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| − | [[Bild:Neu-Anif 002.jpg|thumb|Russenlager]] | + | [[Bild:Neu-Anif 002.jpg|thumb|k.u.k. Kriegsgefangenenlager Grödig]] |
| − | [[Datei:Lager Grödig Lageplan.jpg|thumb|Lagerplan (dürfte sich aber dann im Laufe der Zeit geändert haben)]] | + | [[Datei:Lager Grödig Lageplan.jpg|thumb|Lagerplan]] |
| | [[Datei:Lager_Niederalm_Bewohner.jpg|thumb|Insassen des Lagers]] | | [[Datei:Lager_Niederalm_Bewohner.jpg|thumb|Insassen des Lagers]] |
| − | [[Datei:Kriegsgefangenenlager Grödig Inserat Brennmaterial 1917.JPG|thumb|Inserat 1917 zum Kauf von Brennmaterial]] | + | [[Datei:Kriegsgefangenenlager Grödig Inserat Brennmaterial 1917.JPG|thumb|Inserat 1917 zum Kauf von Brennmaterial.]] |
| − | Das '''k.u.k. Kriegsgefangenenlager Grödig''' war ein [[Kriegsgefangenenlager]] für Kriegsgefangene im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Es bestand aus den Teilen I und II des [[Lager Grödig|Lagers Grödig]] und befand sich im [[Flachgau]] in der Marktgemeinde [[Grödig]]. | + | Das '''k.u.k. Kriegsgefangenenlager Grödig''' war ein Lager für [[Kriegsgefangenenlager|Kriegsgefangene]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Es bestand aus den Teilen I und II des [[Lager Grödig|Lagers Grödig]] und befand sich im [[Flachgau]] in der Marktgemeinde [[Grödig]]. |
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| | === Geschichte === | | === Geschichte === |
| | Lager I und II waren für Kriegsgefangene, [[Lager Niederalm|Lager III]] war für Flüchtlinge aus den Gebieten der östlichen [[Habsburgermonarchie|Donaumonarchie]] ([[Galizien]] und der [[Bukowina]]) vorgesehen. Das Lager I umfasste zunächst 50 Wohnbaracken für jeweils 300 Gefangene. Es erstreckte sich östlich des Marktzentrums von Grödig. | | Lager I und II waren für Kriegsgefangene, [[Lager Niederalm|Lager III]] war für Flüchtlinge aus den Gebieten der östlichen [[Habsburgermonarchie|Donaumonarchie]] ([[Galizien]] und der [[Bukowina]]) vorgesehen. Das Lager I umfasste zunächst 50 Wohnbaracken für jeweils 300 Gefangene. Es erstreckte sich östlich des Marktzentrums von Grödig. |
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| − | Schon am Anfang des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] begann man in Österreich mit der Errichtung von [[Kriegsgefangenenlager]]. Das Lager I wurde bereits Ende [[1914]] entworfen und von der Baufirma [[Heuberger]] aus [[Thalgau]] ab [[2. Jänner]] [[1915]] errichtet. In diesem Lager waren vor allem Russen und Serben untergebracht. Daher erhielt dieses Lager auch den Namen ''Russenlager'' und daher rührt der heutige Name des [[Lagerfriedhof Grödig|Lagerfriedhofs]], der ''Russenfriedhof'' genannt wird. Neben Menschen aus dem Osten und dem Balkan waren auch [[Italien]]er inhaftiert. | + | Schon am Anfang des Ersten Weltkriegs begann man in Österreich mit der Errichtung von Kriegsgefangenenlager. Das Lager I wurde bereits Ende [[1914]] entworfen und von der Baufirma [[Heuberger]] aus [[Thalgau]] ab [[2. Jänner]] [[1915]] errichtet. In diesem Lager waren vor allem Russen und Serben untergebracht. Daher erhielt dieses Lager auch den Namen ''Russenlager'' und daher rührt der heutige Name des [[Lagerfriedhof Grödig|Lagerfriedhofs]], der ''Russenfriedhof'' genannt wird. Neben Menschen aus dem Osten und dem Balkan waren auch [[Italien]]er inhaftiert. |
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| | Bereits am [[3. März]] 1915 begann man mit der Errichtung des Lagers II, das sich westlich des [[Almkanal]]s zwischen [[St. Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] im Süden von Grödig und dem [[Drachenloch]] erstreckte. | | Bereits am [[3. März]] 1915 begann man mit der Errichtung des Lagers II, das sich westlich des [[Almkanal]]s zwischen [[St. Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] im Süden von Grödig und dem [[Drachenloch]] erstreckte. |
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| | === Lagerkommando === | | === Lagerkommando === |
| − | Das K.u.k. Kriegsgefangenenlager Grödig stand unter dem Kommando von Lagerkommandant Generalmayor Urban.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=krz&datum=19160719&query=%22Gr%c3%b6dig%22+%22Lagerkommandant%22&seite=4 ANNO], Illustrierte Kronen Zeitung, 19. Juli 1916, Seite 4</ref> | + | Das k.u.k. Kriegsgefangenenlager Grödig stand unter dem Kommando von Lagerkommandant Generalmayor Urban.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=krz&datum=19160719&query=%22Gr%c3%b6dig%22+%22Lagerkommandant%22&seite=4 ANNO], Illustrierte Kronen Zeitung, 19. Juli 1916, Seite 4</ref> |
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| | === k. k. Post- und Telegraphenamt === | | === k. k. Post- und Telegraphenamt === |
| − | Am [[1. Juli]] trat im Kriegsgefangenenlager in Grödig, Bezirk Salzburg, ein zeitweises k. k. Post- und Telegraphenamt mit der amtlichen Bezeichnung: „Kriegsgefangenenlager Grödig" in Wirksamkeit. Das Amt befasste sich mit den Verrichtungen des Post- und Telegramm-Auf- und Abgabedienstes und des Postsparkassendienstes für den Bereich der Kriegsgefangenenlager in Grödig und bei St. Leohard und wurde zum Zwecke der Post-Zu- und Ableitung mit den nachstehenden Zügen der ''Roten Elktrischen'' Eisenbahn (von der Stadt Salzburg über [[Hellbrunn]] bis zur deutschen Grenze bei [[Hangendenstein-Pass]] und in weiterer Folge als [[Grüne Elektrische]] zum [[Königssee]]) in der Station Grödig verbunden täglich mit den Zügen 11, 53 und 54 und an Werktagen mit den Zügen 22, 57 und M. Die Dienststunden des Postamtes Kriegsgefangenenlager Grödig wurde wie folgt festgesetzt: an Werktagen vormittags von 08 bis 12 Uhr, nachmittags von 14 bis 18 Uhr; an Sonn- und Feiertagen vormittags von 08 bis 12 Uhr.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwb&datum=19150720&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=12 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 2. Juli 1915, Seite 12</ref> | + | Am [[1. Juli]] trat im Kriegsgefangenenlager ein zeitweises k. k. Post- und Telegraphenamt mit der amtlichen Bezeichnung „Kriegsgefangenenlager Grödig" in Wirksamkeit. Das Amt befasste sich mit den Verrichtungen des Post- und Telegramm-Auf- und Abgabedienstes und des Postsparkassendienstes für den Bereich der Kriegsgefangenenlager in Grödig-Markt und in St. Leonhard und wurde zum Zwecke der Post-Zu- und Ableitung mit den nachstehenden Zügen der ''Roten Elektrischen'' Eisenbahn (von der Stadt Salzburg über [[Hellbrunn]] bis zur deutschen Grenze beim [[Hangendenstein-Pass]] und in weiterer Folge als [[Grüne Elektrische]] zum [[Königssee]]) in der Station Grödig verbunden täglich mit den Zügen 11, 53 und 54 und an Werktagen mit den Zügen 22, 57 und M. Die Dienststunden des Postamtes Kriegsgefangenenlager Grödig wurde wie folgt festgesetzt: an Werktagen vormittags von 08 bis 12 Uhr, nachmittags von 14 bis 18 Uhr; an Sonn- und Feiertagen vormittags von 08 bis 12 Uhr.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwb&datum=19150720&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=12 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 2. Juli 1915, Seite 12</ref> |
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| | === Lagergeld === | | === Lagergeld === |
| | [[Datei:Kriegsgefangenenlager Grödig Lagergeld 10 Heller 1915.JPG|thumb|Kriegsgefangenenlager Grödig, Lagergeld, 10 Heller, ausgegeben 1915]] | | [[Datei:Kriegsgefangenenlager Grödig Lagergeld 10 Heller 1915.JPG|thumb|Kriegsgefangenenlager Grödig, Lagergeld, 10 Heller, ausgegeben 1915]] |
| − | Um zu verhüten, dass die in den Lagern untergebrachten Kriegsgefangenen die ihnen gehörigen Gelder als Mittel zur Flucht benutzen, wurde ab [[1. August]] 1915 - in allen österreichischen Kriegsgefangenenlagern - ein Lagergeld eingeführt. Das Geld wurde in besonderem Papiergeld ausbezahlt, welches nur innerhalb des Lagers Gültigkeit hatte. Diese Scheine, die in Kantinen in Zahlung genommen wurden, trugen die Aufschrift ''"Kriegsgefangenenlager"'' und zeigte die Unterschrift des Lagerkommandanten. Auch das bei den Kriegsgefangenen nach deren Einlieferung gefundene ausländische Geld wurde gegen die Scheine umgewechselt. Es wurde auch eine Lagerscheidemünze aus Messing für die Kriegsgefangenen in Österreich eingeführt. Das Papiergeld für das Gefangenenlager in Grödig hatte einen Wert von zehn Heller (in der Farbe rot), sowie von einer [[Krone]].<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrb&datum=19150801&query=%22Kriegsgefangenenlager%22%2B%22Gr%C3%B6dig%22&seite=10 ANNO], Wiener Bilder, 1. August 1915, Seite 10/11</ref> | + | Um zu verhüten, dass die in den Lagern untergebrachten Kriegsgefangenen die ihnen gehörigen Gelder als Mittel zur Flucht benutzen, wurde ab [[1. August]] 1915 - in allen österreichischen Kriegsgefangenenlagern - ein Lagergeld eingeführt. Das Geld wurde in besonderem Papiergeld ausbezahlt, welches nur innerhalb des Lagers Gültigkeit hatte. Diese Scheine, die in Kantinen in Zahlung genommen wurden, trugen die Aufschrift "''Kriegsgefangenenlager''" und zeigte die Unterschrift des Lagerkommandanten. Auch das bei den Kriegsgefangenen nach deren Einlieferung gefundene ausländische Geld wurde gegen die Scheine umgewechselt. Es wurde auch eine Lagerscheidemünze aus Messing für die Kriegsgefangenen in Österreich eingeführt. Das Papiergeld für das Gefangenenlager in Grödig hatte einen Wert von zehn Heller (in der Farbe rot), sowie von einer [[Krone]].<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrb&datum=19150801&query=%22Kriegsgefangenenlager%22%2B%22Gr%C3%B6dig%22&seite=10 ANNO], Wiener Bilder, 1. August 1915, Seite 10/11</ref> |
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| − | === medizinische Versorgung === | + | === Medizinische Versorgung === |
| | Die medizinische Versorgung und sanitäre Aufsicht stand unter der Leitung von Oberarzt a. D. der Ldw.Dr. Karl Konzert und Bezirksarzt Dr. Oskar Danzer. Die Lagerapotheke stand unter Leitung von Landw.-Medik.-Offizial a. D. Mag. pharm. Rudolf Ritter Hillinger v. Traunwald. | | Die medizinische Versorgung und sanitäre Aufsicht stand unter der Leitung von Oberarzt a. D. der Ldw.Dr. Karl Konzert und Bezirksarzt Dr. Oskar Danzer. Die Lagerapotheke stand unter Leitung von Landw.-Medik.-Offizial a. D. Mag. pharm. Rudolf Ritter Hillinger v. Traunwald. |
| | <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19150309&query=%22Gr%c3%b6dig%22+%22Hillinger%22&seite=6 ANNO], Salzburger Volksblatt, 9. März 1915, Seite 6</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vfr&datum=19150313&query=%22Gefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=9 ANNO], Volksfreund, 13. März 1915, Seite 10</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ozp&datum=19171124&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Hillinger%22&seite=10 ANNO], Österreichische Zeitschrift für Pharmazie, 24. November 1917, Seite 10</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=lvb&datum=19170517&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Konzert%22&seite=7 ANNO], Linzer Volksblatt, 17. Mai 1917, Seite 7</ref> | | <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19150309&query=%22Gr%c3%b6dig%22+%22Hillinger%22&seite=6 ANNO], Salzburger Volksblatt, 9. März 1915, Seite 6</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vfr&datum=19150313&query=%22Gefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=9 ANNO], Volksfreund, 13. März 1915, Seite 10</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ozp&datum=19171124&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Hillinger%22&seite=10 ANNO], Österreichische Zeitschrift für Pharmazie, 24. November 1917, Seite 10</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=lvb&datum=19170517&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Konzert%22&seite=7 ANNO], Linzer Volksblatt, 17. Mai 1917, Seite 7</ref> |
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| | In Salzburg wurden 2 900 Gefangene für staatliche und öffentliche Arbeiten, 4 300 in der Land- und Forstwirtschaft und im Bergbau und 1 100 in der Industrie, im Handel und Gewerbe eingesetzt. | | In Salzburg wurden 2 900 Gefangene für staatliche und öffentliche Arbeiten, 4 300 in der Land- und Forstwirtschaft und im Bergbau und 1 100 in der Industrie, im Handel und Gewerbe eingesetzt. |
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| − | Zur Versorgung der Kriegsgefangenen wurden [[1916]] auf dem Gebiete der beiden Lager 74 780 Quadratmeter mit Frühgemüse, 65 000 Quadratmeter mit Mittelfrühgemüse und 355 200 Quadratmeter mit Spätgemüse bepflanzt. Zu Essen gab es Kraut, Marmelade, Kunsthonig, Kaffee, Hering, Fisch- und Fleischkonserven..<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tpt&datum=19160713&query=%22Gr%c3%b6dig%22+%22Kriegsausstellung%22&seite=4 ANNO], (Linzer) Tages-Post, 13. Juli 1916, Seite 7</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19160310&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=8 ANNO], Salzburger Volksblatt, 10. März 1916, Seite 8</ref> | + | Zur Versorgung der Kriegsgefangenen wurden [[1916]] auf dem Gebiet der beiden Lager 74 780 Quadratmeter mit Frühgemüse, 65 000 Quadratmeter mit Mittelfrühgemüse und 355 200 Quadratmeter mit Spätgemüse bepflanzt. Zu Essen gab es Kraut, Marmelade, Kunsthonig, Kaffee, Hering, Fisch- und Fleischkonserven.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tpt&datum=19160713&query=%22Gr%c3%b6dig%22+%22Kriegsausstellung%22&seite=4 ANNO], (Linzer) Tages-Post, 13. Juli 1916, Seite 7</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19160310&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=8 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 10. März 1916, Seite 8</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19190402&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22+%22Todesf%c3%a4lle%22&seite=7 ANNO], Salzburger Chronik, 2. April 1919, Seite 7</ref> |
| − | <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19190402&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22+%22Todesf%c3%a4lle%22&seite=7 ANNO], Salzburger Chronik, 2. April 1919, Seite 7</ref> | |
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| | == Errichtung und Kosten== | | == Errichtung und Kosten== |
| − | Zur Errichtung des Barackenlagers wurden in der Nähe der [[Pestkapelle Grödig]] wurde 92 Joch Grund gepachtet. Die Barackenbauten wurden von Zimmermeister Kirschbichler in Salzburg und Pürmoser in Kufstein unter der Leitung des Architekten Gangl ausgeführt. Es wurden zirka 150 Baracken errichtet. Das Barackenlager erhielt auch eine Kanal- und eine Wasseranlage mit 20 Brunnen. Der Bau der Gefangenenstadt erfordert 2,5 Millionen [[Krone|Kronen]].<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=bau&datum=19150004&query=(((text:Barackenlager)+AND+(text:gr%c3%b6dig)))&ref=anno-search&seite=34 ANNO], Der Bautechniker, 1915, Nr. 4, Seite 28</ref> | + | Zur Errichtung des Barackenlagers I wurden in der Nähe der [[Pestkapelle Grödig]] wurde 92 Joch Grund gepachtet. Die Barackenbauten wurden von Zimmermeister Kirschbichler in Salzburg und Pürmoser in [[Kufstein]] unter der Leitung des Architekten Gangl ausgeführt. Es wurden zirka 150 Baracken errichtet. Das Barackenlager erhielt auch eine Kanal- und eine Wasseranlage mit 20 Brunnen. Der Bau des Gefangenenlagers erfordert 2,5 Millionen [[Krone|Kronen]].<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=bau&datum=19150004&query=(((text:Barackenlager)+AND+(text:gr%c3%b6dig)))&ref=anno-search&seite=34 ANNO], Der Bautechniker, 1915, Nr. 4, Seite 28</ref> |
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| | == Abbau == | | == Abbau == |
| − | Im Frühjahr 1919 wurden die Baracken abgebaut bzw. an Interessenten abgegeben.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19190627&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22+%22wache%22&seite=5 ANNO], Salzburger Chronik, 27. Juni 1919, Seite 5</ref> | + | Im Frühjahr 1919 wurden die Baracken abgebaut und an Interessenten abgegeben.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19190627&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22+%22wache%22&seite=5 ANNO], Salzburger Chronik, 27. Juni 1919, Seite 5</ref> |
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| | == Daten == | | == Daten == |