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Die [[Konglomerat]]<nowiki>steinmauer</nowiki> wurde in diesem Bereich der Zeit gemäß größtenteils zur [[Altstadt]]seite hin mit Erde verfüllt und bildete westlich des einstigen [[Äußeres Schartentor|Äußeren Schartentores]] zur Altstadt hin einen leichten Wall.  
 
Die [[Konglomerat]]<nowiki>steinmauer</nowiki> wurde in diesem Bereich der Zeit gemäß größtenteils zur [[Altstadt]]seite hin mit Erde verfüllt und bildete westlich des einstigen [[Äußeres Schartentor|Äußeren Schartentores]] zur Altstadt hin einen leichten Wall.  
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Die Scharte im Bereich der Grenze zwischen dem Mönchsberg und Festungsberg bildete trotz der dortigen (doppelten) Stadtmauer und der dortigen Wehrtürme im Spät[[mittelalter]] durch die Entwicklung der Feuerwaffen zunehmend eine wehrbauliche Schwachstelle, über die ein Feind von Süden her in der frühen [[Neuzeit]] vergleichsweise leicht in die Altstadt hätte eindringen oder in die Nähe der [[Festung Hohensalzburg]] hätte vorrücken können. Um [[1485]] erbaute die Stadt die [[Katze (Bastei)|Katze]] nächst der alten Wehrmauer ([[Befestigung der Stadt Salzburg#Die zweite Stadtbefestigung (1465 bis 1480)|Stadtmauer]]).  
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Die Scharte im Bereich der Grenze zwischen dem Mönchsberg und Festungsberg bildete trotz der dortigen (doppelten) Stadtmauer und der dortigen Wehrtürme im Spät[[mittelalter]] durch die Entwicklung der Feuerwaffen zunehmend eine wehrbauliche Schwachstelle, über die ein Feind von Süden her in der frühen [[Neuzeit]] vergleichsweise leicht in die Altstadt hätte eindringen oder in die Nähe der [[Festung Hohensalzburg]] hätte vorrücken können. Um [[1485]] erbaute die Stadt die [[Katze (Bastei)|Katze]] nächst der alten Wehrmauer ([[Befestigung der Stadt Salzburg#Die zweite Stadtbefestigung (1465 bis 1480)|Stadtmauer]]). Quer über die Scharte hat es damals möglicherweise auch eine Stadtmauer gegeben, die durch spätere Baumaßnahmen verschwand.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19130427&query=%22schartenwall%22+%22stadtmauer%22&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik, 27. April 1913, Seite 4</ref>
    
Die mittelalterlichen Wehrmauern (und auch die beiden dortigen mittelalterlichen Wehrtürme) verloren ihre Aufgabe, als [[1635]] und in den Folgejahren Fürsterzbischof Lodron hier die neue Schartenmauer sowie weitere aufwändige Mauerzüge errichten ließ, und außerdem die beiden [[Schartentor]]e sowie eine wesentlich stärker und artilleriesichere "Katze" als Vorwerk der Festung erbaute. Mit diesen Baumaßnahmen wurde der Aufgang zur Stadt von Süden her zur Gänze gesperrt, der Sattel wurde nun wesentlich sicherer.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19130427&query=%22schartenwall%22&seite=4 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 27. April 1913]</ref>
 
Die mittelalterlichen Wehrmauern (und auch die beiden dortigen mittelalterlichen Wehrtürme) verloren ihre Aufgabe, als [[1635]] und in den Folgejahren Fürsterzbischof Lodron hier die neue Schartenmauer sowie weitere aufwändige Mauerzüge errichten ließ, und außerdem die beiden [[Schartentor]]e sowie eine wesentlich stärker und artilleriesichere "Katze" als Vorwerk der Festung erbaute. Mit diesen Baumaßnahmen wurde der Aufgang zur Stadt von Süden her zur Gänze gesperrt, der Sattel wurde nun wesentlich sicherer.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19130427&query=%22schartenwall%22&seite=4 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 27. April 1913]</ref>