Stadtrat Viertbauer schon bald am Unglücksort erschienen war, traf gegen Mitternacht auch [[Landeshauptmann]] Dr. [[Hans Lechner]] ein. Bereits um 04 Uhr Früh trafen die Mitglieder einer Untersuchungskommission des Verkehrsministeriums aus Wien ein.
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